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IT-Größen gehen gemeinsam gegen NSA-Abhöraktionen vor

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nsa-logoIn seltener Eintracht haben die IT-Größen Google, Facebook, Apple, Microsoft, Twitter, Yahoo, LinkedIn und AOL die US-Politik zu Reformen hinsichtlich der Abhöraktionen der NSA aufgefordert. In einem offenen Brief an US-Präsident Barak Obama sowie den US-Kongress heißt es, dass mehr Transparenz sowie eine unabhängige Kontrolle erforderlich seien.

Dabei verweisen die acht Unternehmen auf die Enthüllungen des ehemaligen Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden, der unter anderem das Prism-Programm publik gemacht hatte. „In zahlreichen Ländern hat sich das Gleichgewicht zu sehr in Richtung des Staats verschoben und weg von den Rechten des Einzelnen – Rechte, die in unserer Verfassung verankert sind“, so die Kernaussage des Schreibens, das in Form einer Anzeige auch in verschiedenen US-Tageszeitungen veröffentlicht wurde. Auf der Homepage reformgovernmentsurveillance.com werden darüber hinaus fünf konkrete Forderungen formuliert.

So soll es Regierungen erschwert werden, Daten zu sammeln, gleichzeitig müssten die verbleibenden Zugriffe innerhalb eines klar definierten und transparenten Rechtsrahmens erfolgen. Darüber hinaus müssten auch die Unternehmen, die Informationen weiterleiten müssen, ein Recht auf Veröffentlichung bezüglich der Anfragen erhalten. Zu guter Letzt sei es aber auch notwendig, den freien Informationsaustausch zu schützen, vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht.

Dabei dürfte vor allem der letzte Punkt ausschlaggebend für die Forderungen sein. Denn gerade US-Unternehmen haben in den vergangenen Wochen und Monaten einen Vertrauensverlust seitens der Verbraucher hinnehmen müssen, auch wenn belastbare Zahlen noch fehlen. Ob die Forderungen Gehör finden, bleibt offen. Zwar gab es zuletzt mehrfach Andeutungen der Politik, dass das Vorgehen der Geheimdienste zumindest intern überprüft und gegebenenfalls angepasst werden solle, über konkrete Maßnahmen ist allerdings noch nichts bekannt.

Der öffentliche Druck dürfte jedoch weiter zunehmen, falls weitere Einzelheiten der Spähaktionen wie beispielsweise das Sammeln von Mobilfunk-Standortdaten publik werden.

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Kommentare (9)

#1
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3311
Und? Weil 8 Firmen eine Brief verfassen tun die selbiven also was? Lächerlich.
#2
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Registriert seit: 22.06.2013
Berlin
Stabsgefreiter
Beiträge: 368
Scheinheilig. Jetzt wo es raus ist waren sie plötzlich schon immer um Transparenz bemüht..
#3
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Registriert seit: 13.10.2010
Aschaffenburg
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 489
Aehm , die wollen einfach ihr eingenes Image wieder aufbessern da die alle Knietief mit drin hängen! Gerade die oben genannten Firmen stehen doch unter Verdacht hier mitdrinnen zu hängen und müssen hier einen auf scheinheilig machen. Die Welt heuchelt uns doch nur noch was vor. Aber ich möchte die blaue Pille Morpheus, den Unwissenheit ist ein Segen.
#4
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Ich frag mich wirklich wer Feind und Freund ist.

Für mich sind die größten Terroristen USA kein Land der erde hat das recht Bürger und Firmen zu Spionieren. Wenn das Russland gemacht hätte oder China wäre das eine Kriegserklärung von USA aus.
#5
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Registriert seit: 03.06.2003
Bochum
Oberbootsmann
Beiträge: 1002
Wohl kaum, einen Nuklear-Krieg gab es bis jetzt auch nicht und Spionage gibt es nicht erst seit Prism.

BTW: Glaubst du wirklich, dass Russland un China sowas nicht machen?
#6
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Registriert seit: 17.06.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 906
Der einzige Grund warum die jetzt reagieren ist die sinkende Nachfrage an deren Produkten.

Gerade im Gewerbe gibt es durchaus auch Linux-basierte Lösungen die jetzt immer attraktiver werden. Und da kann man das OS sogar maßschneidern anstatt einen ganzen haufen unnötigen Kram wie bei Windows mitzuinstallieren.

Nur der Endkunde ist der Dumme, weil es für Heimandwender eigentliich keine Alternative zu Apple, Google und Microsoft gibt. Da taugt Linux einfach nchts aufgrund mangelnder Software-Pakete (Adobe, Autodesk, etc.) und natürlich Spiele.
#7
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Registriert seit: 24.06.2012

Stabsgefreiter
Beiträge: 366
Das einzige enttäuschende an der Sache sind unsere Polittker. Nichtmal ein eigenes Spionageprogramm können die auf die Beine stellen. <.<
#8
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Registriert seit: 19.01.2010
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1834
Zitat Snake7;21538244
Und? Weil 8 Firmen eine Brief verfassen tun die selbiven also was? Lächerlich.


Öhm, diese 8 Firmen teilen sich quasi die Internetherrschaft. ;)
#9
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Zitat Devron;21538992
Das einzige enttäuschende an der Sache sind unsere Polittker. Nichtmal ein eigenes Spionageprogramm können die auf die Beine stellen. <.<


Das einzige enttäuschende in der Sache ist das die Systemadministrator der Welt nichts bemerkt haben tolle Admins haben wir :D
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