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eBay hebt Verkaufsprovision im Februar erneut an

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ebay 2013Zum Start ins neue Jahr wird sich für eBay-Kunden einiges ändern. Wie die Kollegen von heise online berichten, gibt es ab dem 4. Februar 2014 für private Verkäufer eine neue Gebührenordnung. Das neue Gebührenmodell soll deutlich vereinfacht werden, lässt eBay hier und da aber auch an der Preisschraube drehen.

Wer bislang eine Auktion oder ein Festpreis-Angebot auf der Handelsplattform einstellen wollte, musste zwischen 0,25 Euro und 4,80 Euro bezahlen – gestaffelt nach der Höhe des Verkaufspreises. Ab Februar wird erst ab dem 21. Angebot pro Verkäufer und Monat eine Gebühr in höhe von 50 Cent pro Artikel fällig – egal ob es sich um eine Auktion oder um ein Festpreis-Angebot handelt. Bis zum 20. Angebot sind diese kostenlos einstellbar. Auktionen mit einem Startpreis von einem Euro bleiben weiterhin kostenlos, solange ein Verkäufer pro Monat nicht mehr als 100 dieser Auktionen erstellt. Die Nutzung des Sofortkauf-Buttons bleibt kostenfrei.

Die Verkaufsprovision wird im Februar ebenfalls steigen. Lag diese bislang bei neun Prozent, hebt eBay die Provision in knapp zwei Wochen auf zehn Prozent an. Der Höchstsatz hierfür steigt von ehemals 75 auf 199 Euro kräftig an. Wer teure Produkte auf der Plattform verkaufen möchte, der bezahlt demnächst deutlich mehr an eBay, wer hingegen seltener und preisgünstige Artikel einstellt, für den kann der neue Gebührenkatalog durchaus lukrativer sein.

Die Gebühren für Fotos werden ebenfalls angepasst. Künftig können für alle Angebote in allen Kategorien bis zu zwölf Fotos kostenlos hochgeladen werden. Bislang war nur das erste Foto kostenlos, für jedes weitere wurden 15 Cent fällig – mit Ausnahme einiger Produktkategorien wie Möbel & Wohnen oder Garten & Terrasse und Kleidung & Accessoires. Bildpakete kosteten bei Festpreis-Angebote sogar bis zu 2,10 Euro. Im Bereich Galerie Plus fallen auch in Zukunft Kosten in Höhe von 75 Cent an.

Wer sein Angebot in zwei Kategorien einstellen will, muss nicht mehr den doppelten Angebotspreis bezahlen, sondern pauschal einen Aufpreis von 0,50 Euro hinnehmen. Gleiches gilt, wenn die Sichtbarkeit des Angebots innerhalb der Plattform erhöht werden soll. Hier werden künftig einheitliche 60 Cent fällig, während bislang bis zu 1,25 Euro erhoben wurden.

Die neue Gebührenverordnung tritt ab dem 4. Februar 2014 in Kraft.

ebay gebuehren februar2014 k
Die neue Gebührenverordnung von ebay - gültig ab den 4. Februar 2014.

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Kommentare (13)

#4
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Registriert seit: 10.08.2005
Düsseldorf
Vizeadmiral
Beiträge: 6842
Ich verkaufe auch kaum noch was über Ebay. Die Gebühren sind der letzte Wucher!!! 9% sind schon völlig überteuert und da kommen dann ja auch noch ggf. die Paypal Gebühren hinzu. Jetzt gehen sie nochmal höher auf 10%. Eigentlich ist Ebay ja ein extremer Monopolist, wieso unternimmt nicht mal die Politik was dagegen bzw. das Kartellamt und schiebt da nen Riegel vor? Ich denke jedenfalls für mich wars das nun endgültig bei Ebay, die Gebühren können die sich sonst wohin stecken..
#5
Registriert seit: 02.07.2013

Banned
Beiträge: 888
Tja, ebays Methode um die verlorenen Verkäufer zu kompensieren --> Gebühren anheben, in 100 Jahren darf man dann ebay noch was zahlen zu den 100% Provisionsgebühren ;).

ebay lebt doch schon seit Jahren nur noch von dem ehemaligen Ruf und der vor über 10 Jahren tollen Zeit.
#6
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Registriert seit: 19.01.2010
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1836
Gut, dass ich schon seit langem nur noch bei den Kleinanzeigen unterwegs bin. :)
#7
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Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 7782
Zitat Mutio;21704634
Eigentlich ist Ebay ja ein extremer Monopolist, wieso unternimmt nicht mal die Politik was dagegen bzw. das Kartellamt und schiebt da nen Riegel vor? Ich denke jedenfalls für mich wars das nun endgültig bei Ebay, die Gebühren können die sich sonst wohin stecken..


Ach was, hier ist ganz klar der dämliche Verbraucher selbst schuld, keiner muß da was kaufen es gibt genug seriöse Alternativen. eBay hat sich als Institution einfach nur so eingebrannt, dass viele gar nicht mehr realisieren, dass es auch ganz easy ohne eBay geht.
#8
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Registriert seit: 29.12.2007
Unter der Bücke
Flottillenadmiral
Beiträge: 4997
Über Ebay regt sich jeder auf, aber die 30% bei Apple, Google, Steam sind ok und Amazon nimmt variabel je nach Artikelart 7 bis 35% und das sogar auf Versandkosten. Soll nicht heißen das ich die 10% ok finde, aber Ebay scheint was Gebühren angeht so der Prügelknabe der Nation zu sein.
#9
Registriert seit: 02.07.2013

Banned
Beiträge: 888
@ -INU- : liegt wohl daran, das es bei ebay auch die "normalen und uninteresierten" mitbekommen. Oder schon mal eine "Oma" gesehen, die versucht ein Spiel bei Steam privat zu publishen ;).

Ganz generell sind so hohe Gebühren einfach nur Frech, da die Hauptarbeit von Computern fast für lau erledigt wird. Das es nicht so sehr auffällt liegt auch daran, das man die Gewinne wegen Steuern usw. immer schön klein rechnet. (sonst würden sich da durchaus viel mehr Leute aufregen)
Oder Vergleich es mit dem Aufregen über den Benzienpreis und den Preis für Kerosin ;).
#10
Registriert seit: 31.07.2007

Stabsgefreiter
Beiträge: 296
Jetzt gibt es zumindest keinen Grund mehr vom wesentlich angenehmeren Amazon Verkaufsportal abzuweichen.
Bis heute hab ich auf eBay wegen den geringeren Gebühren und dem Höchstsatz von 50 Euro dort eingestellt, dann bleib ich bei Amazon, denn wenn es da Probleme mit den Zahlungen gibt kümmert sich Amazon darum.
#11
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Registriert seit: 25.03.2012
Düsseldorf
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1377
Dreist....kleinanzeigen ftw
#12
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Registriert seit: 01.06.2010
Hamburg
Leutnant zur See
Beiträge: 1052
Das sehe ich genauso. Ich werde es mir zweimal überlegen estwas bei ebay einzusetzen... wucher !!!!
#13
Registriert seit: 25.02.2013

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 435
ebay ist genauso tot wie wow.
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