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René Obermann steht zur DSL-Drosselung

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telekom2Der Geschäftsführer der Deutschen Telekom AG René Obermann rechtfertigt sich mit einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Philipp Rößler für die Klausel in neuen DSL-Verträgen. Als die Telekom bekannt gab ihre Verträge dahingehend zu ändern, dass ab dem Erreichen eines bestimmten Datenvolumens die Surfgeschwindigkeit auf 384 kbit/s gedrosselt wird, wurde ein regelrechter "Shitstorm" auf die Telekom losgetreten, dem sich auch die Bundesregierung anschloss.

Obermann betonte in seinem Brief, dass die „Netzneutralität und Sicherstellung von Wettbewerb“ von Kritikern dazu missbraucht werde, eine Flatrate ohne Beschränkungen durchzusetzen. Gängiges Argument dazu ist, dass die Telekom eigene Dienste wie Entertain aus dem Inklusiv-Volumen raushält, sodass andere Video-on-Demand-Dienste benachteiligt werden. Laut der Telekom sei die Drossel dazu da, damit „Lieschen Müller“ die sogenannten „Heavy User“ nicht quersubventionieren muss. Andernfalls müsse man, so die Telekom, die Preise für alle Nutzer erhöhen.

Die Inklusiv-Volumina der jeweiligen Anschlüsse liegen für DSL 16.000 bei 75 GB, für VDSL 50.000 bei 100 GB, für FTTH 100.000 bei 200 GB und für FTTH 200.000 bei 300 GB. Danach wird wie weiter oben schon erwähnt bei allen Anschlüssen auf 384 kbit/s gedrosselt.

Eine aktuelle Online-Petition gegen die Drosselung liegt schon bei über 90.000 Unterzeichnern. Pro Unterschrift wird eine eMail an die Telekom gesendet.

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Kommentare (82)

#73
Registriert seit: 31.01.2007

Bootsmann
Beiträge: 594
Zitat Kommando;20555755
In welchem Bereich liegen denn die Kosten für den Traffic?
Mehr Traffic bedeutet mehr Server, mehr Kabel, mehr Verteiler, bzw. jeweils leistungsstärkere Varianten. Und den Preis dürfen meiner Meinung nach ruhig die bezahlen, die ihn verursachen.

Traffic ist so billig, dass die Telekom 125GB + VDSL 50 für 5€ verkauft (falls man es denn bekommen kann). Traffic wird auch immer billiger, weil Hardware immer billiger und leistungsfähiger wird. Die Telekom führt ein willkürliches Limit ein und will dass dann jahrelang beibehalten. Traffic per se hat auch schon deshalb keine Kosten, weil ohnehin auf maximale Bandbreite ausgebaut wird. 5 TB zu Mitternacht kostet ca. 0€, sich 1GB zur Haupttrafficzeit anzuschauen heisst u.U. man braucht ne weitere/dickere Leitung. Wenn du für das Verursacher-Prinzip bist, dann müsste man also ganz anders rechnen. Aus der Top10 der Länder mit der besten Internetanbindung (wir sind übrigens #19) hat nur ein einziges Land Drosselungen - die USA - und dort war es das Signal den Ausbau zu stoppen.

Zitat Freak2003;20556130
1und1 wird mitziehen bzw. war der Vorläufer von dem Ganzen. Der Verein hat doch damals schon den Powerusern gekündigt: 100 Euro: 1&1 kauft wieder Power-User raus - onlinekosten.de

Das ist 8 Jahre her, wann hat 1und1 das letzte Mal wegen Traffic gekündigt? 1und1 hat bereits einen gedrosselten Tarif, der wird als solcher aber auch ganz klar kommuniziert.

Zitat Flatsch;20556231
Jetzt, wo hier so viele fleissig meckern: was sollen Leute wie ich machen?
Kabel: gibt's bei mir nicht
Internet: Alternative Telekom oder Vodafone ( 1&1 war ich schonmal, mach ich nie wieder/ Alice hatte ich schonmal, mach ich nie wieder, Versatel das gleiche...)
Da ich gern Entertainment bzw eine gleichwertige Alternative haben will, bleiben nur die beiden und vf ist da einfach nicht mit tv verfügbar, also bleibt mir nur Telekom...

