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Samsung arbeitet an Konkurrenz zu Apple Pay

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samsung 2013Das vermutlich im ersten Halbjahr 2015 erscheinende Samsung Galaxy S6 soll nicht nur als erstes Oberklassegerät der Südkoreaner einer komplett neuen Philosophie folgen, sondern auch den Start eines eigenen Zahlungsdienstes darstellen. Denn Bestandteil des Smartphones soll eine Technik des Startups LoopPay sein, an dessen Übernahme Samsung laut Re/code derzeit arbeitet.

Die US-Seite beruft sich dabei auf verschiedene unbekannte Quellen, die allerdings nicht in Gänze übereinstimmen. So soll es noch zu keiner Übereinkunft gekommen sein, gleichzeitig ist jedoch auch die Rede davon, dass bereits funktionierende Prototypen gebaut worden sind. Zu guter Letzt ist zudem die Rede davon, dass Samsung die Technik lediglich lizenzieren will.

Vor allem dieser Punkt wäre keine große Überraschung, denn LoopPay hatte bereits vor einigen Wochen angekündigt, im kommenden Jahr mit einigen Smartphone-Herstellern zusammenarbeiten zu wollen, Namen wurde nicht genannt.

Die Motivation hinter Samsungs Bemühungen dürfte dabei Apple Pay sein. Denn seit dem Start des Zahlungsdienstes konnte Apple Abkommen mit allen wichtigen US-Banken schließen, auch mehr und mehr Händler unterstützen den Dienst, der allerdings auch weiterhin von einigen Ketten boykottiert wird. LoopPays System weicht jedoch in einem wichtigen Punkt von Apple Pay ab. Denn während Apple nur auf NFC und lediglich die Übertragung einer Authentifizierungszahl setzt, imitiert LoopPay den klassischen Magnetstreifen von Kreditkarten mit Hilfe eines magnetischen Impulses. Damit ist das System kompatibel zu allen Zahlungs-Terminals - anders also als ApplePay. Im Gegenzug ist LoopPay jedoch auf zusätzliche Hardware auf Seiten des Nutzers angewiesen, die das Unternehmen in unterschiedlichen Formen über den eigenen Shop verkauft, darunter unter anderem Smartphone-Hüllen mit eingebautem Emitter, aber auch Schlüsselanhänger.

In Sachen Sicherheit ist LoopPay damit klar unterlegen, die Zusammenarbeit mit Samsung könnte daran aber einiges ändern. Denn im Gespräch ist sowohl die Integration des mittlerweile beinahe schon obligatorischen Fingerabdrucksensors der teureren Galaxy-Smartphones, aber auch die Datenübertragung per NFC. Im Idealfall könnte der Nutzer somit selbst entscheiden, auf welchem Wege er seine Daten übertragen und sich authentifizieren will. Eine helfende Rolle spielt dabei Visa. Das Kreditkartenunternehmen zählt zu den Investoren LoopPays, gleichzeitig ist es einer der wichtigsten Partner Apple Pays.

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 21.07.2006
Mainz-KH
Kapitän zur See
Beiträge: 3348
Warum muss eigentlich auf fast jedem Gebiet jeder was eigenes machen und warum kann man sich nicht mal auf einen Weg einigen...
#2
Registriert seit: 30.08.2014

Banned
Beiträge: 7060
Sonst können sie sich ja nicht gegenseitig verklagen.
#3
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Registriert seit: 05.04.2009
Odenwald
Leutnant zur See
Beiträge: 1261
Wo elchu recht hat...
#4
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Registriert seit: 03.02.2008
Stuttgart
Bootsmann
Beiträge: 594
Das wird es immer so geben. Weil wer würde sagen das der Service von Apple oder Samsung perfekt ist?

War auch damals mit den DVD + und - Rollingen :D.

Das schlimmste war damals das nicht alle Player alles abspielen konnten :D
#5
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Registriert seit: 26.11.2007
planet earth
Kapitän zur See
Beiträge: 3651
Und so ist es mit allem..

DVDR+ - DVDR- - DVDRAM
Blu Ray - HD DVD
Apple Pay - "Froot'Loop's" :)

wieso einfach, wenn's auch kompliziert geht..

Aber wie so oft wird sich wohl zeigen, dass "zusätzliche Hardware" nen Killer sein kann. Ich bezweifle, dass man x Sachen mit sich rumschleppt, um ne Funktion zu nutzen im vergleich zu Systemen wo alles integriert ist.
#6
Registriert seit: 05.04.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 2929
Zitat drakrochma;22971865
Warum muss eigentlich auf fast jedem Gebiet jeder was eigenes machen und warum kann man sich nicht mal auf einen Weg einigen...


Weil Samsung bei der Nutzung von Apple Pay nichts verdient und Vice versa. Ist ja jetzt nicht so wirklich schwer zu verstehen.
Ob das dem Kunden nützt, ist natürlich wieder eine andere Frage.
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