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Anand Lal Shimpi verlässt AnandTech und heuert bei Apple an

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apple logoAnandTech gehört mit seinen sehr technikbezogenen Reviews sicherlich nicht nur für Leser, sondern auch für Redakteure zu einer täglichen Anlaufstelle. Seit mehr als 17 Jahren beschäftigte sich Anand Lal Shimpi mit allen Themen der IT-Branche und hat sich inzwischen einen Namen gemacht.

Er gehörte zu den ersten, der sich mit ausgiebigen Messungen zu SSDs beschäftigte und diese bis auf die letzte Flash-Zelle auseinandergenommen hat. Auch waren er und seine Redaktion immer wieder für eine Entdeckung gut, welche für Aufsehen sorgte. So wurden "geheime" Benchmark-Settings in Smartphones aufgedeckt, die dafür sorgten, dass der SoC höher taktete oder länger auf seinem maximalen Takt verbliebt.

Anand Lal Shimpi
Anand Lal Shimpi

Den ersten Absatz in der Vergangenheitsform verfasst haben wir, weil Anand Lal Shimpi am Wochenende seinen Rückzug aus der redaktionellen Arbeit von Anandtech bekanntgegeben hat. Abgegeben hat er den Chefposten an seinen langjährigen Mitarbeiter Ryan Smith und damit sollte auch klargemacht werden, dass sich an der Seite AnandTech und deren Inhalt nicht viel ändern wird. Gründe für seinen Rückzug nannte Anand zunächst nicht. Doch weder gesundheitliche noch wirtschaftliche Beweggründe sollen eine Rolle gespielt haben.

Wie Re/code nun vermeldet, tritt Anand Lal Shimpi eine Stelle bei Apple an. Welche Position er dort bekleidet bzw. welches Aufgabenfeld er abdecken soll, ist aber nicht bekannt. Ein Apple-Sprecher hat die Einstellung von Anand inzwischen aber bestätigt. Seine Analysen neuer Apple-Hardware und hier vor allem der verbauten SoCs in Form der A-Prozessoren deckten meist neue Entwicklungen bei Apple auf. So gehörte Anand zu den ersten der erkannte, dass Apple ein eigenes Chipdesign einsetzte und nicht mehr auf lizensierte Kerne von ARM zurückgriff.

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 14.02.2005
Raccoon City
Vizeadmiral
Beiträge: 7152
Oh schade :( Wenn mich etwas wirklich interessiert hat, waren seine Berichte immer die erste Anlaufstelle. Keiner ist ansonsten so tief ins Detail gegangen. Besonders die SSD Artikel/Tests haben viel Licht ins Dunkle gebracht.

Bin mal gespannt was er genau bei Apple machen soll.
#2
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Registriert seit: 21.07.2006
Mainz-KH
Kapitän zur See
Beiträge: 3348
Erste Zeile, dritter Absatz:
Zitat
Den ersten Absatz in der Vergangenheitsform verfasst haben wir,...


Bei Yoda in die Lehre gegangen du bist?
#3
Registriert seit: 30.11.2012

Banned
Beiträge: 529
Da nach dem"," ein "weil" kommt; Ist dieser Satz grammatikalisch korrekt. Du kennst doch sicher das Sprichwort mit dem Glashaus und Steinen.....
#4
Registriert seit: 14.07.2008

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 398
Rechtschreib- und Grammatikgrabenkämpfe ftw

drakrochma hat Recht. Den ersten Absatz haben wir in der Vergangenheitsform verfasst, weil...
Oder auch: Wir haben den ersten Absatz in der Vergangenheitsform verfasst, weil...


Eine andere Möglichkeit für korrekte Grammatik wie sie im Artikel steht wäre: Den ersten Absatz in der Vergangenheitsform verfasst, haben wir ...
Nach den Punkten folgt jetzt aber nicht der Satz wie er im Artikel steht. Mit "haben wir" kann man einen Nebensatz einleiten. Aber da den Sinn des Satzes aus dem Artikel unterzubringen wird wohl schwierig.
#5
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Bootsmann
Beiträge: 667
Nach dem Niedergang von Ars Technica war AnandTech der wichtigste Anlaufpunkt für jeden, der in die Tiefe führende Hardware-Analysen mag. Ich hoffe sehr, das wird auch weiterhin so sein!
Anand selbst wünsche ich alles Gute bei Apple.
#6
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Registriert seit: 10.02.2013
Za'ha'dum
Kapitänleutnant
Beiträge: 2045
Wow. Anandtech ist auf jeden Fall eine gute Seite, hoffentlich bleibt die Qualität.

Was er bei Apple wohl macht?
#7
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Bootsmann
Beiträge: 667
Mit Brian Klug Essen gehen?

Der Junge kennt sich technisch in vielen Bereichen aus und das Who-is-who der Industrie.
Der könnte einfach einer Stabsabteilung unter Dan Riccio zugeordnet sein.
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