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Panasonic Lumix DMC-G70 - 4K for everyone

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Wenn es einen Hersteller gibt, der 4K im Digitalkamerabereich energisch vorantreibt, dann ist es Panasonic. Schon im Frühling 2014 wurde mit der Lumix DMG-GH4 die erste spiegellose Systemkamera mit 4K-Modus präsentiert. Es folgten mit der DMC-FZ1000 die erste Bridgekamera mit 4K und mit der DMC-LX100 die erste Kompaktkamera mit 4K. Heute ist es an der Zeit für eine Mittelklasse-Systemkamera mit ultra-hochauflösendem Videomodus - die Lumix DMC-G70.

Dabei mag die Namensgebung selbst Fotoexperten irritieren. Die G70 heißt im Rest der Welt G7 und ist das Nachfolgemodell der Lumix DMC-G6. Nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird sie als G70 bezeichnet. Wie die G6 zeigt sie sich einem DSLR-artigen Design, fällt aber mit 12,5 x 8,6 x 7,7 cm kompakter aus als eine typische Spiegelreflexkamera. In puncto Ausstattung rückt die G70 mehr an höherklassige Modelle heran. Das machen schon äußerlich zusätzliche Bedienelemente wie ein Fokusmodus-Wählschalter und die beiden Modusräder deutlich. Panasonic selbst ordnet die G70 zwischen der FZ1000 und der GH4 ein. 

Das zentrale Feature der Micro-Four-Thirds-Kamera mit 16-MP-Sensor ist ganz klar die 4K-Videofunktion. Ultra-hochauflösende Videos können mit 3.840 x 2.160 Pixeln bei 25p oder 24p aufgezeichnet werden. Die Bitrate liegt bei bis zu 100 Mb/s. Die hohe Videoauflösung kann aber auch für Fotografen nützlich sein. Sie extrahieren mit der 4K Foto-Option einfach ein 8-MP-Foto aus dem Videomaterial. Für die Videonutzung relevante Ausstattungsmerkmale wie Fokus Peaking oder ein 3,5-mm-Mikrofoneingang sind auch bei der G70 wieder mit an Bord. Und natürlich können Videos nicht nur in 4K, sondern auch in Full HD (dann maximal 50p) aufgezeichnet werden.

Eine Grundvorraussetzung für den 4K-Modus ist die Nutzung eines neuen Bildprozessors. Von diesem neuen Venus Engine-Prozessor profitiert aber auch der Fotomodus. So steigt die Serienbildrate auf 8 B/s(AFS)/6 B/s (AFC). Außerdem unterstützt die G70 als erstes Modell der G-Reihe die Autfokus-Technologie DFD (Depth From Defocus), die mit der GH4 eingeführt wurde. Typisch für die G-Reihe ist hingegen schon immer die Kombination aus einem elektronischem Sucher und dem neig- und schwenkbaren Display. Panasonic setzt jetzt aber bei beiden auf OLED-Technologie. Beibehalten wurden auch Features wie der lautlose elektronische Verschluss (jetzt mit einer minimalen Verschlusszeit von 1/16.000 Sekunde), die Wasserwaagenfunktion und W-LAN für einfaches Teilen bzw. die unkomplizierte Fernsteuerung der Kamera. 

Laut Panasonic wird die Lumix DMC-G70 in Deutschland ab Ende Juni 2015 in Schwarz und Schwarz-Silber verkauft werden. Der Euro-Verkaufspreis steht noch nicht fest. 

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Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 28.03.2013

Gefreiter
Beiträge: 46
Das klingt ja fast so, als könnte man mit der nur filmen...
#2
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Registriert seit: 29.01.2010

Fregattenkapitän
Beiträge: 2649
Einige Punkte die mich noch interessieren würden bei der Cam:
- Effektive Belichtungsdauer bei dem elektronischen Verschluss bei Vollbildern
- Effektive Belichtungsdauer bei 4K Filmen
- Ist ein mechanischer Verschluss vorhanden?
- Wie lange kann mit dieser "4K RAW" Funktion aufgenommen werden
- Wie lange hält der Akku durch?
#3
customavatars/avatar15872_1.gif
Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3686
@creeeech: Nein, aber bei den Foto-Features hat sich weniger getan als beim Videomodus.

@Nimrais: Kann ich nur teilweise beantworten. Elektronischer Verschluss war bei Panasonic bisher immer nur optional, das ist sicher auch bei der G70 wieder so. Beide Verschlusstypen haben ja eigene Vor- und Nachteile. Akku soll nach CIPA für 350 Bilder reichen - also nur durchschnittlich. Die GH-Serie soll ja noch ein paar Vorzüge behalten (die GH4 kommt auf 500).
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