> > > > Starke Fragmentierung auf dem Android-Markt: Über 24.000 Geräte von fast 1.300 Marken

Starke Fragmentierung auf dem Android-Markt: Über 24.000 Geräte von fast 1.300 Marken

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android 2014

Wie das Mapping-Unternehmen OpenSignal in einer Studie herausgefunden haben will, ist die Fragmentierung sowohl eine Stärke als auch eine Schwachstelle des Android-Ökosystems. Denn in diesem Jahr zählte das Unternehmen bereits 24.093 verschiedene Mobilgeräte, auf denen Googles Betriebssystem installiert ist. Diese stammen von 1.294 unterschiedlichen Marken. Im Vergleich dazu waren es im letzten Jahr 18.796 und im Jahr 2013 noch 11.868 verschiedene Android-Mobilgeräte. Von 2013 bis 2015 hat sich die Anzahl also mehr als verdoppelt, so der aktuelle Bericht.

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Die verschiedenen Geräte auf dem Android-Markt (Stand August 2015) (Bild: Opensignal.com).

Was OpenSignal besonders hervorhebt, ist der starke Zuwachs an Marken. So habe es von 2012 bis jetzt einen Anstieg um 1.000 weitere Marken gegeben, welche zur Veröffentlichung des ersten Berichts noch unbekannt waren. Obgleich Samsung immer noch Marktführer auf diesem Gebiet ist, sank der Anteil am globalen Android-Markt von 43 Prozent auf 37,8 Prozent – der Markt selbst jedoch wachse weiterhin.

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Fragmentierung der Marken (Bild: Opensignal.com).

Android-Geräte gibt es in einer Fülle von Formen, Größen und Leistungsstärken, die damit ganz unterschiedliche Nutzerbedürfnisse abdecken. Außerdem befinden sich zusätzlich verschiedene Android-Versionen im Umlauf, die weiter zur Fragmentierung beitragen. Hier zeigt sich nun aber das Problem dieser Vielfalt: Entwickler müssen ihre Anwendungen so programmieren, dass sie auf all diesen Geräten laufen und sehen sich damit vor eine große Herausforderung gestellt. Denn zurzeit verzeichnet OpenSignal allein sechs verschieden Android-Versionen, die von 2.2 (Froyo) bis hin zu aktuellsten Version 5.1 (Lollipop) reichen. Den größten Anteil mit 39,3 Prozent hat immer noch das fast zwei Jahre alte 4.4 (Kit Kat).

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Anteile der verschiedenen Android-Versionen im Vergleich zu iOS (Bild: Opensignal.com).

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Kommentare (19)

#10
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Zitat Schwarzie;23749693
Google hats von Anfang an komplett verkackt Das System Modular aufzubauen, so das man es ohne dauernde Anpassungen durch die Devicebauer updaten kann wie es z.B. bei Windows Phone der Fall sein soll.
So ist es leider. Google versucht zwar das Problem zu minimieren, indem man immer mehr Funktionen in die Google Play Services verschiebt, aber eigentlich müsste man das OS von Grund auf neu aufbauen und und die Geräte-Hersteller in Zukunft aus dem eigentlichen System heraushalten.

Edit: Wobei das eigentliche Problem nicht unbedingt die Modularität ist, sondern das Fehlen generischer Treiber. Aktuell müssen die Hersteller die Treiber für jedes Gerät anpassen, stattdessen braucht man einfach generische Treiber im Kernel, so wie man das von PCs eben auch kennt, wo das gleiche Image überall läuft und zentral mit Updates versorgt werden kann.
#11
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Zitat Sheena;23749106
Ja kein wunder das ich in den letzten Jahren soviele Viren auf dem Handy hatte und meine sensiblen Daten gehackt wurden.. Bei langen nicht so sicher wie Apples ICloud z.b.. Oh warte..


*gähn*
#12
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Zitat Schwarzie;23749693
Warumsoll diese Fragmentierung ein NAchteil von Open Source sein? Das ist komplett und ausschließlich ein hausgemachtes Problem von Google.

Die einzige Open Source Fragmentierung ist das OnePlusOne mit Cyanogenmod.

Google hats von Anfang an komplett verkackt Das System Modular aufzubauen, so das man es ohne dauernde Anpassungen durch die Devicebauer updaten kann wie es z.B. bei Windows Phone der Fall sein soll.

Wieso hat Google etwas verkackt? Google hat nie einen Hersteller dazu gezwungen, seine eigene Oberfläche darauf zu stülpen. Und dein Kommentar zu Windows zeigt doch genau, wo das dann hin führt. Wie viele große Hersteller setzen denn Windows denn massiv ein? Einer. Windows selbst. Und warum? Sicher auch, weil es keinen Sinn macht für Hersteller wie Samsung oder Sony ein Smartphone raus zubringen, bei dem sie keine Chance haben den User zu binden.

