> > > > Nur jedes vierte Unternehmen hat schnelles Internet

Nur jedes vierte Unternehmen hat schnelles Internet

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

hardwareluxx news new In Deutschland soll nur jedes vierte Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten über eine schnelle Internet-Verbindung verfügen. Zu diesem Ergebnis kommt am heutigen Freitag das Statistische Bundesamt (Destatis). Demnach sollen hierzulande gerade einmal 25 % der Unternehmen mit einer vertraglich festgelegten Übertragungsrate von mindestens 30 Mbit/s ans Internet angeschlossen sein.

Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld und nur geringfügig über dem Durchschnitt aller 28 EU-Staaten, welcher bei 23 % liegt. Am schnellsten surfen Unternehmen innerhalb der Europäischen Union in Dänemark. Dort soll bereits mehr als jedes zweite Unternehmen über einen Breitbandanschluss verfügen. Konkret sollen es 53 % sein. In den Nachbarländern Belgien, Schweden und der Niederlande ist schnelles Internet ebenfalls weit verbreitet. Hier werden Anteile von 41 bis 43 % erreicht. Am langsamsten sind Unternehmen hingegen in Zypern, Griechenland und Kroatien unterwegs. Hier liegt der Verbreitung von schnellem Internet in Unternehmen gerade einmal bei 5 bis 10 %. Auch Italien ist mit 12 % unter den Schlusslichtern.

destatis internet unternehmen
Nicht alle Unternehmen haben in der EU Zugriff auf schnelles Internet

 

Social Links

Kommentare (17)

#8
customavatars/avatar133552_1.gif
Registriert seit: 24.04.2010

Korvettenkapitän
Beiträge: 2359
Zitat Tr4c3rt;23419311
@TheBigG: Ein solches Unternehmen würde sich nicht dort ansiedeln, wo es kein schnelles Internet gibt.
Und dein spezieller Anwendungszweck schreibt förmlich nach FTTO.


Wo lebst du denn? Bauindustrie = instationäre Industrie, also muss das "schnelle" Internet ÜBERALL verfügbar sein wo gebaut wird.

Oder glaubst du wirklich ein Bauleiter könnte ein Projekt in Hamburg leiten und von München aus arbeiten? LOL!
#9
Registriert seit: 21.09.2013
Lünen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1531
Zitat Ra1St;23419549
Wo lebst du denn? Bauindustrie = instationäre Industrie, also muss das "schnelle" Internet ÜBERALL verfügbar sein wo gebaut wird.

Soweit so gut.
Am Beispiel von TheBigG würde es aber auch reichen die Daten dann hochzuladen, wenn die Datenträger das Firmengelände erreicht haben.
Die Daten müssen ja mit Sicherheit auch aufbereitet werden, bevor sie dem Kunden zur Verfügung gestellt werden.
Sowas wird in der Größenordnung nicht mobil funktionieren...

Zitat Ra1St;23419549
Oder glaubst du wirklich ein Bauleiter könnte ein Projekt in Hamburg leiten und von München aus arbeiten? LOL!

Nein glaube ich nicht und das habe ich auch nie behauptet.
#10
customavatars/avatar51563_1.gif
Registriert seit: 15.11.2006
Braunschweig
Leutnant zur See
Beiträge: 1260
Zitat Krümelmonster;23417365
War bei uns auch so. Wir hatten an einem Standort bis vor wenigen Jahren mittels Bündelung von 4 Doppeladern gerade mal 10 MBit/s. Mehr ging nicht. Schlußendlich wurde eine Vereinbarung mit der Telekom getroffen und mehrere Gehwege geöffnet und Glasfaser gelegt, die Baukosten hat aufgrund langjähriger Verträge dann die Telekom übernommen. An anderen Stellen in diesem Industriegebiet hat man mit Richtfunk experimentiert, was natürlich eine Lachnummer war, wenn es auf stabile und hohe Datenraten ankommt.


