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CES 2013: Hardwareluxx-Video aus der EVGA-Suite

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evgaNach unserer ersten Video-Callenge mit be quiet! und dem Besuch mit der Kamera bei Corsair, stand bei uns gestern auch ein Videodreh in der Suite von EVGA auf dem Plan. Bislang war der US-amerikanische Hersteller für seine hochwertigen Grafikkarten, viele High-End-Mainboards und Netzteile bekannt. In den nächsten Monaten will man auch im Gehäuse-Markt einsteigen. Den ersten Prototypen gab es jetzt auf der CES 2013 in Las Vegas zu sehen. Das Mini-ITX-Gehäuse soll später in zwei verschiedenen Versionen auf den Markt kommen: Einmal als luftgekühlte und einmal als wassergekühlte Variante.

Wohin die Reise gehen soll, ist klar und für EVGA eigentlich auch typisch. Die US-Amerikaner peilen klar den High-End-Markt an, denn in ihren Demo-Systemen packte man dicke Hardware. Selbst eine GeForce GTX 680 fand ihren Platz. Ein optisches Slot-In-Laufwerk und ein Netzteil gehören ebenfalls zur Grundausstattung. Letzteres ist nicht an gewohnter Stelle zu finden, sondern direkt oberhalb der Grafikkarte und über dem Mainboard. Dadurch dürften wohl die ein oder anderen Anschlüsse auf dem Mainboard unbrauchbar werden. Der Stromspender besaß eine Ausgangsleistung von 500 Watt.

Ansonsten boten beide Prototypen Platz für eine 3,5-Zoll-Festplatte, große Lüfter im Gehäuse-Deckel und für ausreichend große CPU-Kühler in Tower-Bauweise. In der wassgekühlten Version hat es EVGA zudem geschafft, einen 240-mm-Radiator samt Pumpe, Ausgleichsbehälter und Schlauchsystem zu integrieren.

Die finale Version will man im Laufe des Jahres in den Handel schicken.

Während es im Bereich der Grafikkarten – man zeigte uns sein aktuelles Portfolio wie die EVGA GeForce GTX 680 Classified (Zum Hardwareluxx-Test) – keinerlei Neuheiten zu sehen gab, zeigte man uns im Mainboard-Segment sein kommendes Flaggschiff unter den X79-Platinen. Ausgestattet mit insgesamt fünf PCI-Express-Grafikkartenslots, satten zehn SATA-Ports und acht Speicherbänken bietet das Hign-End-Board so einige Möglichkeiten, um ein teures aber sehr leistungsfähiges System zu schustern.

Das EVGA X79 Dark unterstützt 4-Way-SLI, bis zu 64 GB DDR3-Arbeitsspeicher, nimmt alle aktuellen Intel-CPUs im Sockel LGA2011 auf und besitzt eine aufgemöbelte Spannungsversorgung von 12+1 PWM-Phasen. Wer auf leuchtende LEDs verzichten mag, kann diese über das Mainboard-BIOS komplett abschalten – daher kommt wohl auch der Name.

Ganz final ist das Layout des EVGA X79 Dark allerdings noch nicht.

Zu guter Letzt gab es noch einige Produkte der Netzteilsparte zu sehen. Hier sollen in den nächsten Monaten weitere Stromspender mit kleineren Zahlen zur Ausgangsleistung erscheinen.

 Alle News zur CES 2013 finden sich auf unserer Übersichtsseite.

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 13.03.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1679
Interessante Einblicke! Bin vor allem auf die MBs gespannt.

Videos von euch werden auch immer besser. Gefällt mir sehr, eure Berichterstattung! Weiter so! :)
#2
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Registriert seit: 22.12.2009
bei München
Stabsgefreiter
Beiträge: 311
Ich konnte das Video jetzt nocht nicht anschauen, aber hat EVGA was zu den PCIe Anbindungen auf dem X79 Dark verlauten lassen ?
Wäre eine echte Alternative zum X79 Extreme 11 von ASRock, falls es auch mit zwei PLX-Chips ausgestattet sein sollte.
Auch wenn ASRock jetzt wirklich gute Boards baut, würde ich trotzdem lieber zu EVGA greifen :)
#3
customavatars/avatar42212_1.gif
Registriert seit: 27.06.2006
NRW
Kapitän zur See
Beiträge: 4024
Hat denn Evga seinen Rückstand bezüglich der MB's inzwischen aufgeholt?

Positiv: kein aktiver Lüfter onBoard!
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