Klar, wenn man gern einen Provider mit Maganta Logo hätte wird man es schwer ein anderes Angebot zu finden.
#74
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Registriert seit: 12.09.2006
Berlin ist Vorort davon
Admiral
Beiträge: 11993
Zitat musschrott;20556284
Traffic ist so billig, dass die Telekom 125GB + VDSL 50 für 5€ verkauft (falls man es denn bekommen kann). Traffic wird auch immer billiger, weil Hardware immer billiger und leistungsfähiger wird. Die Telekom führt ein willkürliches Limit ein und will dass dann jahrelang beibehalten. Traffic per se hat auch schon deshalb keine Kosten, weil ohnehin auf maximale Bandbreite ausgebaut wird. 5 TB zu Mitternacht kostet ca. 0€, sich 1GB zur Haupttrafficzeit anzuschauen heisst u.U. man braucht ne weitere/dickere Leitung. Wenn du für das Verursacher-Prinzip bist, dann müsste man also ganz anders rechnen. Aus der Top10 der Länder mit der besten Internetanbindung (wir sind übrigens #19) hat nur ein einziges Land Drosselungen - die USA - und dort war es das Signal den Ausbau zu stoppen.


Das ist 8 Jahre her, wann hat 1und1 das letzte Mal wegen Traffic gekündigt? 1und1 hat bereits einen gedrosselten Tarif, der wird als solcher aber auch ganz klar kommuniziert.


Klar, wenn man gern einen Provider mit Maganta Logo hätte wird man es schwer ein anderes Angebot zu finden.

Gib mir doch ne Alternative...
#75
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2111
Zitat musschrott;20556284
Traffic ist so billig, dass die Telekom 125GB + VDSL 50 für 5€ verkauft (falls man es denn bekommen kann). Traffic wird auch immer billiger, weil Hardware immer billiger und leistungsfähiger wird. Die Telekom führt ein willkürliches Limit ein und will dass dann jahrelang beibehalten. Traffic per se hat auch schon deshalb keine Kosten, weil ohnehin auf maximale Bandbreite ausgebaut wird. 5 TB zu Mitternacht kostet ca. 0€, sich 1GB zur Haupttrafficzeit anzuschauen heisst u.U. man braucht ne weitere/dickere Leitung. Wenn du für das Verursacher-Prinzip bist, dann müsste man also ganz anders rechnen. Aus der Top10 der Länder mit der besten Internetanbindung (wir sind übrigens #19) hat nur ein einziges Land Drosselungen - die USA - und dort war es das Signal den Ausbau zu stoppen.


Wenn Traffic immer billiger wird, werden die Mitbewerber schon dafür sorgen, dass die Preise dafür fallen. Gibt ja kein Monopol mehr...
Und rein willkürlich ist das Limit nicht. Flatrates stehen nunmal für Querfinanzierung. Sonst hätte es nie Kündigungen wegen zuviel Traffic gegeben.

In kurz: Wenn dieses Limit dazu führt, dass die neuen Quasi-Flatrates günstiger werden und "Poweruser" mehr bezahlen müssen, dann habe ich nichts dagegen. Wenn das Limit dazu genutzt werden soll mehr Geld zu verdienen dann wird sich das mit der Zeit regeln.

Wenn die Telekom etwas einführt, was im Markt nicht akzeptiert wird, dann wird sie IHRE Rechnung auch noch bekommen. Von daher seh ich das ganze recht entspannt.
#76
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3311
Die Taktik der Telekom ist es denial.
Er ist die Drosselung einführen und jetzt beziehungsweise in wenigen Jahren müssen alle Kunden sexy einen neuen Tarif abschließen wann es dann nur noch ip telefonie gibt.
Somit haben alle einen neuen Vertrag und alle auch diesen Traffic-Limit. Aber ich habe noch ein Tarif von 2010 wo in den Arsch GPS keine Drosselung dornstedt und sobald sie bei mir mit großem Anfang Beziehung einen neuen Tarif aufzwingen sind sie mich los.
#77
Registriert seit: 31.01.2007

Bootsmann
Beiträge: 594
Zitat Kommando;20556491
Wenn Traffic immer billiger wird, werden die Mitbewerber schon dafür sorgen, dass die Preise dafür fallen. Gibt ja kein Monopol mehr...

