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Acer und ASUS: Weniger Notebooks für mehr Übersicht

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Erstellt am: von
Jannik Christ

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Wer sich ein Notebook kaufen möchte, beginnt meist mit einer einfachen Info-Tour durch entsprechende Shops. Schnell stellt sich dann oft heraus, dass sich der Kauf eines Laptops als weitaus komplizierter gestalten kann, als man erst angenommen hatte. So ist der Markt der mobilen Computer mit einer beachtlichen Anzahl an Geräten bestückt, so dass eine Entscheidung meist nicht einfach zu fällen ist. Diesem Manko möchten nun die taiwanesischen Hersteller ASUS und Acer entgegenwirken: Beide Unternehmen möchten die eigene Laptop-Vielfalt deutlich verringern. Das Vorhaben soll durch eine verbesserte Übersicht aber nicht nur dem Kunden zugute kommen, sondern auch den eigenen Finanzhaushalt schonen. So könne man durch die Einsparung von einigen Notebook-Serien Entwicklungskosten und Ausgaben für Komponenten sparen. ASUS führt aktuell zirka 50 verschiedene Notebook-Modelle im Portfolio. Zukünftig soll das Angebot dann deutlich kleiner und somit überschaubarer ausfallen. Im Zuge dessen habe ASUS bereits fünf von zehn EEE-PC-Projekten für 2012 gestrichen. Die restlichen fünf Netbook-Reihen sollen anschließend eindeutig in die verschiedenen Klassen von Einsteiger bis High-End-User einsortiert werden. Für die zweite Hälfte des Jahres 2012 stehe eine weitere Reduzierung bevor, wie die DigiTimes mit Berufung auf Auftragsfertiger berichtet.

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Ähnliche Pläne soll auch Acer haben: Statt den Markt mit oft nur geringfügig geänderten Modellen zu sättigen, gehe man künftig etwas sparsamer mit Notebook-Projekten um. Des Weiteren sortiere man Laptop-Serien, welche nicht den gewünschten Gewinn einbringen, gezielt aus. Bis Ende 2012 möchte Acer sein Angebot um zirka ein Drittel reduziert haben.

Inspiriert haben soll beide Hersteller das cupertinische Unternehmen Apple, welches bereits seit Jahren zeigt, wie man mit wenigen Produkten großen Gewinn erzielen kann.

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Kommentare (4)

#1
Registriert seit: 30.01.2008

Obergefreiter
Beiträge: 68
und dann gibts nur noch den einheitsbrei.es
ist jetzt schon schwer ein produkt zu finden welches zu einem passt...
#2
Registriert seit: 20.01.2011

Hauptgefreiter
Beiträge: 157
Bei Notebooks wird es so langsam egal, weil sich die Hersteller und die Möglichkeiten stark annähern. Im Desktop-Bereich wirst du aber deine Diversifizität behalten können.

Bei Notebooks gibbet halt 3 Kategorien:
- handliches Net-book mit 11-13 Zoll für Tipparbeiten und mal-eben-surfen
- 15" Kompromiss-Laptop
- 17" Dektop-Ersatz

Für frei konfigurierbare Systeme besorgt man sich halt einen Barebone, zahlt dafür aber entsprechend drauf,
#3
Registriert seit: 27.11.2010

Matrose
Beiträge: 72
Hoffentlich nehmen sie sich Apple so sher als Beispiel, das wir in Asus Laptops auch endlich mald IPS Displays bekommen und der scheiß VGA Anschluss endlich weg kommt!
#4
Registriert seit: 19.09.2003
Marl
Bootsmann
Beiträge: 654
Meine Güte, endlich räumen die Jungs ihr Portfolio auf. Ich habe bereits drei Mal ein Notebook von Acer gekauft und jedes Mal einen Krampf bekommen, mich durch die diversen Modelle mit Minimalstunterschieden zu wühlen. Bei Dell, was ich für unsere Firma gerne einkaufe, geht das einfacher. Privat hab ich jetzt auf Apple ungesattelt, da war es noch einfacher. :)
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