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In Kürze weitere Entlassungen bei AMD

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AMDLaut dem US-Blog All Things D werden in Kürze weitere Entlassungen bei dem angeschlagenen Hersteller AMD vorzufinden sein. Der Blog beruft sich dabei auf Informationen aus Unternehmenskreisen.

Bereits im ersten Quartal 2013 sollen weitere Stellen abgebaut werden. Wie umfangreich der Stellenabbau sein wird, sei aber noch nicht klar. AMD hat seit Monaten mit starken Umsatzverlust kämpfen. Das amerikanische Unternehmen kündigte für das dritte Quartal 2012 einen Verlust von 157 Millionen US-Dollar an, verzeichnet somit einen Umsatzrückgang von 25 Prozent. CEO Rory Read will mit Massenentlassungen den Verlust eindämmen. So sollen 15 Prozent der rund 11.800 Mitarbeiter den Konzern verlassen. Dadurch werden im Schlussquartal 20 Millionen US-Dollar eingespart, bis zu 190 Millionen US-Dollar können es im kommenden Jahr sein.

Bereits vor einigen Tagen kam das Gerücht auf, dass ein eventueller Verkauf von AMD zur Debatte stünde. Read versicherte seinen Mitarbeitern in einem internen Schreiben, dass man den „Verkauf von AMD oder wesentlicher Teile nicht aktiv nachginge“.

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Kommentare (4)

#1
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Beiträge: 3222
Man kann ja nur hoffen das AMD sich fängt.
Wobei Intel auch kein Interesse daran haben dürfte das AMD die Tore zu macht.

Greetz
#2
Registriert seit: 04.04.2007

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Beiträge: 189
Anstatt immer bei den "kleinen Mitarbeitern" auszumisten sollte AMD sich mal überlegen ob die Führung nicht ersetzt werden sollte. Wer eine derart verkorkste CPU wie den Zambesi auf den Markt wirft, der zeigt nur das er aus der Vergangenheit nichts gelernt hat. Die aktuellen Prozessoren von AMD kann man gut mit dem Intel P4 Desaster vergleichen.
Traurig, aber wer derartig schwere Fehler macht muß sich über die Konsequenzen auch nicht wundern.
#3
Registriert seit: 16.11.2009
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Horst
Beiträge: 5274
Schon wieder AMD hat doch erst vor kurzem quasi das gesamte Führungspersonal mehrfach gewechselt. Der aktuelle CEO ist doch erst 6 Monate oder so im Amt. Zu verantworten hat der wohl keines der aktuellen Produkte direkt.
#4
Registriert seit: 04.04.2007

Hauptgefreiter
Beiträge: 189
Der aktuelle CEO von AMD ist bereits seit August 2011 dabei. Was hat er bewegt? AMD schließt Abteilungen die wenigstens halbwegs noch Sinn machten, z.B. das OSRC in Dresden.
Das Problem sind doch nicht die Angestellten, AMD hat mit BD eine CPU auf den Markt geworfen die derart speziell ist das sie einfach bei vielen Anwendern einfach durch den Raster fällt. Hier muß was geändert werden und dazu braucht man Personal, wenige in den Führungsspitzen aber viele die, die Arbeit machen. Und erinnern wir uns nur mal an Sprüche wie "real man have fabs".. wo denn? Zeit mal in die Hände zu spucken, ansonsten wird die Zahl der PC´s mit AMD Prozessoren ins bodenlose fallen.
APU´s sind sicherlich nett, aber ich kann mir nicht vorstellen das Intel hier nicht noch dazulernt.

Und das liebe Argument: Intel lässt AMD schon nicht pleite gehen.. weil.. Intel Monopolist... müsste zerschlagen werden... usw.
Glaubt tatsächlich jemand das in Zeiten einer Wirtschaftskrise tatsächlich ein Konzern wie Intel zerschlagen wird? Im Zweifelsfall werden Intel Auflagen gemacht - Entwicklung der Preise usw., aber anrühren wird diesen Konzern in diesen Zeiten sicherlich keiner.
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