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Datenklau auf dem Smartphone, Apps für Android und iPhone machen’s möglich

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Erstellt am: von
Gerrit Mumme

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Das Web der Ausgabe 2.0, eines der kontrovers diskutiertesten gesellschaftlichen Themen der letzten Jahre. Auf breiter Front hört man immer wieder von mangelnder Transparenz, teils gravierenden Sicherheitslücken und dem unbedarften Umgang einiger Anbieter mit den Daten der Nutzer. Doch ist es gerade etwas stiller geworden im Dschungel der Datensammler, bahnt sich schon der nächste Skandal an. Genauer gesagt geht es weniger um soziale Netzwerke, als um die kleinen, hilfreichen Apps für Smartphone, iPhone und Co. Wie jetzt bekannt wurde, entdeckte das Unternehmen Lookout unter einer Auswahl von insgesamt 300.000 Android- und iPhone-Apps einige fragwürdige „Zusatzfunktionen“.

Insbesondere die App „Jackeey Wallpaper“ für Googles Android geriet ins Visier der Untersuchungen. So sammelt diese vertrauliche Daten in Form von Cookies, Kurznachrichten - SMS - , SIM-Karten-Nummern samt dazugehöriger PIN und Voicemail-Passwörtern; das fertig geschnürte Datenpaket wird anschließend an einen Server in der chinesischen Republik Shenzhen übermittelt. Bis heute wurde die App laut Lookout-Informationen zwischen 1,1 und 4,6 Millionen Mal heruntergeladen. Aktuell warnt man besonders vor einem leichtfertigen Umgang im Android-Marktplatz, „der Anwender muss genau hinsehen, welche App er installieren will“, sagte Kevin MaHaffey, Chief Technology Officer bei Lookout. Entwickler sollten außerdem darauf achten, dass ihre Programme nicht durch Dritte verändert werden oder fremde Updates erscheinen.

Um eine aussagekräftige Statistik zu erstellen, wurde eine grobe Übersicht über das Datensammelverhalten der Zusatzsoftware ermittelt. So greifen im Schnitt etwa 29 Prozent aller Android-Applikationen auf die aktuellen Standort-Informationen zu, bei Apple ist es sogar ein Drittel. Acht Prozent aller Droiden-Apps greifen außerdem auf die persönlichen Kontaktdaten zu, bei der Konkurrenz mit dem Apfel-Logo sind es 14 Prozent. Problematisch könnte außerdem der Anteil von fremdem Drittcode in Form von Werbung o.ä. sein, der fast in jeder zweiten Android-App und jeder vierten iPhone-App enthalten ist. Wie sich dieser durchaus delikate Fall weiter entwickeln wird, ist aktuell noch nicht abzusehen. In der folgenden öffentliche Diskussion wird sich zeigen, in wie weit die Hersteller Position beziehen werden.

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Kommentare (6)

#1
Registriert seit: 07.04.2008
Frankenberg/Sachsen
Admiral
Beiträge: 9310
ich weiß schon, warum ich mein Iphone wieder verkauft habe. Komisch allerdings, dass die \"Riesen\" gegen sowas quasi machtlos scheinen.. Schlimm, schlimm
#2
Registriert seit: 01.10.2006

Oberbootsmann
Beiträge: 874
Komisch das die Apps für das tolle Android schwächeln, während man das doch immer nur dem iOS nachsagt...?
#3
Registriert seit: 01.07.2010

Matrose
Beiträge: 1
Deshalb gehört Lookout ja auch zu den must have app´s im market... so wie auf jedem pc ein anti spyware programm pflicht ist!
#4
Registriert seit: 16.06.2002
Stuttgart
Senior Obergefreiter
Beiträge: 192
...Standord-.... genial naja war ja mitten in der Nacht geschrieben
#5
Registriert seit: 03.07.2001
127.0.0.1
Admiral
Altweintrinker
Beiträge: 24504
@NuCIEoNiD:

Hast du die News überhaupt gelesen?

Standortdaten:
Apple Apps 33%
Android Apps 29%

Persönliche Kontaktdaten:
Apple Apps: 14%
Android Apps: 8%


@all:

Sagt mal, gab es dazu hier eigentlich schon eine News?

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,702524,00.html

Ich glaube nicht, oder? ;)
#6
Registriert seit: 17.07.2009
Gundelfingen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1454
naja vorhin erstmal Lookout auf mein Milestone gehauen!
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