Google hat es zur Weltmarktführerschaft und daran wird sich auch so bald nichts ändern. Es obliegt dem Kunden Geräte zu wählen, die schnell geupdatet werden. Im Endeffekt entscheidet der Markt. Wenn es nur danach ginge, was einige technisch begeisterte User wollen, dann gäbe es Apple wohl schon lange nicht mehr.
Zitat Wilson Wilson;23749860
Edit: Wobei das eigentliche Problem nicht unbedingt die Modularität ist, sondern das Fehlen generischer Treiber. Aktuell müssen die Hersteller die Treiber für jedes Gerät anpassen, stattdessen braucht man einfach generische Treiber im Kernel, so wie man das von PCs eben auch kennt, wo das gleiche Image überall läuft und zentral mit Updates versorgt werden kann.


Das klappt aber auch nur bei 5 Jahre alten Rechner mit 0815-Technik. Spätestens mit Grafikchip, Soundchip, Fingerabdrucksensor, Kamera, etc ist das nicht machbar. Dann müsste man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen.
#13
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Beiträge: 81
Zitat Berlinrider;23750022
Das klappt aber auch nur bei 5 Jahre alten Rechner mit 0815-Technik. Spätestens mit Grafikchip, Soundchip, Fingerabdrucksensor, Kamera, etc ist das nicht machbar. Dann müsste man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen.
Das muss man dann eben nachträglich installieren, bzw. von einem herstellerspezifischen Tool installieren lassen, so wie auf dem PC auch. IMHO braucht man jedenfalls unbedingt einen Weg, die Updates direkt von Google an alle Geräte auszuliefern.
#14
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Zitat Wilson Wilson;23750186
IMHO braucht man jedenfalls unbedingt einen Weg, die Updates direkt von Google an alle Geräte auszuliefern.

Wieso genau sollte sich Google denn diese Mühe machen?
Die Unternehmen die Android nutzen haben ja offenbar kein Problem damit.
#15
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Beiträge: 81
Und dass Samsung und Co sich nicht im Geringsten für ihre Kunden interessieren oder gar darauf spekulieren, dass die Leute schon ein neues Telefon kaufen, wenn sie ein Update wollen, macht die Sache jetzt irgendwie besser?
#16
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Beiträge: 218
Zitat DragonTear;23750218
Wieso genau sollte sich Google denn diese Mühe machen?
Die Unternehmen die Android nutzen haben ja offenbar kein Problem damit.


google macht sich schon jetzt die mühe, indem sie sicherheitsrelevante dinge vom kernel in die playservices verschieben um sie eben einfach updaten zu können. gäbe es einen weg das system einfach umzustellen, so dass google die updates selber verteilen kann würden sie das vermutlich sehr schnell umsetzen.

dass die updates bei windowsphone direkt von ms kommen liegt aber auch daran, dass Microsoft die harware basis massiv einschränkt, während es google egal ist ob android auf nem Snapdragon oder nem c64 läuft.
#17
Registriert seit: 16.07.2008

Hauptgefreiter
Beiträge: 128
Zitat Sheena;23749106
Ja kein wunder das ich in den letzten Jahren soviele Viren auf dem Handy hatte und meine sensiblen Daten gehackt wurden.. Bei langen nicht so sicher wie Apples ICloud z.b.. Oh warte..

Och da hat der arme kleine Fanboy mal eben "lokales Gerät" und "Clouspeicher im WWW" durcheinander gebracht. Ich bleibe bei meinem WP.:banana:
#18
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Bootsmann
Beiträge: 668
Zitat DragonTear;23750218
Wieso genau sollte sich Google denn diese Mühe machen?
Die Unternehmen die Android nutzen haben ja offenbar kein Problem damit.

Die Unternehmen, die Android nutzen, haben das Problem nur nicht erfaßt. Womit sie sich ja in schönster Eintracht mit der weiten Mehrheit aller Androidbenutzer wiederfinden!

Zitat murmelchen80;23751944
Och da hat der arme kleine Fanboy mal eben "lokales Gerät" und "Cloudspeicher im WWW" durcheinander gebracht.

Nein, er kann nur Hacken und Social Engineering nicht auseinanderhalten, also hab' Mitleid...
#19
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9490
Zitat smalM;23753858
Die Unternehmen, die Android nutzen, haben das Problem nur nicht erfaßt. Womit sie sich ja in schönster Eintracht mit der weiten Mehrheit aller Androidbenutzer wiederfinden!

Also ich würde es nicht unbedingt als "Problem" bezeichnen. Es ist eben der Ansatz von Google bzw. von Android!
Apple und MS machen es anders - verlangen dafür aber auch deutlich mehr vom Kuchen (bzw. haben den ganzen Kuchen, da sie selbst die einzigen Smartphonehersteller mit dem OS sind).

Zitat smalM;23753858
Nein, er kann nur Hacken und Social Engineering nicht auseinanderhalten, also hab' Mitleid...

Was zum Henker soll das mit Social Engineering zutun haben?
Und ob das Gerät selbst "gehackt" wurde, oder "nur" die Server, ist für mich auch ehrlich gesagt prinzipiell das Gleiche.
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