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BMW stellt Straßenlaterne mit integrierter Ladestation für E-Fahrzeuge vor

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bmwReine Elektrofahrzeuge sind noch immer deutlich teurer als ihre Pendants mit traditionellem Verbrennungsmotor, doch als weitaus größere Probleme offenbaren sich noch immer die Punkte Reichweite und Laden. Während die erstere vor allem eine Frage der Akkugröße ist, ist letzteres vor allem für diejenigen schwierig, die über keinen privaten Stellplatz verfügen, in dessen Nähe eine Ladestation untergebracht werden kann.

Unter dem Titel „Light and Charge“ hat nun aber BMW in der vergangenen Woche einen möglichen Ausweg vorgestellt, der eine Straßenlaterne und eine Ladestation miteinander verbindet. Die Laterne selbst verfügt über bis zu vier LED-Module und ist an den Aufstellort modulbar anpassbar; vier Module für breite Hauptstraßen, ein oder zwei Module für kleinere Nebenstraßen. Darüber hinaus besteht aber auch hinsichtlich der integrierte Ladestation ein gewisses Maß an Flexibilität. Denn ja nach Wunsch können ein oder zwei Fahrzeuge gleichzeitig angeschlossen werden, dank des standardisierten Steckers können Fahrzeuge aller Fabrikate geladen werden.

bmw light and charge 02

Anders als bei den meisten anderen öffentlich zugänglichen Ladepunkte soll die Nutzung jedoch nicht kostenlos sein. Die Abrechnung erfolgt auf Basis von BMWs ChargeNow-Karte, die dafür notwendige Technik ist in die Station integriert. Bis zum kommenden Frühjahr sollen mit Hilfe der ersten beiden bereits in Betrieb genommenen Laternen die ersten Praxiserfahrungen gesammelt werden. Im Anschluss startet ein größer angelegter Feldversuch in München, an dessen Ende ein möglichst flächendeckendes Netz innerhalb der bayerischen Landeshauptstadt steht.

bmw light and charge 01

Zum Thema Kosten äußerte sich BMW bislang nicht. So ist zum einen nicht bekannt, wie teuer die neuartigen Laternen sind, zum anderen verriet man auch den Preis für die Nutzung der Ladestation nicht. Vor allem ersteres dürfte für Kommunen interessant sein. Denn den bisher bekannten Informationen zufolge können bereits aufgestellte Laternen nicht umgerüstet werden, der Automobilhersteller sieht deshalb den Komplettaustausch vor. Demgegenüber steht jedoch die Möglichkeit, alte Laternen vergleichsweise günstig mit LED-Modulen zu versehen.

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Kommentare (10)

#1
Registriert seit: 30.08.2014

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Beiträge: 7060
Die Abrechnung erfolgt auf Basis von BMWs ChargeNow-Karte, die dafür notwendige Technik ist ist die Station integriert.
#2
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Bootsmann
Beiträge: 531
Der standardisierte Stecker ist lobenswert. Die Zahlungsmethode leider eher weniger.
#3
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3675
elchupacabre: Danke, ist korrigiert.
#4
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Registriert seit: 15.07.2010

Hauptgefreiter
Beiträge: 210
Da wird dann also ein Kabel von der Laterne, über den Gehweg zum Auto verlegt. Da kann man ja nur hoffen, das die Fahrzeuge in der Nähe der Ladestation stehen.
Wie sieht es eigentlich aus, wenn jemand über das Kabel stolpert, sich verletzt und/oder das Kabel beschädigt? Schneeräumdienst? Straßenreinigung?

Das kommt mir alles nicht so recht praxisgerecht vor. Mal schauen, was so ein Versuch ergibt...
#5
Registriert seit: 30.08.2014

Banned
Beiträge: 7060
Bei uns stehen die Laternen zur Strassenseite, nicht zur Häuserseite, wer da drüberstolpert muss schon ein Künstler sein.

Aber ich "vermute" die neuen Laternen werden eben dem entsprechend aufgestellt. vllt, Zwischen 2 Autos?
#6
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Registriert seit: 28.02.2013
Vorarlberg
Hauptgefreiter
Beiträge: 191
Die Möglichkeit Elektroautos mittels Stromentnahme von Straßenlaternen zu laden ist in manchen Ortschaften bereits angekommen.
Damit der Strom überhaubt fliesst muss zuerst das "inteligente" Ladekabel angeschlossen, der Transfer per Accountname und Passwort freigesschaltet werden, und los gehts.
Verrechnet wird per Account.
Der Clou hierbei (so die Hersteller in den unteren Links) - entgegen der Aussage von BMW - , es können bestehende Straßenlaternen verwendet werden, welche zwecks Nachrüstung neuer Lichtquellen kurz bearbeitet/geöffnet oder ausgehoben werden, dabei kann die notwendige Infrasturktur der "alten" Straßenlaternen verwendet werden.
Die Kosten halten sich dadurch im "moderaten" Rahmen.

Z.B hier Elektroautos an der Straßenlaterne laden: Details zum Pilotprojekt

Oder hier:Ladestrom aus Laternenmasten für E-Autos - SPIEGEL ONLINE

Finde ich an sich eine spannende Entwicklung, leider dennoch etwas zu schleppend. :-)
#7
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Registriert seit: 31.12.2011
München
Flottillenadmiral
Beiträge: 4375
BMW sollte erstmal ein brauchbares Elektroauto bauen, bevor die sich über sowas gedanken machen.
#8
Registriert seit: 15.09.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 970
Noch mehr Parkplätze, die von den E-Autos ewig blockiert werden.
#9
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Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1543
Zitat Manner mag man eben;22844593

Der Clou hierbei (so die Hersteller in den unteren Links) - entgegen der Aussage von BMW - , es können bestehende Straßenlaternen verwendet werden, welche zwecks Nachrüstung neuer Lichtquellen kurz bearbeitet/geöffnet oder ausgehoben werden (...)


Die bestehenden Laternen laden dann aber nur wenn die Laterne auch leuchtet. Sprich... Abends/Nachts.

Es mag auch Straßenlaternen mit Dauerstrom geben, ist mir in meinem Ortskreis aber von keiner einzelnen Laterne bekannt.
#10
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Registriert seit: 10.06.2008
Emsland / Bochum
Admiral
Beiträge: 10408
Die Ladekabel sind weltweit standardisiert. Den Stecker haben Franzosen und Japaner zusammen entwickelt und alle Hersteller sind so schlau "mitzumachen" und diesen Stecker zu verwenden.

Nettes Projekt, allerdings noch weit davon entfernt "Schule zu machen". Gehen wir mal nur vom geringsten Ladestrom aus (230V, 10A) dann sind das pro Laterne zusätzliche 2,3KW. Damit lädt man nicht viel.
Der Stecker auf dem Foto müsste ein Typ 2 sein, da sind lt. VDE nur 16A einphasig zulässig. Ich vermute mal, dass die Laternen nur einphasig versorgt werden mit 230V also ist hier bei etwa 3,3 KW schluss.
Alle Ladestationen über 16A müssen darüberhinaus vom Stromnetzbetreiber genehmigt werden.

Fände es aber sinnvoller CHAdeMO-Ladestationen weiter zu verbreiten. Da kann man mit 50KW den Akku bis 80% in wenigen Minuten "vollknallen"
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