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Audi will auf den Mond

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xprizeMit den XPrizes ruft Google in unterschiedlichen Programmen dazu auf, in privater Initiative ambitionierte Projekte anzugehen. Die Palette reicht dabei von autonomen Fahrzeugen, über private Weltraumflüge bis hin zur Landung eines Rovers auf dem Mond. In diesem Lunar XPrize angagiert sich nun auch Audi in Zusammenarbeit mit NVIDIA und einem bereits in diesem Wettbewerb etablierten Team.

45 Jahre nach der letzten benannten Mission zum Mond will Audi mit dem Team der Part-Time-Scientists erneut das damalige Landegebiet der Apollo 17 besuchen. Audi unterstützt Part-Time Scientists mit seinem Know-how auf vielen Technikfeldern – vom quattro-Allradantrieb über Leichtbau und Elektromobilität bis zum Pilotierten Fahren. Sieger des mit mehr als 30 Millionen US-Dollar dotierte Google Lunar XPrize ist das private Team, dessen Rover auf den Mond landet, dort mindestens 500 Meter zurücklegt und hochaufgelöste Bilder und Videos zur Erde übermittelt.

Die Landefähre mit dem Audi lunar quattro soll bis 2017 an Bord einer Trägerrakte ins All starten und mehr als 380.000 Kilometer bis zum Mond zurücklegen. Etwa fünf Tage wird die Reise dauern. Das Ziel-Landegebiet liegt nördlich des Mond-Äquators in der Nähe der Landestelle der letzten bemannten NASA-Mondmission Apollo 17 im Jahr 1972. Hier gibt es extreme Temperaturschwankungen von bis zu 300 °C. In verschiedenen Test-Schleifen, die unter anderem in den österreichischen Alpen und auf Teneriffa stattfanden, haben die Part-Time Scientists ihr Mondfahrzeug entwickelt, das in weiten Bereichen aus Aluminum besteht. Ein verstellbares Solarpanel fängt das Sonnenlicht auf und leitet es in eine Lithium-Ionen-Batterie. Sie speist vier Radnabenmotoren. Ein Kopf an der Front des Fahrzeugs trägt zwei stereoskopische Kameras sowie eine wissenschaftliche Kamera zur Materialuntersuchung. Die theoretische Höchstgeschwindigkeit beträgt 3,6 km/h – viel wichtiger auf der holprigenMond-Oberfläche sind jedoch die Offroad-Eigenschaften und die Fähigkeit zur sicheren Orientierung.

Luca de Meo, Audi-Vorstand Vertrieb und Marketing:

Der Gedanke einer privat finanzierten Mission zum Mond ist faszinierend. Innovative Ideen brauchen Unterstützer, die sie voranbringen. Mit unserem Engagement bei den Part-Time Scientists wollen wir ein Signal setzen und auch andere Partner animieren, ihr Knowhow einzubringen.

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Kommentare (16)

#7
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Korvettenkapitän
Beiträge: 2393
Zitat Kommando;23617139
Gibts doch von allen, kauft nur keiner, weils zu teuer ist.


Geben ja, nur nichts brauchbares.
#8
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Kapitänleutnant
Beiträge: 1973
Zitat sommerwiewinter;23617322
Schon mal über Tellerrand geschaut?
Teuer ist relativ, wenn man kaum noch Wartungskosten hat... kein Ölwechsel, kaum Bremsenverschleiss, keinen Partikelfilter (nicht mal Auspuff) etc...

Kalifornien und selbst China subventionieren e-Mobilität. Hier regieren aber nur Lobbyisten... Daimler schließt hier ein Batteriewerk, weils vermutlich in China billiger ist, mit den "erzwungenen" Partnern und hier nur lästige Konkurrenz wäre.

Es kauft keiner, weil es die Autoindustrie gar nicht will, allen voran Herr Wissmann ;)
Aber spätestens, wenn Apple einen Markt schafft, wo noch keiner ist und Samsung dort einsteigt, wird es hart!


Elektroautos sind teurer in der Anschaffung und mind. genau so teuer in der Wartung. Elektromotoren und vor allem die momentanen Akkus sind nicht unbedingt so extrem langlebig, aber sehr teuer wenn es darum geht diese auszutauschen. Ich hab generell nichts gegen Elektromobilität, aber gegen die aktuelle Leistung dieser Fahrzeuge. Die Akkus müssen wesentlich langlebiger werden und brauchen mehr Kapazität bzw. andere Technik.
#9
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Im sonnigen Süden
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Zitat SkyL1nE;23617625
Elektroautos sind teurer in der Anschaffung und mind. genau so teuer in der Wartung. Elektromotoren und vor allem die momentanen Akkus sind nicht unbedingt so extrem langlebig, aber sehr teuer wenn es darum geht diese auszutauschen. Ich hab generell nichts gegen Elektromobilität, aber gegen die aktuelle Leistung dieser Fahrzeuge. Die Akkus müssen wesentlich langlebiger werden und brauchen mehr Kapazität bzw. andere Technik.

