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Das Nikon 1-System lebt weiter: neue Kamera, neues Objektiv und Unterwassergehäuse

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nikonNikon wählte einen umstrittenen Weg für seine ersten spiegellosen Systemkameras, sicherlich vor allem um den eigenen DSLRs keine Konkurrenz zu machen. Das Nikon 1-System muss mit einem vergleichsweise kleinen Sensor auskommen. Mittlerweile gibt es selbst unter den Kompaktkameras mit der Sony RX100 ein Modell mit vergleichbarer Sensorfläche. Einen ganz anderen Weg wählte hingegen Canon mit der kürzlich vorgestellten EOS M, die über einen großen APS-C-Sensor verfügt (wir berichteten). Nikon ist aber offenbar gewillt, das Nikon 1-System trotz starker Konkurrenz weiter auszubauen und hat jetzt mit einem Schlag ein neues Kameramodell, ein neues Objektiv und ein Unterwassergehäuse vorgestellt.

Allerdings bieten sowohl Kamera als auch Objektiv keine enormen Fortschritte. Die neue Nikon 1 J2 folgt der J1 nach und verbessert sie in einigen Punkten. So gibt es nun einen Creative Mode und schnellen Zugriff auf die P,S,A,und M-Modi. Die Auflösung des Displays wurde auf 921.000 Bildpunkte verdoppelt. Abgesehen von diesen Anpassungen bei Display und Bedienung hat sich gegenüber der J1 allerdings wenig getan. Größe und Design sind genauso identisch wie der CMOS-Sensor mit seinen 10,1 Millionen Pixeln.

Eine Anpassung gibt es noch beim Kit-Preis. Die ab September verfügbare Nikon 1 J2 kostet im Kit mit dem 1 NIKKOR VR 10-30 mm 539,00 Euro. Das Kit aus dem gleichen Objektiv und der J1 hat zur Markteinführung noch 869,00 Euro gekostet. Hier musste Nikon offensichtlich auf den starken Konkurrenzdruck reagieren.

Gemeinsam mit der J2 wurde auch ein neues Objektiv vorgestellt: Das 1 NIKKOR 11-27,5 mm 1:3,5-4,6 unterscheidet sich von den Kenndaten her auf den ersten Blick nur wenig vom bisherigen Kit-Objektiv, fällt aber deutlich kompakter aus. Dadurch lässt sich der Verbund aus Kamera und Objektiv noch besser handhaben. Im eingezogenen Zustand hat das Objektiv noch eine Länge von 31 mm (das reguläre Kit-Objektiv ist 42 mm lang). Dass 1 NIKKOR 11-27,5 mm soll separat für 189 Euro oder im Kit mit der J2 angeboten werden - dieses Kit kostet 519 Euro.

Schließlich hat Nikon mit dem WP-N1 auch ein Unterwassergehäuse für das 1-System vorgestellt. Die Nikon 1 J1 oder J2 können darin mit 10-30 mm-Objektiv in bis zu 40 m Tiefe mitgenommen werden, alle Kamerafunktionen lassen sich auch mit Gehäuse nutzen. Dieses Gehäuse ist allerdings mit 799 Euro teurer als die Kameras selbst.

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 06.10.2002

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1330
Die Nikon punktet im Preis, aber das wars dann wohl auch. Wieder nur mini-Sensor. Schade.

LG hübie
#2
customavatars/avatar12262_1.gif
Registriert seit: 01.08.2004
München
Korvettenkapitän
Beiträge: 2075
Ganz ehrlich, m43 ist für mich einfach der beste Kompromiss aus Sensorgröße und Objektivgröße. Alles was kleiner ist, hat imho einfach zu wenig Reserven für wenig Licht und alles was größer ist sorgt dann wieder für Objektivgrößen, bei denen man gleich ne DSLR nehmen kann...
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