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"Killerspiel-Verbot": Lanparty zieht um

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hardwareluxx_news_newIm vergangenen August sollte im baden-württembergischen Karlsdorf die 13. Convention-X-Treme stattfinden. Doch im Juli wurde die Lanparty kurzfristig abgesagt. Der Bürgermeister Sven Weigt hatte ein striktes Verbot von sogenannten "Killerspielen" gefordert. Da die Umsetzung eines solchen Verbotes leider nicht realisierbar war, sah sich der Verein mit seinen 50 Mitgliedern leider gezwungen, die Lanparty ganz abzusagen. Damals sorgte die kurzfristige Absage für große Aufruhr und schädigte den Verein finanziell nicht unerheblich. Nun hat man sich auf die Suche nach einer neuen Lokation bzw. Halle gemacht. Die Reise geht ins 125 Kilometer entfernte Rust (Europapark). Dort stößt man auf deutlich weniger Probleme. Eine geschlossene Veranstaltung mit Eingangskontrollen sei für den Vermieter kein Problem. Die Convention-X-Treme, kurz CXT, hat nun auch Potenzial zu wachsen. In Karlsdorf war die Anzahl der Besucher auf 500 begrenzt. In Rust allerdings sei genug Platz für 720 Gäste und Gamer.

Auf der anderen Seite bringe der neue Standort auch finanzielle Risiken mit sich. Die Halle sei deutlich teurer und die zusätzliche Einnahmequelle vom selbst organisierten Catering fehle ebenso. Deswegen wurde der Eintrittspreis deutlich von 23 auf 35 Euro erhöht. Bleibt also nur zu hoffen, dass der Verein genug Gäste für seine 14. CXT vom 2. bis 4. April in Rust findet.


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Kommentare (67)

#58
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56244
aka Smegm4_Troll
Beiträge: 6673
Zitat [W2k]Shadow;13542052
winnenden war doch auch so ein fall, wo der vater jetzt auch noch belangt wird weil er das so ermöglicht hat, durch unsachgemäße aufbewahrung von waffen und munition.



Stimmt so nicht ganz - ursprünglich falsch berichtet wurde, dass der Vater die Waffe nicht in einem verschlossenen Behältnis aufbewahrt hatte bzw. dieses unverschlossen war.
Im Rahmen der Ermittlungen hatte sich dann gezeigt, dass der Vater die Waffe(n) ordnungsgemäß verschlossen aufbewahrt hatte, aber der Sohnemann sich trotzdem Zugang zu den weggeschlossenen Waffen verschafft hat.
Da wurde in den Medien mal wieder schnell geschossen.

Bzgl. einer weiteren Verschärfung der Waffengesetze bin ich der Meinung - da man dies ja damit begründet, dass ohne solche "großkalibrigen" Waffen Amoklagen vermieden werden könnten -, dass man uns Männer bitteschön auch kastriert, einfach weil wir einen Penis haben, mit dem man vergewaltigen kann ... Das ist in meinen Augen diegleiche Argumentation.
=> eine verschwindend geringe Anzahl (prozentual) der Männer vergewaltigt Frauen mit ihrem Penis. Lösung: alle Penise weg, dann gibt es auch keine Vergewaltigungen mehr. ;)
#59
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Registriert seit: 17.07.2008
Dahoam
Flottillenadmiral
Beiträge: 5233
Was für eine Gegenma´ßnahme dann? :wink:
Jede 2. Mutter kriegt ne Super Nanny, damit nicht jeder 2. 16 jährige in die falschen Wege gerät? :D
#60
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Banned
Beiträge: 17870
Wofür soll man das Waffen Gesetz verschärfen .we're Amok laufen will der besorgt sich eine Waffe und legt los .ich glaube nicht das er dafür ein Waffenschein Brauch .vielmehr sollten solche Leute die es überleben härter bestrafen
#61
Registriert seit: 06.04.2005

Gefreiter
Beiträge: 47
Zitat
es wäre also mal an der zeit den medien die vorgabe zu machen. das sie eigentlich nicht einseitig und manipulativ berichten dürfen,
das geht aber nicht....


Naja. Wir können uns wehren, nur entweder haben die meisten Leute keine Eier in der Hose oder sie wissen von den Maßnahmen nichts.

"Wir" müssten einfach mal eine Lobby aufbauen, eine Gamestar sollte die Maßnahmen ergreifen.


Welche Maßnahmen? Ob nun TV oder Presse. Alle Bürger haben einen Anspruch auf Richtigstellung oder Gegendarstellung. Einen der Ansprüche kann man sogar in einer Art "Eilverfahren" prüfen lassen.


