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Amazon Prime Day: Ein Tag für Schnäppchenjäger?

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Schon lange im Voraus hatte Amazon den Prime Day, eine Art selbsternannter Feiertag zum zwanzigjährigen Firmenbestehen, angekündigt und auf der Webseite immer wieder darauf hingewiesen.

Heute, einen Tag vor dem Jubiläum, bot der nach eigenen Angaben weltweit größte Online-Versandhändler zwischen 6 Uhr und 22 Uhr zahlreiche „Blitzangebote“ an, welche im Zehnminutentakt starteten. Kommende Angebote waren frühestens zwei Stunden im Voraus ersichtlich. Der Vorrat der 3.000 Angebote war, wie immer bei derartigen Amazon-Aktionen, limitiert.

Was diesen Prime Day von früheren Aktionen unterschied, war, dass hier nur bestehende Prime-Mitglieder zum Zuge kamen. Kunden, die sich heute für eine Mitgliedschaft von Amazon Prime entschieden, durften bei den Angeboten ebenfalls zugreifen. Alle anderen Kunden von Amazon hatten das Nachsehen. Prime-Kunden zahlen einen Jahresbeitrag von 49 Euro und erhalten neben der kostenlosen Lieferung auch den Zugang zu Instant Video, Amazons Onlinevideothek.

primeday
Der selbsternannte Feiertag für Amazon-Prime-Kunden

Die Aktionsartikel stammten aus so unterschiedlichen Bereichen wie Technik, Textilien, Spiele, Videos, Drogerieartikel sowie Haushalts- und Gartengeräte. Bei 20 Test-Schnäppchen ließen sich laut Verbraucherzentrale rund 19 Prozent sparen.

Bei vielen der Rabatten handele es sich allerdings nicht um wirkliche Riesen-Schnäppchen. So stellten sich einige groß angepriesene Einsparungen bei näherem Anblick als ernüchternd heraus, da dort die Angebotspreise in Relation zur UVP, der Unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers, gesetzt wurden.

Als Beispiel nannte die Verbraucherzentrale NRW einen Kaffeevollautomaten von Krups mit einer UVP von 1.200 Euro. Heute kostete der Automat als Blitzangebot nur noch 449 Euro – verglichen mit der UVP eine beachtliche Einsparung von 63 Prozent. Allerdings werde der Automat außerhalb des Prime Days nicht mit der UVP sondern einem Preis von 599 Euro gelistet, somit schrumpfe die Ersparnis auf 25 Prozent.

Auch auf Twitter häufen sich die Meinungen unter dem Hashtag PrimeDay.

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Kommentare (26)

#17
Registriert seit: 20.12.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 511
Ich finde es ein wenig bedenklich mit welcher Vehemenz Amazon seine Kunden zu einer engeren Bindung drängt (eine Grundschwäche des potentiellen Käufers ausnützend, nämlich die Gier und das Gefühl dabei noch zu sparen - diese Kaufmotivationen will ich allerdings niemanden hier im Forum unterstellen, aber ich wäre wirklich neugierig, wieviel von den gestern verkauften Produkten tatsächlich unter "normalen" Bedingungen gekauft worden wären, weil sie wirklich gebraucht werden).
#18
Registriert seit: 18.03.2006

Kapitänleutnant
Beiträge: 1945
Also paar gute Sachen waren dabei, aber gesamt absolut enttäuschend nach dem Tam-Tam im Vorfeld.
Außerdem waren die guten Sachen innerhalb von Sekunden weg, das war eher wieder so eine Bauerfängerei-Aktion...
#19
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3311
Wie? Amazon will nicht mein Bestes? Nur mein Geld?
Das ist aber Neu.

Was man hier so liest tut schon extrem weh.
#20
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Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 15009
Naja, den alten Schrott wollte ich nicht, die eine gute Kamera bekam ich nicht - immerhin hatte ich die Chance auf 100 Kondome und 1-2 Flaschen Whiskey.

Ich war kurz davor bei Amazon.ca oder .com zu shoppen. Qualität und Aktualität der Produkte war dort um ein Vielfaches höher.

Unter #Primday findet man genug Spott und Hohn.
#21
Registriert seit: 15.09.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 957
Zitat EveryDayISeeMyDream;23677033
Gerade das ist ja das Problem, du sparst nie so viel wie angegeben, da der "Straßenpreis" der Artikel viel niedriger ist, als von Amazon vorgegaukelt. Dann weden aus 50% Rabatt schnell mal nur noch 15%. Aber Heutzutage sollte sowas eigentlich eder wissen und auch diese Preise erstmal vergleichen. Ich habe es schon öfter erlebt, dass die Amazon Deals keine wirklichen Deals waren.