Natürlich hat die Telekom noch ein Monopol, die Leitungen gehört ihr schliesslich immernoch. Jeder andere Anbieter darf schon mal über 10€ an die Telekom dafür abdrücken. Mit VDSL Vectoring versucht die Telekom die Konkurrenz noch weiter weg zu verdrängen.

Zitat Kommando;20556491
Und rein willkürlich ist das Limit nicht. Flatrates stehen nunmal für Querfinanzierung. Sonst hätte es nie Kündigungen wegen zuviel Traffic gegeben.

Es hat schon seit Ewigkeiten keine Kündigungen mehr wegen zuviel Traffic gegeben, eben weil der Traffic so billig geworden ist.

Zitat Kommando;20556491
In kurz: Wenn dieses Limit dazu führt, dass die neuen Quasi-Flatrates günstiger werden und "Poweruser" mehr bezahlen müssen, dann habe ich nichts dagegen. Wenn das Limit dazu genutzt werden soll mehr Geld zu verdienen dann wird sich das mit der Zeit regeln.

Du lebst im Märchenland, wenn du glaubst die Flatrates werden dadurch günstiger. Nur weil die Telekom versucht etwas teurer zu verkaufen oder man könnte auch sagen doppelt zu verkaufen, bleibt das Produkt trotzdem so teuer.

Zitat Kommando;20556491
Wenn die Telekom etwas einführt, was im Markt nicht akzeptiert wird, dann wird sie IHRE Rechnung auch noch bekommen. Von daher seh ich das ganze recht entspannt.

Wenn die Telekom die Drosselung von einen Tag auf den anderen eingeführt hätte, dann gäbe es vielleicht eine sichtbare Marktbewegung. Aber so hat man schliesslich noch genug Zeit und Raum sich die Welt selbst schön zu reden und wenn die Konkurrenz sieht, dass sich diese Verschlechterung beim Kunden durchdrücken läßt, dann können sie den selben Mist erst schriftlich und nach der Telekom dann auch physikalisch umsetzen.
#78
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2111
Zusammengefasst: Du weißt nicht was Traffic kostet, sagst es wär "saubillig" und alle die dir nicht glauben leben im Märchenland. :D

Jaja, wieder mal eine Diskussion die zu nichts führt....
Wenn nix neues (Fakten?) kommt dann können wir die Sache ja dabei belassen (ohne weiterhin Traffic zu verursachen) und sie im Nirvana landen lassen... ^^
#79
Registriert seit: 31.01.2007

Bootsmann
Beiträge: 594
Zitat Kommando;20557019
Zusammengefasst: Du weißt nicht was Traffic kostet, sagst es wär "saubillig" und alle die dir nicht glauben leben im Märchenland. :D

Jaja, wieder mal eine Diskussion die zu nichts führt....
Wenn nix neues (Fakten?) kommt dann können wir die Sache ja dabei belassen (ohne weiterhin Traffic zu verursachen) und sie im Nirvana landen lassen... ^^

Nachdem ich dir mehrere Ansätze gegeben habe, weshalb Traffic wohl kaum Kosten verursachen kann, ist dass die einzige Antwort die dir einfällt? Wenn du es auf diesem idiotisch-dämlichen Niveau spielen willst: Traffic kostet überhaupt nichts, ausser dem Stromverbrauch. Leitungen liegen, Geräte stehen und manuell muss auch nichts gemacht werden.

Zu glauben, dass der Markt das auf magische Art und Weise richtet ist schlichtweg naiv, wenn du das glauben willst, wird man dich kaum dran hindern können. Wer nicht will, dass der Mist sich am Markt durchsetzt muss von der Telekom wechseln und zwar bevor derartige Regelungen zum Marktstandard geworden sind.
#80
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Hauptgefreiter
Beiträge: 176
Zitat musschrott;20555671
Nein fair ist es für mehr zu bezahlen, was mehr kostet. Die Kosten für Traffic sind aber in einem so lächerlich geringen Bereich, dass "Mehrkosten" ebenso lächerlich sind. Es geht der Telekom auch überhaupt nicht darum, sondern in Zukunft auch Inhalteanbieter abkassieren zu können. Traffic zum Problem zu erklären ist nur Mittel zum Zweck.

Genau.


Zitat Kommando;20556491

Wenn Traffic immer billiger wird, werden die Mitbewerber schon dafür sorgen, dass die Preise dafür fallen.

