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Illegale Downloads in Deutschland leicht rückläufig

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bsaIn Deutschland war im letzten Jahr fast jedes vierte Software-Programm, das auf einem PC installiert wurde, unlizenziert. Damit ist die Nutzung illegaler Raubkopien hierzulande leicht rückläufig. Das geht nun aus der heute veröffentlichten Jahresstudie der Business Software Alliance (BSA) hervor.

Demnach war im Gesamtjahr 2013 fast jede vierte Software (24 Prozent) eine illegale Kopie. Ein Schaden von rund 1,5 Milliarden Euro für die Software-Industrie. Im Jahr 2012 lag der Prozentsatz mit 26 Prozent noch zwei Prozentpunkte über dem neuen Wert. Hauptgrund für den Rückgang sind Sicherheitsbedenken. 64 Prozent der 24.000 befragten IT-Profis und Anwender gaben an, bei unlizenzierter Software womöglich Hackerangriffen ausgesetzt zu sein, während 59 Prozent Angst vor Datenverlust bei der Nutzung illegaler Software haben. Aber auch der Trend zu Software-as-a-Service (SaaS) im Cloud-Computing, das Wachstum bei Tablets und Smartphones und die Ermittlungsarbeiten der BSA tragen ihren Teil dazu bei.

Dennoch besteht hier dringender Nachholbedarf, denn nur rund jeder zweite IT-Verantwortliche ist sich den Zahlen zufolge sicher, dass die gesamte Software in seinem Unternehmen lizenziert ist. In jedem dritten Unternehmen gibt es eine schriftliche Unternehmensrichtlinie betreffend der Verwendung unlizenzierter Software. In Unternehmen ohne eine solche Richtlinie geben Mitarbeiter mit 59 Prozent wesentlich häufiger an, illegale Software zu verwenden als in Firmen mit einer solchen Richtlinie (28 Prozent).

Im europäischen Vergleich liegt Deutschland aber deutlich unter dem Durchschnitt. Innerhalb der EU liegt der Prozentsatz von unlizenzierter Software bei 31 Prozent, weltweit sogar bei 42 Prozent. Deutlich häufiger illegal kopiert wird in China (74 Prozent), Indien (60 Prozent) und Brasilien (50 Prozent), aber auch in Frankreich (36 Prozent). In den USA liegt der Wert von Raubkopien sogar bei nur 18 Prozent. Weltweit betrachtet ging die Nutzung illegaler Software um einen Prozentpunkt zurück.

Jährlich soll laut der BSA so aber ein Schaden von rund 62,7 Milliarden US-Dollar entstehen.

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 14.06.2009
Hamburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2154
Ich finde es schade, dass ihr die Traumzahlen zum "entstandenen Schaden" einfach so unkommentiert übernehmt. Aber ansonsten finde ich die Zahlen relativ gering.
#2
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Registriert seit: 23.03.2012

Gefreiter
Beiträge: 62
Wer hat das gezählt? Und wie?
#3
Registriert seit: 11.06.2011
Planet Erde
Leutnant zur See
Beiträge: 1202
Das frage ich mich auch immer, vorallem weil die Klicks auf Seiten wie z.B. boerse.bz überhaupt gar nichts aussagen.
#4
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3313
Die Zahlen sind wieder mal lächerlich und müssten als Spam von Mods gelöscht werden.
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