Das "Problem" gibt's doch überall. Jeder wirbt mit der UVP. Wird das auch überall kritisiert?

Die UVP ist doch nur dafür da, den Kunden vorzugaukeln, dass er was spart.
#22
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Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 7759
Die Händler tricksen alle, indem sie die UVP als Referenz angeben. Aber dennoch waren die Preise beim Primeday gut. Ich habe trotzdem nichts gekauft, nur weil es billiger ist, kaufe ich nicht einfach irgendwas. Wenn man tatsächlich akut etwas benötigt hat, konnte man sich natürlich freuen.

PS: Habe in Schnäppchenforen oft den Eindruck, die Leute kaufen einfach nur, weil es günstiger war und nicht nach Bedarf. Mit der Art "spart" man natürlich unheimlich Geld ...
#23
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Registriert seit: 10.10.2013

Bootsmann
Beiträge: 548
Zitat plitzkrieg;23676583
Sorry, aber das was ihr hier schreibt ist Bullshit! Der Preis der sonst verlangt wird ist klar und deutlich über dem Aktionspreis gelistet und ohne Umwege sichtbar!

Fakt ist: Der Vollautomat war mit 449€ billiger als jeder jemals in Deutschland im Internet gelistete Preis!
Bitte richtig informieren, bevor man Bullshit schreibt. Die besagte Kaffeemaschine war 30€ günstiger als der zuvor gelistete Preis. Amazon hat den Preis schlicht und ergreifend vorher angehoben. Und mit einer Ersparnis im Bezug zum UVP zu werben, ist auch irreführend.

Zitat estros;23676694
Ich verstehe die Verbraucherzentrale jetzt nicht wirklich. Amazon wirbt doch aktiv mit dem UVP und die zeigen netterweise den üblichen Preis an, transparenter kann es nicht sein.
Siehe oben. Amazon hat nicht nur in diesem Fall vorher die Preise kräftig erhöht. In einem amerikanischem Forum konnte ich auch schon lesen, dass es Produkte gab, bei denen man aufgrund Preiserhöhungen überhaupt nichts spart bzw. dank Prime sogar draufzahlt.

Wieso soll eigentlich die Werbung mit der UVP transparent sein? Man wird auf der Übersicht mit teilweise 60% gelockt und stellt dann nach dem Klick auf das Angebot fest, dass es lediglich 10% sind. Das ist irreführend und das Gegenteil von transparent. Da kann ich verstehen, dass der Verbrauchschutz ein Auge drauf hat.

Sicherlich waren wenige gute Angebote dabei - die FritzBox 7490 z.B. Aber der andere Teil war einfach Schrott - HDMI Kabel gab es zu Hauf - und der Rest war einfach nicht reduziert.
#24
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Registriert seit: 10.07.2013

Korvettenkapitän
Beiträge: 2398
Es wurde meiner Meinung nach nur Krempel verkauft den keiner mehr haben wollte, wirklich was brauchbares war nicht dabei. Wenn etwas 999$ kostet und dann auf 998$ gesenkt wird, dann nenne ich es Fail. Hashtag #primedayfail

PS: Nicht zu vergessen das die PS4 um 10cent billiger war :D
#25
customavatars/avatar95182_1.gif
Registriert seit: 18.07.2008

Leutnant zur See
Beiträge: 1065
Wenn man auf den Artikel klickt steht gut lesbar, was die UVP ist, wie hoch der vorherige Amazon-Preis war und wie viel es im Angebot jetzt kostet. Das war aber glaube ich auch eine Auflage der Verbraucherschützer.

Insofern soll sich niemand beschweren, dass da "63%" bei der Kaffeemaschine steht. Wenn es danach ginge, könnte man Blöd Markt & Co. jede Woche verklagen.
Die Ersparnis kann man auch gerade so noch im Kopf überschlagen, wenn man die absoluten Werte hat.

Ob die Preise vereinzelt vorher hochgesetzt wurden, weiß ich allumfassend natürlich nicht, aber bei all den Produkten, die ich bisher bei Black Friday & Co. gekauft habe, war das definitiv [U]nicht[/U] der Fall.
Zur Überprüfung habe ich auch noch das Chrome-Addon Snip-Me, welches mir den Preisverlauf von Amazon.de, sowie der Marketplace-Verkäufer als Diagramm darstellt.
#26
Registriert seit: 01.09.2006

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 402
Zitat xxJJxx;23676976
1TB Samsung SSD T1 USB 3.0 für 106,99€ - 330€ gespart!!!!


Ja, das war mein absolutes Highlight. Schien mir fast ein Preisfehler zu sein, war nach einer Minute bereits nicht mehr bestellbar. Zum Glück kommt meine heute :)
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