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Mark Zuckerberg spendet eine Milliarde US-Dollar

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facebookIn der vergangenen Woche trennte sich Facebook-Gründer Mark Zuckerberg von über 41 Millionen Aktien und nutzte damit den hohen Kurswert der letzten Tage aus. Über 2,3 Milliarden Euro soll der 29-Jährige so eingenommen haben. Während man zunächst davon ausging, dass Zuckerberg mit dem Verkauf der Anteilsscheine fällige Steuern aus einem anderen Aktiendeal begleichen würde, hat der Verkauf der eigenen Facebook-Aktien auch andere Gründe. Wie die österreichische Tageszeitung derstandard.at berichtet, soll der Erlös von rund 18 Millionen Aktien pünktlich zu Weihnachten an wohltätige Zwecke gespendet werden.

Zwei Stiftungen sollen insgesamt fast eine Milliarde US-Dollar (umgerechnet etwa 730 Millionen Euro) erhalten. Ein Teil des Geldes soll der "Silicon Valley Community Foundation" zugutekommen, eine Stiftung, die selbst wiederum wohltätige Einrichtungen unterstützt. Die Projekte decken die Bereiche Gesundheit, Bildung, Kultur und Umwelt ab. Den anderen Teil soll Zuckerberg an seine eigene Stiftung "The Breakthrough Prize in Life Science" spenden, die Zuckerberg unter anderem gemeinsam mit seiner Frau Priscilla Chan, dem Google-Gründer Sergey Brin und dessen Ex-Frau Anne Wojcicki betreibt. Die Stiftung vergibt Preise für bahnbrechende Innovationen im wissenschaftlichen Bereich. Wofür die Millionen allerdings genau verwendet werden sollen, ist nicht bekannt.

Es ist nicht die erste Spenden-Aktion Zuckerbergs. Schon vor einem Jahr spendete er eine ähnlich hohe Anzahl von Aktien für wohltätige Zwecke in den USA. Die Wertpapiere waren damals jedoch deutlich weniger wert. Vor etwa drei Jahren schloss sich der Facebook-Gründer der Initiative "The Giving Pledge" an, dem Kreis derjenigen Milliardäre, die zugesagt hatten, bis zu ihrem Tod mindestens 50 Prozent ihres gesamten Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden.

Trotz der Milliarden-Spende ist das Konto des Facebook-Gründers noch immer prall gefüllt. Laut der aktuellen Forbes-Liste soll sich das finanzielle Polster des 29-Jährigen auf etwa 19 Milliarden US-Dollar belaufen. Damit belegt Zuckerberg Rang 66 der reichsten Milliardäre weltweit.

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 03.04.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1411
Das ist keine Spende, das ist Anlage.
#2
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Registriert seit: 09.12.2005
nähe Köln
Leutnant zur See
Beiträge: 1132
das geld wurde anderen "wohltätigen" gespenden und die "spende" wird dann nochmals von der steuer abgesetzt.

heuchelei pur und so einer wird dann noch als wohltäter glorifiziert.
#3
Registriert seit: 12.04.2012
Oberschwaben
Obergefreiter
Beiträge: 114
Ist es nicht so, dass eine Stiftung die Familie des Gründers unterhält? Also doch eine steueroptimierte Geldanlage?!?
#4
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3311
Wie Politiker - nur cleverer.
#5
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Registriert seit: 19.09.2003
Marl
Oberbootsmann
Beiträge: 1008
Die Spendenmoral in den USA schaut etwas anders aus als hier in Deutschland. Dort gilt: Tue Gutes und rede drüber. Sicherlich haben die wenigsten das Zitat von Walter Fisch im Kopf, wenn sie etwas spenden. Doch gilt es in den USA nicht als verwerflich, Geld für wohltätige Zwecke zu spenden. Das dies danach öffentlich gemacht wird ist normal. Ist dies nun gut oder schlecht? Ich glaube nicht, dass es wen kümmert, wenn er bei der "Salvation Army" um Essen oder Anziehsachen ansteht, woher das Geld für die Leistung kommt. Hauptsache ist, sie ist da. So sehe ich das auch.

Unabhängig davon finde ich es wesentlich besser, jemand mit Geld spendet etwas davon, als sich wie andere große Firmenvorstände ausgediente russische Jagdflugzeuge oder gar noch einen Learjet für den privaten Gebrauch zu kaufen und dann mal gar nichts zu spenden. Diese "Vorbilder" gibt es auch. Jedes bisschen hilft. Habt ihr schon was gespendet, als euch nur über andere zu echauffieren?
#6
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Registriert seit: 19.02.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1530
nicht zu vergessen all jene die sich über spender künstlich aufregen, selber aber keinen cent spenden ... hauptsache fresse aufreissen und über andere herziehen ...
#7
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Registriert seit: 14.03.2007
Au-x-burg
Galionsfigur
Beiträge: 1145
..schon ey, schlimm ist das hier! Ist doch wurscht ob die sich selbst damit einen gefallen machen. Das Geld wird verwendet um Gutes zu bewirken und zu fördern. Punkt!
#8
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Registriert seit: 22.06.2013
Berlin
Stabsgefreiter
Beiträge: 367
Fraglos lobenswert soviel Geld zu stiften aber meißtens ist es eher ein billiger Ablasshandel weil all diese Milliardäre, mit viel Glück und zweifellos auch Können, dafür vorher Millionen von Mitmenschen geschickt und trickreich in die Tasche gegriffen haben.
#9
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Registriert seit: 10.06.2008
Emsland / Bochum
Admiral
Beiträge: 10399
Er wird doch sowieso niemals die 19 Milliarden ausgeben können..
Aber das ist schonmal ein Schritt in die richtige Richtung.

Gäbe aber sicherlich sinnvollere Stiftungen als Wissenschaftspreise. Durchbrüche in Wissenschaft und Forschung werden auch ohne Stiftungen von irgendwelchen Unternehmen ausreichend finanziell gefördert.

Wenn die Maßstäbe dafür in der Erfindung solcher Dinge wie "Facebook" liegen, dann sind das lediglich Durchbrüche in der Möglichkeit noch mehr Milliarden zu verdienen.

Wichtig wären Durchbrüche in der Strukturierung der Globalisierung, Bekämpfung von Krieg, Hunger oder Schutz der Umwelt bzw. unseres Planeten..

Sowas zeugt von Größe:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/kanadier-tom-crist-spendet-lottogewinn-40-millionen-dollar-a-939803.html
#10
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Registriert seit: 15.10.2006
Essen
Flottillenadmiral
Beiträge: 5654
Was viele hier anscheinend mal wieder vergessen, der ach so schlimme Milliardär hat zum einen schon ein paar Mal solche Spenden abgegeben und gleichzeitig hat er sich der Initiative von Warren Buffet und Bill Gates "The Giving Pledge" angeschlossen.

http://www.forbes.com/sites/ryanmac/2012/12/18/mark-zuckerberg-finds-giving-spirit-pledges-nearly-500-million-to-silicon-valley-education/
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