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Facebook bleibt dank Nutzerplus in der Erfolgsspur

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facebookWährend Twitter trotz steigender Nutzungszahlen tiefer in die roten Zahlen rutscht, kann Facebook das Mehr an Aufmerksamkeit erneut in positive Ergebnisse verwandeln. Denn das weltweit meistgenutzten soziale Netzwerk hat auch im dritten Quartal Umsatz und Ergebnis steigern können.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kletterten die Einnahmen um 59 Prozent auf 3,2 Milliarden US-Dollar, der Nettogewinn gleichzeitig um 90 Prozent auf 806 Millionen. Facebook selbst führt dies unter anderem auf neue Nutzer zurück. Mindestens einmal im Monat werden mittlerweile 1,35 Milliarden Konten aktiv genutzt, ein Plus von 14 Prozent, davon 1,12 Milliarden über ein Mobilgerät. Sogar einmal am Tag aufgerufen werden die Seiten von 864 Millionen Mitgliedern, was eine Steigerung um 19 Prozent bedeutet; über Smartphone oder Tablet greifen mindestens einmal am Tag 703 Millionen Nutzer zu.

Wichtig sind die Mobilzugriffe vor allem vor dem Hintergrund der Verteilung der Werbeeinnahmen. Denn diese Quote, die lange Zeit als Schwachpunkt des Unternehmens galt, konnte inzwischen auf 66 Prozent gesteigert werden. Das bedeutet: Nur noch 44 von 100 US-Werbe-Dollar werden über klassische PCs erwirtschaftet. Gleichzeitig konnte man die Abhängigkeit vom Anzeigenverkauf weiter verringern. Mit dem Erwerb von Online-Währungen und Gebühren konnten 246 Millionen eingenommen werden, trotz Verbesserung bleibt man damit jedoch auf einem niedrigen Niveau.

Dass Investoren trotz der guten Zahlen nach deren Bekanntgabe Aktien in einem großen Umfang abstießen, dürfte vor allem in den Zukunftsplänen begründet sein. Denn Facebook-Chef Mark Zuckerberg kündigte an, den Gewinn zu einem großen Teil direkt wieder zu investieren. Vor allem in langfristige Projekte sollen die Gelder fliessen. Zur Zukunft der einzelnen Dienste äußerte sich das Unternehmen nur vage. Fest steht jedoch, dass WhatsApp und der Facebook Messenger bis auf weiteres getrennt voneinander betrieben und entwickelt werden.

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1433
Bei dem ganzen Zulauf, den Facebook seit Jahren verzeichnet, frage ich mich schon, woher die Massen von Leuten kommen, die sich über die Ausschnüffelung durch die NSA beschweren.

Wer sein halbes oder auch komplettes Privatleben freiwillig ins Internet kotzt, der hat überhaupt kein Anrecht auf irgendeine Form von Privatsphäre und Datengeheimnissen.
#2
Registriert seit: 13.07.2014
Graz
Gefreiter
Beiträge: 62
Soll ja auch Leute geben die sehr wohl drauf aufpassen was sie posten und eben nicht mal ein bisschen Ihres Privatlebens preisgeben.

Ich für meinen Teil habs Grossteils aufgrund der ganzen Software und Hardware Hersteller News, Gewinnspiele und oder Umfragen. Manche Hersteller beziehen auch gelegentlich bei Produkt Entwickelungen die "Fans" mit ein. Letztens erst bei Lian Li der Fall gewesen.

So ganz unpraktisch ist das ganze nicht. So lang man halt drauf achtet was man von sich preisgibt ;) Soll aber jeder für sich entscheiden.
#3
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Registriert seit: 13.03.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1679
@Morrich
Und seit es FB gibt, kommen ständig die gleichen Argumente wie blöd doch die Nutzer alle sein müssen - von selbsternannten Experten, die sich natürlich noch nie dort angemeldet haben und daher vor allem besonders genau wissen, was die Nutzer dort rein setzen.

Immer wieder die gleiche Leier. Man kann FB nutzen ohne auch nur irgend ein Detail über sein Privatleben preis zu geben. Man kann aber natürlich auch jedes Detail reinstellen. Dafür braucht man aber nicht FB, das geht auch anders.

Was viele immer noch nicht begreifen: FB und andere Netzwerke sind nach wie vor nur Mittel zum Zweck. Menschen die schon immer alles überall herum erzählt haben, die tun das mit oder ohne FB. Die Netzwerke sind dann einfach nur eine zusätzliche Plattform. Und Menschen die schon immer mal ihr Leben jedem auf die Nase binden wollten, aber zu schüchtern waren, ihren Stuhlgang an der Rewe-Kasse zu diskutierne, die können das jetzt online machen. Und Menschen die noch nie das Bedürfnis hatten, ihr Leben großartig mit anderen Menschen zu vergleichen oder sonstwie andere damit zu beackern, die haben trotz Internet und FB diese Lebensweise beibehalten und leben weiterhin glücklich ohne die halbe Welt über alle Details zu informieren.

Aber alle über einen Kamm scheren, das war schon immer Volkssport.


Davon abgesehen: es gibt einen Unterschied zwischen Informationen freiwillig der Öffentlichkeit zugänglich machen und Informationen nur bestimmten Menschen zukommen zu lassen. Dieses Recht der Selektion hat jeder Mensch. Und entsprechend schlimmer ist es, wenn einem dieses Recht genommen bzw. es unterwandert wird, wie die NSA es zB macht.

Insofern hat jeder Anrecht auf Privatsphäre/Datenschutz, auch jene, die es dann nicht nutzen.

Was ist das überhaupt für eine Argumentation? Mit der Sichtweise könntest du allen Leute irgendein Recht absprechen, nur weil diese Menschen nicht nach deinen Vorstellungen leben?


Du hast rein gar nichts begriffen. Für was hast du dich stark gemacht bzgl dieser Problematik? Bist nicht bei FB. Super. Da hast es der NSA aber richtig gezeigt und diesen fiesen Konzernen. Da bist ja jetzt quasi im Widerstand. Du Held, du!
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