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US-Tochter der Deutschen Telekom erfährt größtes Wachstum in Firmengeschichte

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T-Mobile-US-LogoLange Zeit war T-Mobile US das Sorgenkind der Deutschen Telekom. Als einziges Tochterunternehmen im Ausland verschlang die Firma Jahr für Jahr massenweise Geld. Während die Deutsche Telekom in Europa mit Everything Everywhere (ein Zusammenschluss aus T-Mobile UK und Orange UK) in Großbritannien, T-Mobile Poland und vielen weiteren recht erfolgreich ist, klappte es bei der US-Tochter nicht so recht.

Deswegen wurde T-Mobile US vielen Umstrukturierungsmaßnahmen unterzogen, die offensichtlich Erfolg zeigen, denn das US-Unternehmen kann für das dritte Quartal 2014 das größte Quartalswachstum in der Firmengeschichte verzeichnen. Allein 2,3 Millionen Neukunden konnte CEO John Legere für sich gewinnen. Auch wurde das Ziel für den LTE-Ausbau in den USA voll getroffen und bereits vor Ende der selbst gesetzten Frist erfüllt. T-Mobile US wollte bis zum Ende von 2014 etwa 250 Millionen Menschen mit LTE erreichen können. Bis Ende 2015 sollen es sogar 300 Millionen Menschen sein.

John Legere

Die Einnahmen sind ebenfalls mit 10,6 Prozent stark gestiegen und liegen jetzt bei 5,7 Milliarden US-Dollar. Dies mündete in einem operativen Gewinn von 1,3 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Rückgang von 7,2 Prozent im Vergleich zu Vorjahresquartal.

Ob die Deutsche Telekom einen weiteren Versuch starten wird, die ungeliebte Tochter an einen Konkurrenten zu verkaufen, oder sie nun doch behalten will ist unklar. Jedoch sind bereits viele Interessenten wegen der hohen Forderungen des deutschen Unternehmens wieder abgesprungen.

 

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Kommentare (4)

#1
Registriert seit: 14.04.2009

Obergefreiter
Beiträge: 72
Ich hoffe, dass t-mobile us ähnlich viele Steuern spart in den USA wie die Amifirmen bei uns in der EU! Aber ich schätze, dass es mal wieder nicht so sein wird.
#2
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Registriert seit: 26.11.2007
planet earth
Kapitän zur See
Beiträge: 3651
T-Mobile hat in den USA auch ein ganz anderes Auftreten als z.B. das Deutsche Pendant.
Viel frischer, jünger, agiler, .. würde ich es mal bezeichnen. Das kommt bei den Leuten gut an.
#3
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Registriert seit: 17.03.2007

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1382
Ist, war bzw inszenierts sich ja auch als der Underdog und nicht als Platzhirsch
#4
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Registriert seit: 12.07.2005
Hamburg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1832
Erst wird hier gespart damit man dort Unsummen reinpumpen kann und nun wollen die in Deutschland massenhaft Leute entlassen weil der Gewinn nicht so hoch ist wie in den USA. Alleine bis 2018 sollen 30 000 Leute entlassen werden und zum größten Teil nur die Jungen und wirklich Produktiven. Als ich in der Ausbildung war, war der Altersdurchschnitt schon bei 58 Jahren und das ist 8 Jahre her. Bei mir in der Abteilung gehen von 40 Leuten in den nächsten 5 Jahren 15-20 in Rente und trotzdem wollen die uns Junge nun entlassen.
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