Wenn ich sehe was die Telekom dann pro monat haben will, ist klar dass diese die Baukosten selber tragen.
#11
customavatars/avatar178919_1.gif
Registriert seit: 26.08.2012
Bayern
Korvettenkapitän
Beiträge: 2394
Man merkt das hier die meisten vom Privatnutzer ausgehen. Unsere Firmenkunden sind da das perfekte Beispiel, wir sind hier aufm Land und haben teilweise Firmenkunden die mit einem normalen Call & Surf via Funk auskommen müssen. Wir selbst haben in der Firma nur 22Mbit, die meisten unserer Kunden max 16Mbit. Andere haben nur 2 Mbit, allerdings nur Mitarbeiter von Außerhalb, da greifen dann teilweise über 10 Leute gleichzeitig über VPN aufs Netzwerk zu. 30 Mbit sind bei uns reines Wunschdenken.
#12
customavatars/avatar51563_1.gif
Registriert seit: 15.11.2006
Braunschweig
Leutnant zur See
Beiträge: 1260
Wenn man darauf angewiesen ist oder es wirklich nötig hat, lässt man sein Standort einfach anbinden.
#13
customavatars/avatar178919_1.gif
Registriert seit: 26.08.2012
Bayern
Korvettenkapitän
Beiträge: 2394
Einfach ist gut ;) Das ist in den Fall zwar schon in Arbeit, allerdings auch über 6 Monate gedauert bis die Telekom nur bestätigt hat das was gemacht wird.
#14
customavatars/avatar51563_1.gif
Registriert seit: 15.11.2006
Braunschweig
Leutnant zur See
Beiträge: 1260
Natürlich ist einfach nicht immer einfach ;) Aber wenn ich ein Unternehmen gründe, welches doch auf eine ordentliche Anbindung angewiesen ist, muss ich mir vielleicht im vorraus gedanken um die umliegenede Infrastruktur machen. Wenn der Bedarf mit der Zeit kommt, muss man den Standort wechseln oder investieren.

Gibt's bei euch keine lokalen Provider oder Stadtwerke die Infrastruktur ausbauen?
#15
customavatars/avatar18741_1.gif
Registriert seit: 31.01.2005
NRW
Kapitän zur See
Beiträge: 3529
Zitat
Demnach sollen hierzulande gerade einmal 25 % der Unternehmen mit einer vertraglich festgelegten Übertragungsrate von mindestens 30 Mbit/s ans Internet angeschlossen sein.

Ist doch wieder ne dämliche Statistik...
Wir haben in der Firma auch nur eine 10Mbit Leitung der Telekom, allerdings Company Connect somit synchron (ankommen tun 8,5Mbit - Rest ist von der Telekom für Services geblockt).
Ich find es auch mau, gerade da ich zu Hause dank UM 200/10 Mbit habe, dennoch eine Alternative bleibt uns in der Firma nicht.
Die Telekom baut LTE und Co. hier im ländlichen aus, aber die Industriegebiete werden außen vor gelassen (lohnt ja nicht).

Richtfunk wäre machbar oder ne firmenseitig finanzierte Baumaßnahme für neue Leitungen.
Was die dafür aufrufen ist allerdings nicht mehr feierlich (bspw. 1200 EUR pro Monat für 10Mbit Richtfunk - wo der CompanyConnect 400 kostet) :D
#16
customavatars/avatar178919_1.gif
Registriert seit: 26.08.2012
Bayern
Korvettenkapitän
Beiträge: 2394
Zitat [mv]payne;23423783
Natürlich ist einfach nicht immer einfach ;) Aber wenn ich ein Unternehmen gründe, welches doch auf eine ordentliche Anbindung angewiesen ist, muss ich mir vielleicht im vorraus gedanken um die umliegenede Infrastruktur machen. Wenn der Bedarf mit der Zeit kommt, muss man den Standort wechseln oder investieren.

Gibt's bei euch keine lokalen Provider oder Stadtwerke die Infrastruktur ausbauen?

Naja bei uns gibt es kaum neue Unternehmen, auch das gibts schon n bisschen länger als zu Zeiten wo sowas aktuell gewesen wäre. Für sowas wie Stadtwerke sind wir zu klein, lokale Anbieter gibts 2 wovon einer nur nen kleinen Teil ausbaut und der andere ne absolute Katastrophe ist.
#17
Registriert seit: 21.09.2013
Lünen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1531
Im Endeffekt ist es einfach so, dass ein Breitbandanschluss heute für Unternehmen wie für viele Privatpersonen ein unverzichtbares Gut ist.
Während meines Studiums hatte ich 2-3 Wohnungen etwas außerhalb von Siegen begutachtet, die mir total gut gefallen haben.
(Groß, mittem im Grünen, gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, usw)
Aber je maximal 2 mbit, die ich mir dann auch noch mit einem zweiten Mieter hätte teilen müssen haben mich dazu gebracht dort nicht einzuziehen...

Es wird Zeit für Auflagen und Gesetze, die den Breitbandausbau endlich mal wegweisend vorantreiben.

Nicht nur für Firmenkunden, sondern auch für Privathaushalte.

Um zu prognostizieren, dass der flächendeckende Ausbau bis 2018 nie und nimmer eingehalten wird braucht man kein Prophet sein...
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!