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Systemkameraevolution - die FUJIFILM X-E2

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Das Weihnachtsgeschäft naht und die Kamerahersteller werfen schnell noch neue Modelle auf den Markt. Viel Bewegung gibt es vor allem im Segment der spiegellosen Systemkameras - vorgestern erst stellte Sony seine ersten spiegellosen Systemkameras mit Vollformatsensor, die A7 und die A7R vor. Gestern folgte Panasonics Lumix DMC-GM1. Und heute ist schließlich FUJIFILM an der Reihe und baut das X-System um die X-E2 aus.

Diese Systemkamera tritt in die Fußstapfen der erfolgreichen X-E1. Sie behält die Stärken dieses Modells wie die zahlreichen manuellen Einstellmöglichkeiten und den Retro-Look bei, soll aber in insgesamt über 60 Punkten verbessert worden sein. Wie schon bei der FUJIFILM X100S geht es also um die konsequente Evolution eines prinzipiell erfolgreichen Kameradesigns. Der X-Trans CMOS II Sensor kommt bereits in der X100S zum Einsatz. Dieser APS-C-Sensor hat eine Auflösung von 16,3 Megapixeln und kommt ohne Tiefpassfilter aus. Der neue EXR Prozessor II soll deutlich leistungsstärker sein als sein Vorgänger und unter anderem eine Serienbildleistung von bis zu 7 Bildern pro Sekunde ermöglichen.

Gleichzeitig reagiert FUJIFLM mit einem Hybrid-Autofokus auf eine der Schwächen der X-E1, auf die mäßige AF-Geschwindigkeit. FUJIFILM verspricht eine AF-Geschwindigkeit von minimal 0,08 Sekunden. Eine Fußnote klärt aber darüber auf, dass diese Geschwindigkeit nur unter idealen Bedingungen erreicht wird. Zwischen den beiden Autofokus-Verfahren Kontrast- und Phasen-AF wird automatisch hin- und hergewechselt. Aktualisiert wurde auch das Display: Der 3-Zoll-Bildschirm löst mit 1,04 Millionen Bildpunkten auf und hat ein 3:2-Format. Zusätzlich gibt es eine große Zahl an kleinen Detailverbesserungen, die vor allem zu einer noch besseren Nutzbarkeit der Kamera führen sollen. Bei der X-E2 ist so nun beispielsweise per Bedienrad eine Belichtungskorrektur von +/- 3 möglich. 

FUJIFILM wird die X-E2 in Schwarz und in Silber/Schwarz ab Mitte November 2013 verkaufen. Die UVP für den Body liegt bei 899 Euro. Das Kit mit dem vergleichsweise guten Kit-Zoom FUJINON XF18-55 F2.8-4 R LM OIS wird 1.299 Euro kosten. Natürlich können aber auch die anderen Objektive des X-Systems (bisher insgesamt zehn Stück, weitere sollen folgen) an der Kamera genutzt werden. 

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