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IDF16: Intels Developer Forum für Drohnen, Mini-PCs und IoT-Helfern

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idf2016Intels Developer Forum 2016 in San Francisco ist dieses Jahr größer denn je: 20% mehr Teilnehmer versuchen in den nächsten Tagen, in möglichst vielen Sessions für Entwickler Informationen über zukünftige Technologien und Anwendungen zu bekommen. Insgesamt 6000 Teilnehmer zählt Intel in diesem Jahr. In Brian Krzanichs Keynote wurden die größten Themenblöcke des diesjährigen IDF angesprochen: Redefining the Experience of Computing, Building a World of Visual Intelligence, a Cloud Designed for Innovation und Building a World of Innovation. 

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Die Opening-Keynote startete mit Project Alloy und VR, mit dem Intel den VR-Markt aufmischen will. Anschließend zeigte man auch erstmals laufende Kaby-Lake-Notebooks dem Publikum im kalifornischen San Francisco. 

Ein großes weiteres Thema war allerdings RealSense, Intels Tiefenkamera, die man schon seit einigen IDFs im Focus findet. Nach Demonstrationen im Notebook, beispielsweise zur Gesichtserkennung, im letzten Jahr sieht man RealSense auch als Weg für Roboter zur Erkennung der Umgebung. In der Vergangenheit stellte Intel den Entwicklern bereits SDKs, OpenSource APIs und weitere Tools zur Verfügung, diese Unterstützung möchte Intel auch in Zukunft ausweiten.

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In Kombination von RealSense zeigte Intel hierfür das Project Aero, ein SoC für Drohnen, welches man als Platform inklusive Developer Kit zur Verfügung stellen möchte. Ab dem ersten Quartal 2017 könnten also Drohnen mit Intel-Technik entwickelt werden, die jeweils mit LTE-Technik ausgestattet sind und - eventuell Dank RealSense sogar selbständig Objekten ausweichen können, die im Flugweg sind. 

Als weiteres Robotics-Projekt sprach Intel das Projekt Euclid an. In dem kleinen Modul befindet sich ein Intel Atom-Prozessor, die RealSense Camera 400 und entsprechende Chips für die Kommunikation und eine Batterie. Auf Basis von Euclid könnte man diverse Roboter oder Geräte einfach mit einer Möglichkeit ausstatten, die Umgebung wahrzunehmen. In dem Zusammenhang holte man auch BMW samt einem i3 auf die Bühne und diskutierte über Möglichkeiten des autonomen Fahrens.  

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Als letzter Punkt durfte natürlich auch Intels kleinster SoC, Curie, nicht fehlen. Für Curie wird es bald ein Knowledge Builder Toolkit geben, mit dem Entwickler einfacher und schneller Anwendungen entwickeln können. Als Beispiel für eine solche Anwendung zeigte man "Grush", eine Zahnbürste für Kinder, die nicht gerne Zähne putzen. Mit einem lustigen Spiel auf einem Tablet gekoppelt soll das Zähneputzten dann Spaß machen, weil die Bewegungen der Zahnbürste an das Tablet übermittelt werden können und dort in ein Spiel integriert werden.