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Steve Ballmer zur Konkurrenz zwischen Amazon, Apple und Microsoft

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Microsoft2012Steve Ballmer war in den Jahren 2000 bis 2015 der Geschäftsführer des Konzerns Microsoft. Nach ihm hat der aktuelle CEO Satya Nadella das Ruder übernommen. Weiterhin hält Ballmer jedoch Anteile an Microsoft und ist als Urgestein des Unternehmens natürlich am Schicksal der Redmonder interessiert. In einem aktuellen Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Bloomberg bezieht Ballmer Stellung dazu, wohin die Reise nicht nur für Microsoft, sondern auch für die Konkurrenten Amazon und Apple gehen könnte.

Besonders Apple scheint Ballmer mit seinem kometenhaften Aufstieg beeindruckt zu haben: Steckte der Konzern doch in den 1990er-Jahren in einer schweren Krise, welche erst durch die Rückkehr des Mitbegründers Steve Jobs nach und nach bis in die frühen 2000er-Jahre aufgelöst werden konnte. Nun, wo Apple heute steht, ist bekannt. Speziell die mobilen Endgeräte, die iPad und iPhone, sind absolute Kassenschlager. Doch auch die Macs, iMacs und MacBooks erfreuen sich speziell unter professionellen Anwendern enormer Beliebtheit. Steve Ballmer ist allerdings der Ansicht, dass auch Microsoft seine Hausaufgaben gemacht habe und mit Apple konkurrieren könne.

microsoft logo

Laut Ballmer seien Microsoft und Samsung aktuell mit ihren Produkten die einzigen Konzerne, die Apple Paroli bieten könnten. Microsoft sei aber wiederum insgesamt das einzige Unternehmen, das es sowohl im Bezug auf die Hard- als auch im Bezug auf die Software mit Apple aufnehmen könne. Zugleich betont Ballmer, dass beispielsweise das neue Surface Book kein direkter Kontrahent des Apple iPad Pro sei. Vielmehr handele es sich beim Surface Book um ein innovatives Produkt. Und genau auf derartige Innovationen komme es eben in der IT-Branche an.

Zu Amazon als Drittem im Bunde äußert sich Steve Ballmer eher mit Abwinken: Demnach seien zwar zwischenzeitlich einige Microsoft-Talente zu Amazon gewechselt, kehrten aber in der Regel nach wenigen Jahren wieder zurück nach Redmond. So sei Amazon ein schlechter Arbeitgeber und das sei in der Industrie hinreichend bekannt. Als ernsthafte Konkurrenz scheint Ballmer Amazon weder für Apple noch für Microsoft zu bewerten.

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Kommentare (7)

#1
Registriert seit: 17.05.2007

Kapitänleutnant
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Ballmer zählt in der Industrie allerdings auch eher zu den Verlierern. Klar er hat bei MS für lange Zeit für sehr gute Zahlen gesorgt und den Business-Bereich groß gemacht. Allerdings hat man im Consumer Bereich eine Menge Trends verschlafen und rennt nun hinterher. Eigentlich war man froh als er weg war.

Bei Amazon gebe ich ihm Recht. Die Amazon Produkte wirken für mich zumindest sofwareseitig irgendwie lieblos. Amazon kommt eigentlich nur über den Preis. Das liegt aber auch dran das man die eigene Hardware subventioniert (Prime, Kindle Store etc.).

Das Surface Book ist ein interessantes Produkt, man muss aber erst mal abwarten wie gut es einschlägt.
Intressant ist ja, dass iPhone und iPad am Anfang von vielen eher 0815 Produkte abgestempelt wurden und besonders das iPad als nicht innovativ (großer iPod Touch), es bei den Kunden aber EXTREM gut ankam.
D. h. es kommt auf die Kundenreaktionen an. Kein Wunder das Tim Cook auch gerne die Customer Sat (Satisfication) nennt, da dies ein Bereich ist, in dem Apple sehr sehr stark ist.
#2
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Registriert seit: 07.12.2010
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Zitat
: Steckte der Konzern doch in den 1990er-Jahren in einer schweren Krise, welche erst durch die Rückkehr des Mitbegründers Steve Jobs nach und nach bis in die frühen 2000er-Jahre aufgelöst werden konnte.


