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Stiftung Warentest bemängelt Sicherheit und AGB bei Musik-Streaming-Diensten

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stiftun warentestGute Klangqualität, aber deutliche Mängel bei Sicherheit und Nutzungsbedingungen: So lautet das Urteil der Stiftung Warentest im aktuellen Test von neun Musik-Streaming-Diensten. Berücksichtigt wurden im Vergleich, der in voller länge in der Juli-Ausgabe des Magazins oder online nachzulesen ist, die Angebote Deezer, Juke, Napster, Rara, Rdio, Simfy, Sony Music Unlimited, Spotify und Wimp.

Ohne Mangel, so die Tester, hat kein Anbieter abgeschlossen, vor allem Deezer und Rara enttäuschten mit mehreren, in Deutschland ungültigen Passagen in den AGB. Den traurigen Rekord erzielte dabei Rdio: Hier wurden gleich 40 Punkte als unwirksam erklärt, einzig Juke erlaubt sich hier keinen Schnitzer. Deezer enttäuschte in einem aus Sicher zahlreicher Nutzer viel wichtigerem Punkt. Denn bei der Sicherheit erfüllt der Dienst nicht einmal die geringsten Anforderungen. Unter anderem werden Nutzername und Passwort unverschlüsselt und somit leicht von Dritten abgreifbar übertragen.

Aber auch die Praxis, eine kostenlose Testphase automatisch in ein kostenpflichtiges Angebot umzustellen, wurde in mehreren Fällen kritisiert. Generell habe sich zudem gezeigt, so das Fazit, dass sieben Android-Applikationen der Streaming-Dienste mehr Berechtigungen und Informationen als eigentlich für die Nutzung notwendig anfordern würde. Im Gegensatz dazu konnten alle Anbieter mit einer guten Audio-Qualität überzeugen, für die Handhabung der meisten Dienste gab es aber in mehreren Fällen Punktabzüge. Bewertet wurde auch der Umfang der Dienste, Einbußen in dieser Hinsicht sind allerdings bei allen Angeboten in Kauf zu nehmen.

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