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BMW setzt in München Elektro-Lkw ein

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bmwWie BMW Anfang der Woche in einer Pressemitteilung bekannt gab, setzt das Unternehmen nun einen elektrischen 40-Tonner für Materialtransporte ein. Der Elektro-Lkw der BMW Group und der SCHERM Gruppe ist auf den öffentlichen Straßen Münchens unterwegs und bietet dort einen bislang unbekannten Anblick. Gefertigt wurde er vom niederländischen Hersteller Terberg.

Nachdem der Elektro-Lkw seine ersten Testfahrten erfolgreich abgeschlossen hat, ging er am vergangenen Dienstag in den offiziellen Betrieb über. Zu Transportzwecken pendelt er acht Mal zwischen dem SCHERM Logistikzentrum und dem Münchener BMW Werk hin und her. An Bord befinden sich dabei verschiedene Fahrzeugkomponenten wie beispielsweise Stoßdämpfer, Federn und Lenkgetriebe.

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Durch Münchens Straßen fährt nun eine Elektro-Lkw (Bild: BMWGroup.com)

Gespeist wird der Lkw mit Strom aus erneuerbaren Quellen. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der Transport daher „CO2-frei, leise und nahezu ohne Feinstaubbelastung für die Umwelt" sein. Außerdem ergebe sich auf diese Weise, verglichen mit einem Lkw mit Dieselmotor, eine jährliche Ersparnis von 11,8 Tonnen CO2.

Die Batterie soll innerhalb von drei bis vier Stunden komplett aufgeladen sein und dann eine maximale Reichweite von 100 Kilometern ermöglichen. Dies sei laut BMW ausreichend für einen vollen Arbeitstag bei oben genanntem Einsatzziel. Über die Länge der Strecke gibt das Unternehmen jedoch keine Auskunft. Ein Blick auf Google Maps zeigt eine Distanz von knapp zweieinhalb Kilometern zwischen den beiden Endpunkten an.

Mit unserem Elektro-Lkw setzen wir ein weiteres starkes Zeichen für nachhaltige, urbane Mobilität. Wir leisten einen Beitrag dazu, die Emissionen in der Stadt zu reduzieren und sind stolz darauf, als erster Automobilhersteller in Europa, einen elektrischen Lkw dieser Größe auf öffentlichen Straßen einzusetzen," so Hermann Bohrer, Leiter des BMW Group Werkes in München.

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Kommentare (18)

#9
Registriert seit: 22.01.2014

Korvettenkapitän
Beiträge: 2505
Zitat erzwo;23660027



Wurde auch mal Zeit. Die LKW auf deutschen Straßen verbraten deutlich mehr Sprit als alle Privaten Fahrzeuge zusammen.

gemessen an dem was sie tun eigentlich nicht
da sind die ziemlich sparsam
#10
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Registriert seit: 27.04.2005
Von der Wupper an die Ruhr
Flottillenadmiral
Beiträge: 5976
Zitat monosurround;23660088
Brummifahrer machen aber deutlich mehr als 100km mit max50km/h bis zu ihren Ruhezeiten...


dann muss man eben wieder stationen einführen um die zugmaschinen zu wechseln, wie damals mit den postpferden ;)
#11
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Registriert seit: 04.07.2015

Matrose
Beiträge: 21
LKW mit 100km Reichweite. Sehr sinnvoll ^^!
#12
Registriert seit: 19.05.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1764
joa genesisone sogar extrem sinnvoll
weil reicht ja dann für 20 fuhren pro ladung und das ist mehr als pro schicht bewegt wird im normalfall

lkws werden nicht nur eingesetzt um 600km oder noch mehr zu überbrücken
oft sinds nur vom zulieferlager zum werk und das sind wie hier im fall 2,5km pro strecke

bei mir auf arbeit fährt auch immer nen elektrolkw vorbei (mit dieselgenerator als range extender für den fall der fälle) der pendelt halt zwischen logistikzentrum und nem lager
sind auch nur 2km pro strecke
#13
Registriert seit: 05.11.2007
Neckar-Odenwald Kreis
Fregattenkapitän
Beiträge: 2963
Zitat
Gespeist wird der Lkw mit Strom aus erneuerbaren Quellen. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der Transport daher „CO2-frei, leise und nahezu ohne Feinstaubbelastung für die Umwelt" sein. Außerdem ergebe sich auf diese Weise, verglichen mit einem Lkw mit Dieselmotor, eine jährliche Ersparnis von 11,8 Tonnen CO2.


Immer diese Lügen, ...
Nur weil aus dem LKW kein CO2 kommt, verursacht er auch nichts.
#14
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Registriert seit: 30.11.2013

Bootsmann
Beiträge: 686
Zitat unl34shed;23660582
Immer diese Lügen, ...
Nur weil aus dem LKW kein CO2 kommt, verursacht er auch nichts.


Die Aussage war doch, dass der [U]TRANSPORT[/U] CO2-Frei ist. Genau genommen stimmt das!
Alles außen drumherum wird da natürlich net mit einberechnet.

Ob die LKW pro transportierter Tonne weniger Sprit verbraten ist doch komplett sinnfrei, wenn die insgesamte Menge trotzdem exorbitant hoch ist.
Ich spreche von absoluten Zahlen ;)
#15
Registriert seit: 10.01.2015

Bootsmann
Beiträge: 550
Der ist Trotzdem hässlich.
#16
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Registriert seit: 07.03.2012

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1493
Ich habe auch einen Elektro LKW:

[ATTACH=CONFIG]316799[/ATTACH]
#17
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Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1579
Nicht schlecht. Wäre eine Idee wert für all die Müllabfuhr- und Getränke LKWs ?

Das permanente Start-Stopp bzw. im Stand laufen lassen ist doch ohnehin total ineffizient.

Wenn ich könnte, hätte ich einen e-Flitzer. Den müsste ich dann auch nicht warm weder kalt fahren. :D
#18
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Registriert seit: 02.01.2013
Confoederatio Helvetica
Hauptgefreiter
Beiträge: 231
Zitat Heimwerkerking;23660282
dann muss man eben wieder stationen einführen um die zugmaschinen zu wechseln, wie damals mit den postpferden ;)


Oder die Onlineshops liefern in Zukunft wieder nur innert 3 - 4 Tagen... aber das will wohl auch niemand von euch?
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