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CeBIT 2011: Zu Gast bei Enermax

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Neben der Vorstellung verschiedenster Neuheiten auf dem Gebiet der Hard- und Software, schauen wir auch dieses Jahr auf der Cebit wieder bei dem einen oder anderen Aussteller zur Steckvisite vorbei. Heute erwischte es unter Anderem den durch seine Netzteile bekannten Hersteller Enermax und gleich zwei unserer Online-Redakteure statteten dem Hersteller einen kleinen Besuch ab. Neben der Präsentation einiger Neuheiten ging es vor Allem um das durch unsere Community zusammengestellte PC-System, das Enermax dieses Jahr auf der CeBIT verlost. Aber der Reihe nach.

Nachdem wir bereits vor einigen Tagen über die Vorstellung einiger CPU-Kühler seitens Enermax berichteten, zeigten sich die Kühler dieser Tage erstmals live der Öffentlichkeit. Der FTD-T60 wie der ETD-N50 sind zwei Top-Blow-Kühler, wobei erster über einen 12 cm großen Vegas-PWM-Lüfter und insgesamt sechs 6 mm Heatpipes verfügt. Der etwas kleinere Bruder besitzt ebenso einen Vegas-PWM-Lüfter, allerdings hat dieser nur einen Durchmesser von 9 cm und die Anzahl der Heatpipes wurde um zwei auf insgesamt vier reduziert. Bei den ETS-T40 und ETS-T30 CPU-Kühlern handelt es sich im Tower-Kühler, die wahlweise mit einer Doppelbelüftung daherkommen und sich im Aufbau weitgehend ähneln. Der ETS-T40 setzt auf einen 12 cm Lüfter der T.B.Silence-Reihe mit PWM-Unterstützung und vier 6 mm Heatpipes, der ETS-T30 kommt hingegen mit einem Apollish-PWM-Lüfter sowie drei 10 mm Kupferrohren daher. Als Top-Blow-Kühler der Oberklasse tritt außerdem der ETD-F40 auf den Plan, der über einen 14 cm Vegas-PWM-Lüfter verfügt und außerdem vier 10 mm Heatpipes zur Kühlung vorweisen kann. Mit Ausnahme des ETS-T40 verfügen alle Kühler über beleuchtete Lüfter.

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Enermax greift dabei auf drei patentierte Techniken zurück, um die Wärmeabgabe zu optimieren. Die Vortex Generator Flow genannte Technik bezieht sich auf mehrere kleine Durchbohrungen aller Lamellen nahe der Heatpipes, um dort gezielt eine Verwirbelung herbei zu führen und die Wärmeabgabe des Kupfers an die Umgebungsluft zu erhöhen. Außerdem sind die Lamellen auf einer Seite des Lüfters mit einer Art kleinen Spoilern ausgestattet. Diese als Stack Effect Flow bezeichnete Technologie soll helfen, den Airflow gezielt zu optimieren und die Luft, die sonst über die Lamellen ziehen würde, wird wieder auf die Kühlrippen umgeleitet. Zu guter Letzt setzt man noch auf den Vacuum Effect Flow. Dieser meint das Verschließen der Lamellenabstände an den Lüfter losen Seiten, um durch das entstehende Vakuum und den resultierenden Sog den Luftfluss zu beschleunigen und damit die Wärmeabgabe an die Umgebungsluft zu erhöhen.

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Ebenso wurde die Lüfterserie von Enermax weiterentwickelt. Ausgewählte Apollish-Lüfter können in ein externes Gehäuse gesteckt und außen am Rechner befestigt werden, um die Temperaturen partiell zu senken. Ebenso wurde die relativ günstige T.B.Silence-Serie um jeweils einen Lüfter mit einer integrierten Lüftersteuerung bzw. PWM-Unterstützung erweitert.

Außerdem mit von der Partie ist ein 80Plus-Platinum-Netzteil mit 900 Watt Leistung. Entsprechende Abwandlungen für den Endkundenmarkt sollen noch Ende Q3 erscheinen, die Leistung wird sich dann allerdings eher im Bereich um 600 Watt bewegen. Außerdem wurde uns gegenüber betont, dass trotz der hohen Effizienz noch alle acht Schutzschaltungen aktiv wären, die im Umkehrschluss wohl zu einer Verminderung der maximalen Effizienz führen könnten, diese von Haus aus aber ausreichend hoch wäre, um diesen Umstand kompensieren zu können. Zu sehen waren auch das neue MaxRevo mit 1200, 1350 und 1500 Watt Ausgangsleistung und 80Plus-Gold-Zertifikat.