Nur nutzt es anscheinend niemand...


Zu sagen "Man kann nix gegen tun!" stimmt da halt nicht. Was ich mir wünsche ist eine Lobby, die mal einfach ein Mittel davon nutzt. Immer, wenn es um so etwas geht...
#62
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Registriert seit: 22.09.2007

Admiral
Beiträge: 13372
jaein, da snützt ja im vorfeld gegen diese berichterstattung nichts, da smeinte ich,
da sman richtigstellungen durchsetzen kann... das ist mri bekannt, sorry falls das so nicht rüber kam

Druss, oh, ok, da shabe ichd ann nicht emrh mitbekomen, schande über mich... (wenn ich schon mitrede sollte das eigentlich soo nicht sein, ne?)

aber generell, wir wissens es alle, an den spielen allein liegt es nicht,
#63
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Registriert seit: 29.09.2007
56244
aka Smegm4_Troll
Beiträge: 6673
Zitat Gamer68;13544219
Wofür soll man das Waffen Gesetz verschärfen .we're Amok laufen will der besorgt sich eine Waffe und legt los .ich glaube nicht das er dafür ein Waffenschein Brauch .vielmehr sollten solche Leute die es überleben härter bestrafen


Weil sich die Vertreter der Verschärfung dadurch weniger "Tatmittel" erhoffen, also weniger Taten... ;)
#64
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Registriert seit: 10.06.2008
Emsland / Bochum
Admiral
Beiträge: 10403
Dass ein Amoklauf auch ohne Computerspiele und ohne Schusswaffen stattfinden kann hat das bisher einzige Mädel hierzulande ja wunderbar gezeigt.
Mit Kartaner und Feuerlöscherbombe...

Danach hat niemand nach Computerspielen geschielt und geschrien... also warum sollen die Schuld sein?

Ich fand es immer Amüsant, dass in Fernsehbeiträgen dann Szenen aus indizierten Spielen liefen und immer nur "Counterstrike" genannt wurde. SternTV hat damals den einzigen Weg in die richtige Richtung eingeschlagen und ein paar Ligaspieler in der Sendung gehabt die das Spiel einmal in den Medien KORREKT vorgestellt haben und nicht voreingenommen unter Einfluss von Aktionismus.
#65
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Registriert seit: 22.09.2007

Admiral
Beiträge: 13372
hinter sternTV steht ja auch ein mann mit n bissel grips ;)
#66
Registriert seit: 06.04.2005

Gefreiter
Beiträge: 47
Zitat
jaein, da snützt ja im vorfeld gegen diese berichterstattung nichts, da smeinte ich,
da sman richtigstellungen durchsetzen kann... das ist mri bekannt, sorry falls das so nicht rüber kam



Naja. Aber die Rechtsfolgen sind für den Verleger dennoch schlimm.

Die Richtigstellung/Gegendarstellung muss an der selben Stelle in der nächsten Ausgabe abgedruckt werden. Bei einer TV-Sendung wie Frontal in der nächsten Sendung auch an der selben Stelle erscheinen.

Wenn man die Richtigstellung oder den Gegendarstellungsanspruch durchsetzt, dann wird sich der Verleger ärgern, dass er an die Stelle nicht seinen eigentlichen Artikel setzen kann bzw. seine eigene Sendezeit für "seine" Themen nutzen kann.

Wenn man sich immer wieder dagegen wehrt, dann baut man sich ja eine Art Schutz auf. Irgendwann werden die Zeitungen/die TV-Sendung nicht darüber berichten aus Angst, dass man wieder eine Gegendarstellung/Richtigstellung abdrucken bzw. senden muss.
Präventivfunktion.


Das funktioniert ja einigermaßen gut bei Caroline von Monakko...
#67
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Registriert seit: 13.03.2008
In der Nähe von Hannover
Hauptgefreiter
Beiträge: 174
Ich glaube nicht, das "Angst" zu verbreiten der richtige Weg ist. Vielmehr sollte man dazu übergehen, als geschlossenen Gemeinschaft zusammen zustehen und den Nachrichten-Readaktionen klar machenm, dass so eine Hexenjagdt jedweder journalistischen Basis entbehrt und das man hier Unrecht an unbescholtenen Bürgern tut. Als unabhängige Redaktion sollte unparteiisch und sachlich berichtet werden, was durchaus unpopuläre Folgen haben kann. Aber gerade in den heutigen Zeiten zählt leider nur noch die Quote. Schade!
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