Die von Tesla halten 8 Jahre mit 80% kapazität! Ist das echt nicht lange genug?
Ja, der Anschaffungspreis ist noch der Größte Haken.. dafür entspricht die Ausstattung aber auch einem herkömlichen Wagen dieser preisklasse.
#10
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Banned
Beiträge: 1011
Zitat DragonTear;23617872
Die von Tesla halten 8 Jahre mit 80% kapazität! [...]

... sagt Tesla.
#11
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Registriert seit: 06.02.2012
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Kapitänleutnant
Beiträge: 1606
Zitat SkyL1nE;23617625
Elektroautos sind teurer in der Anschaffung und mind. genau so teuer in der Wartung. Elektromotoren und vor allem die momentanen Akkus sind nicht unbedingt so extrem langlebig, aber sehr teuer wenn es darum geht diese auszutauschen. Ich hab generell nichts gegen Elektromobilität, aber gegen die aktuelle Leistung dieser Fahrzeuge. Die Akkus müssen wesentlich langlebiger werden und brauchen mehr Kapazität bzw. andere Technik.

Ich bin ja kein experte und kenn dazu auch keine Statistiken aber sollten Elektromotoren in der Theorie nicht deutlich langlebiger sein?
#12
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9478
Zitat john201050;23617884
... sagt Tesla.

Garantiert Tesla.

@MiracleMan
Lebensdauerbedenken beziehen sich in den allermeisten Fällen auf die Akkus! Da gibt Tesla aber eine Garantie von 8 jahren auf 80% der Kapazität. Dem werden hoffentlich bald andere folgen.
Mit richtiger Wartung sind Benzinmotoren auch sehr langlebig. Bei Elektromotoren entfällt diese Wartung nur. Die meisten bisherigen Modelle haben allerdings noch ein Getriebe. Das dürfte auf lange Sicht, der größte "Lebensdauerbegrenzer" neben der Batterie sein weil es wohl häufig doppelt belastet wird, wegen der Nutzbremse.
#13
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Registriert seit: 19.09.2006
Hamburg
ʇuɐuʇnǝluäʇıdɐʞ
Beiträge: 2115
Zitat
Ich bin ja kein experte und kenn dazu auch keine Statistiken aber sollten Elektromotoren in der Theorie nicht deutlich langlebiger sein?


Es kommt auf den Motortyp an, wie wartungsintensiv er ist. z.B. bei einem Käfigläufer sind die einzigen Verschleißteile die zwei Lager. Und Lager gibt es in Verbrennungsmotoren etliche mehr - und dazu kommen noch dutzende andere Verschleißteile!
Wenn dann noch das Getriebe (größtenteils), die Kupplung, Wasser- und Ölpumpen, Lima usw. wegfallen, dann kann ein Elektroauto mechanisch gesehen um einiges langlebiger sein, als das beste herkömmliche Auto.
#14
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Registriert seit: 04.11.2002
Süd Brandenburg
Flottillenadmiral
Beiträge: 4644
Zitat SkyL1nE;23617625
Elektroautos sind teurer in der Anschaffung und mind. genau so teuer in der Wartung. Elektromotoren und vor allem die momentanen Akkus sind nicht unbedingt so extrem langlebig, aber sehr teuer wenn es darum geht diese auszutauschen. Ich hab generell nichts gegen Elektromobilität, aber gegen die aktuelle Leistung dieser Fahrzeuge. Die Akkus müssen wesentlich langlebiger werden und brauchen mehr Kapazität bzw. andere Technik.

Ich hab da mal nen Bericht gesehen, wo ein Tesla gegen eine E-Klasse als Taxi kalkuliert wurde...
das sah gar nicht mal so schlecht aus, auch wenn man ein wenig für evtl. verzerrte Berichterstattung abzieht.
Nichts desto trotz sollte eine Regierung Rahmenbedingungen schaffen... aber so lange die Deutsche Automobillobby die eigentlichen
Gesetze macht, werden wir weiterhin am Öl hängen, die Konzerne keine Steuern zahlen, Zulieferer geknebelt, mit Maut gegängelt und so
laxe Umweltrichtlinien geschaffen, dass die selbst ein 6ltr SUV schafft und uns das als Fortschritt verkauft wird.
#15
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Registriert seit: 05.03.2009
Viersen
Kapitänleutnant
Beiträge: 1635
da gehören sie auch hin mit ihren Mondpreisen ^^
#16
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Bad Honnef
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1500
Nicht nur die Automobillobby hängt uns ans Öl sondern auch unsere Regierung wegen Steuereinnahmen, die wir als Autofahren abdrücken, Mwst, Kfz, Mineral usw.....
erst müssen neue wegen erschossen werden um den Mittelstand weiter zu melken .... erst dann dürfen wir im eAuto platz nehmen ...
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