Das stimmt so wohl nicht. Oder wart Ihr noch zu Jung um zu wissen das, hätten MS bzw. Gates damals auf der Macworld Expo 1997 nicht mit 150 Millionen Dollar (282 Mio DM) mal die Portokasse aufgemacht gäbe es Apple Heute nicht mehr.
#3
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Admiral
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Das stimmt (wobei das auch von MS nicht 100% uneigennütz war - im Austausch hatte Apple nämlich einige Patentklagen fallen gelassen), allerdings hebt Geld alleine ein Unternehmen noch lange nicht automatisch aus einer Krise!
#4
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Registriert seit: 07.12.2010
Düsseldorf
Stabsgefreiter
Beiträge: 376
Zitat DragonTear;23979978
Das stimmt (wobei das auch von MS nicht 100% uneigennütz war - im Austausch hatte Apple nämlich einige Patentklagen fallen gelassen), allerdings hebt Geld alleine ein Unternehmen noch lange nicht automatisch aus einer Krise!


Ohne die Geldspritze wäre Apple weg gewesen. Die Aktionäre und Geldgeber wollten Geld sehen und das konnte Apple nicht liefern. Welche Hintergedanken Billy-Boy da hatte ist doch egal. Apple konnte sich noch nicht mals die Anwälte mehr leisten um zu klagen.
Und darum ging es mir nur in dieser News. Man kann nicht Schreiben Jobs hätte alleine Apple gerettet.
#5
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Registriert seit: 18.04.2004
Rodgau bei Ffm
Flottillenadmiral
Beiträge: 4800
In der News steht auch nirgends das Jobs Apple alleine gerettet hat.
Verstehe das Problem nicht. Der Satz wie er da steht ist völlig richtig. Erst als Jobs wieder am Ruder war ging es bergauf. Das schließt ja nicht aus das es Hilfe von anderen gab.
#6
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Bootsmann
Beiträge: 667
Zitat mickythebeagle;23979874
Das stimmt so wohl nicht. Oder wart Ihr noch zu Jung um zu wissen das, hätten MS bzw. Gates damals auf der Macworld Expo 1997 nicht mit 150 Millionen Dollar (282 Mio DM) mal die Portokasse aufgemacht gäbe es Apple Heute nicht mehr.


Zitat mickythebeagle;23979991
Ohne die Geldspritze wäre Apple weg gewesen. Die Aktionäre und Geldgeber wollten Geld sehen und das konnte Apple nicht liefern. Welche Hintergedanken Billy-Boy da hatte ist doch egal. Apple konnte sich noch nicht mals die Anwälte mehr leisten um zu klagen.
Und darum ging es mir nur in dieser News. Man kann nicht Schreiben Jobs hätte alleine Apple gerettet.


Gerne kolportiert und doch nicht wahr.

Das Geld von MS war nett, aber nicht lebenswichtig für Apple; für einen Großteil der Summe hat man dann Power Computing gekauft und damit den Clonemarkt erledigt.
Der lebenswichtige Deal mit MS war das Softwareabkommen, in dem MS zusicherte weiterhin Office für den Mac anzubieten. Dafür hat Apple alle Klagen gegen Windows fallen lassen. Den Deal hat Jobs direkt mit Gates eingefädelt, die beiden konnten immer überraschend gut miteinander.

Apple hatte (als ARM-Mitbegrüder) ARM-Aktien im Wert von ca. 1 Mrd.$ (die sie dann nach und nach verkauft haben). Das war Jobs Hauptfinanzquelle.
#7
Registriert seit: 28.03.2013

Gefreiter
Beiträge: 46
Ich versteh den Hype um das Surface Book nicht. Es gibt doch schon alle möglichen Convertibles, es ist halt ein recht gutes, aber keine Innovation.
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