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Neben Prozessorkühlern und Netzteilen zeigte man außerdem ein neues Gehäuse, das ECA5020. Der von innen wie außen mattschwarz lackierte Big-Tower verfügt über zehn PCI-Slots bei einer Abmessung von 674 (L) x 235 (B) x 640 (H) Millimetern, sodass selbst übergroße Mainboards locker ihren Platz im Innenraum finden sollten. Das Gehäuse ist von außen größtenteils mit Mesh verkleidet und verfügt an den Seiten über eine chromähnliche Zierleiste. Außerdem sind zwei USB 3.0-, zwei USB 2.0- und die üblichen Audio-Buchsen mit an Bord. Ein Highlight des ECA5020 sind zweifelslos die zahlreichen Montagemöglichkeiten für eine Vielzahl von Lüftern, mehr als 20 Exemplare können insgesamt entkoppelt vom Gehäuse installiert werden und sorgen für einen mehr respektablen Durchzug. Nicht unerwähnt bleiben soll noch die schraubenlose Installation von Festplatten und Laufwerken sowie die Aussparungen im Inneren für ein effektiveres Kabelmanagement.

Die kleinere Version des großen Bruders namentlich ECA3230 ist im Wesentlichen baugleich, bietet aber nur Platz für neun Lüfter, hat acht PCI-Slots und ist mit 520 (L) x 221 (B) x 505 (H) auch entsprechend kompakter.

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Aber etwas darf natürlich nicht fehlen: Die Rede ist selbstverständlich vom PC-System Configured by Hardwareluxx, das komplett anhand der Vorschlänge unserer Community gestaltet wurde. Für insgesamt 1000 Euro stellte die HWL-Gemeinde ein potentes Gaming-System mit Intels Core i5-2500K, einem ASUS Sabertooth P67, 8 GB GB DDR3-1600 Arbeitsspeicher, einer Gainward GeForce GTX 560 Ti, der Vertex 2 mit 120 GB von OCZ, 2 TB Datenspeicher in Form der Samsung EcoGreen F4 und einer H70-Wasserkühlung von Corsair zusammen. Doch dem nicht genug: Zusammen mit dem Gehäuse, einem Netzteil der Marke Modu87+ und einer großzügigen Lüfterbestückung liegt der Gesamtwert nun insgesamt bei 2000 Euro! Gewinnen kann das System jeder, der sich auf der Enermax-Couch mit dem Modell fotografieren lässt und das Foto über das Teilnahmeformular hochlädt. Über Facebook wird Enermax alle eingesendeten Fotos veröffentlichen. Die Community stimmt anschließend ab, welches Foto gewinnt und wer sich über einen 2000 Euro teuren Gaming-Rechner freuen darf. Teilnahmeschluss ist der 14. März 2011, 12:00 Uhr. 

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 24.02.2005

Moderator
Luft statt Wasser
Beiträge: 22557
Entweder die nette Damen steht vor dem falschen Rechner oder ihr habt den falschen Rechner fotografiert, weil an einem anderen die blonde Dame steht. Jedenfalls ist in diesem keine Corsair-H70-Wasserkühlung eingebaut. :d

@Kühler: Die Top-Flow-Modelle könnten interessant werden. Für die Tower-Kühler sehe ich eher das Preis-/Leistungssegement als den anzustrebenden Bereich, denn die Anzahl der Heatpipes ist zumindest keine gute Ausgangsbasis für eine sehr gute Kühlleistung ala Noctua NH-D14, Prolimatech SuperMega / Genesis oder Thermalright Archon.
Die Verarbeitung sieht auf dem ersten Blick solide aus. :)
#2
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Registriert seit: 07.10.2009
Hannover
[online]-Redakteur
Pilger
Beiträge: 2586
Nein beim Rechner ist alles richtig. Die H70 war kurzfristig nicht verfügbar also haben sie vorübergehend einen anderen Kühler verbaut. Wenn der Rechner verlost wird, ist aber eine Corsair H70 drin. :)
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