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MSI, NVIDIA und Intel auf der MOA 2009

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msi-moa09Die MSI Master Overclocking Arena 2009 ist nun schon voll im Gange und so nutzten die drei großen Sponsoren des Events die Gelegenheit, um über kommende Produkte zu sprechen. Während sich NVIDIA und Intel wie gewohnt bedeckt hielten und nur kleine Informationshäppchen preisgaben, startete MSI hingegen voll durch und stellte mit dem OC Genie ein neues Feature speziell für Overclocker vor, welches bei den neuen Mainboards zum Einsatz kommen soll. Dabei handelt es sich um ein voll automatisches Übertaktungs-Programm. Durch Druck auf den OC-Genie-Button, der sich auf dem Printed-Circuit-Board (PCB) befindet, werden innerhalb weniger Sekunden sämtliche Overclocking-Settings getätigt. Dabei wird allerdings nicht nur der Prozessor und dessen Betriebsspannung angepasst, sondern auch die optimalen Einstellungen für den Arbeitsspeicher eingestellt. Neben der passenden Taktfrequenz wird auch hier automatisch die geeignete Speicherspannung ausgewählt -  sogar die Timings werden geschärft. Nach dem Start des Computers kann der Anwender aber weiterhin das Fine-Tuning selbst vornehmen.

In einem ersten Test wurde der Prozessor, welcher eigentlich unter Verschluss bleiben sollte, von 2,93 GHz auf 3,8 GHz übertaktet. Zum Einsatz kam dabei wohl der kommende Lynnfield-Prozessor Intel Core i7 870 samt 3 GB DDR3-Arbeitsspeicher. Um die 3D-Beschleunigung kümmerte sich eine MSI GeForce GTX 260 Lightning.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Doch damit nicht genug, während der Demonstration ging MSI einen Schritt weiter und zeigte auch Direct OC. On the Fly wurde der Prozessortakt nochmals auf satte 4,1 GHz angehoben. Doch aufgrund der bestehenden Intel-NDA war es MSI jedoch nicht möglich einen kompletten Benchmark-Test zu zeigen, weshalb man 3DMark 2006 nur kurzzeitig laufen ließ. Dabei stieg die Frameanzahl von 49 auf 56 Bilder pro Sekunde - ein Schätzwert seitens der Taiwanesen. Zum Schluss stellte man auch sein neues OC Dashboard vor. Mit dieser kleinen Steuerungseinheit ist es nicht nur möglich die aktuellen Temperaturen und Taktraten des Systems auszulesen, sondern auch die Spannungen des Systems in Echtzeit nach oben oder unten zu setzen.

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Grafikkartenspezialist NVIDIA hingegen plauderte nur über CUDA. So wird die Technik nun schon von gut 300 Programmen genutzt. Mit der Vorstellung von Windows 7 sollen wohl noch weitere hinzukommen. Bei Intel stand wieder das Tick-Tock-Verfahren auf dem Programm. In Kürze will man im Zuge des Ticks auf das 32-nm-Fertigungsverfahren umsatteln, was nicht wirklich eine große Überaschung darstellt. Highlight der halb-Stündigen Präsentation war ein kleiner Ausflug auf den kommenden Desktop-Prozessor Gulftown. Dieser soll mit insgesamt sechs Cores aufwarten können. Auch Turbo-Boost, Hyper-Threading - in Form des Simultaneous Multithreading (SMT) - und der DDR3-Speichercontroller sind wieder mit an Board.

Natürlich werden auch wir versuchen den Herstellern weitere Details zu entlocken und arrangierten schon ein kleines Meeting mit Jason Lee, Marketing Director von MSI.

 

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