Wieso sollten sie das tun wenn die Moeglichkeit besteht am "Erfolg" der Telekom teilzuhaben.


Zitat Kommando;20556491

Und rein willkürlich ist das Limit nicht. Flatrates stehen nunmal für Querfinanzierung.

Mag sein. Eingefuehrt wurden sie aber weil der Verwaltungsaufwand viel geringer ausfaellt.


Zitat Kommando;20556491

Wenn das Limit dazu genutzt werden soll mehr Geld zu verdienen dann wird sich das mit der Zeit regeln.

Wenn die Telekom etwas einführt, was im Markt nicht akzeptiert wird, dann wird sie IHRE Rechnung auch noch bekommen.

Meinst du das ernst oder willst du uns verarschen? Jemand der sich mit der Materie auch nur ein wenig auseinandersetzt kann doch nicht ernsthaft dermassen marktglaeubig sein.


Zitat musschrott;20557144

Wer nicht will, dass der Mist sich am Markt durchsetzt muss von der Telekom wechseln und zwar bevor derartige Regelungen zum Marktstandard geworden sind.

Wieso wohl schreibt der Telekom Chef die Bundesregierung an? Weil sie 2 wirksame Massnahmen fuerchten:
Die Streichung, resp. Verringerung der Subventionen und das gesetzliche Festlegen und Durchsetzen der Netzneutralitaet.
#81
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2111
Zitat musschrott;20557144
Nachdem ich dir mehrere Ansätze gegeben habe, weshalb Traffic wohl kaum Kosten verursachen kann, ist dass die einzige Antwort die dir einfällt? Wenn du es auf diesem idiotisch-dämlichen Niveau spielen willst: Traffic kostet überhaupt nichts, ausser dem Stromverbrauch. Leitungen liegen, Geräte stehen und manuell muss auch nichts gemacht werden.

Zu glauben, dass der Markt das auf magische Art und Weise richtet ist schlichtweg naiv, wenn du das glauben willst, wird man dich kaum dran hindern können. Wer nicht will, dass der Mist sich am Markt durchsetzt muss von der Telekom wechseln und zwar bevor derartige Regelungen zum Marktstandard geworden sind.


Oh, Ansätze habe ich dir (O-Ton:) auch viele gegeben, aber außer weiteren Prollostatements kommt ebenfalls nix weiter. "Naiv, Idiotisch, dämlich, Märchenland" überzeugt nicht so wirklich, weeßte. Ich steh da mehr so auf ein paar Fakten, aber die kommen ja auch nicht. Nur Behauptungen. Das gilt auch für den anderen über mir...

Aber um mich auch mal zu wiederholen: Ab ins Nirvana, Thread! :p
#82
Registriert seit: 31.01.2007

Bootsmann
Beiträge: 594
Zitat Kommando;20567890
Oh, Ansätze habe ich dir (O-Ton:) auch viele gegeben, aber außer weiteren Prollostatements kommt ebenfalls nix weiter. "Naiv, Idiotisch, dämlich, Märchenland" überzeugt nicht so wirklich, weeßte. Ich steh da mehr so auf ein paar Fakten, aber die kommen ja auch nicht. Nur Behauptungen. Das gilt auch für den anderen über mir...

Tjaja, denn praktische Beispiele aus dem Ausland, sowie die Hinweise, dass selbst bei den Telekomtarifen der Zusammenhang zwischen erlaubten Freivolumen und Preis nicht erkennbar ist, bedürfen von dir keiner Würdigung, alles nur herum Geprolle. Da reicht natürlich der blosse Hinweis von dir, die Telekom sei kein Monopolist mehr und der Markt wirds richten. Dass die Telekom fast sämtliche Leitungen in Deutschland besitzt und einen Marktanteil von ca. 50% bei DSL hat, wem könnten da Zweifel kommen. Dein ausgesprochener Faktenbezug kommt auch sehr schön zur Geltung, dass die Anzahl der Posts in denen du auch nur im Ansatz versuchst mit Zahlenwerten zu argumentieren sich bei 0 befindet.

Zitat Kommando;20567890
Aber um mich auch mal zu wiederholen: Ab ins Nirvana, Thread! :p

Das Umzusetzen fällt dir offensichtlich genauso schwer wie etwas mit Substanz beizutragen.
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