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Auch die Deutsche Telekom beschwert sich über Google

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telekom2In die Reihen der Google-Kritiker hat sich nun auch die Deutsche Telekom gesellt. Wie Die Welt unter Berufung auf interne Dokumente berichtet, hat der Bonner Konzern nun ebenfalls eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission eingereicht.

Damit folgt man dem Open Internet Project (OIP), zu dem unter anderem Axel Springer, Lagardère und Madsack gehören. In den Unterlagen heißt es, dass der zwischen Google und der Kommission erarbeitete Kompromiss nicht ausreiche: „Die derzeitigen Zugeständnisse räumen nach Meinung der Deutschen Telekom nicht die ernsthaften Wettbewerbsbedenken aus dem Weg“. Unter anderem sei es nicht möglich, das eigene Nachrichten- und Suchportal t-online.de für die Nutzer attraktiver zu machen, da der US-amerikanische Internet-Riese eigene Dienste und Angebote bevorzuge.

Tatsächlich aber dürfte es der Deutschen Telekom um andere Punkte gehen, schließlich arbeitet man in Bezug auf das eigene Portal mit Google zusammen; für die Suche wird der Dienst aus Mountain View genutzt. Darüber hinaus hatten sich die Bonner bereits im vergangenen Herbst von der Scout24-Gruppe getrennt, über konkurrierende Angebote verfügt man seit dem nicht mehr. Hinweise auf die tatsächlichen Motive gibt es aber nicht.

Die Übereinkunft zwischen Google und der Europäischen Kommission sieht vor, dass Treffer und Dienste von konkurrierenden Anbietern deutlich hervorgehoben auf der ersten Trefferseite der Suchmaschine dargestellt werden. Gegner werfen Google seit geraumer Zeit vor, die eigene marktbeherrschende Position auszunutzen, um Gegner zu behindern.

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Kommentare (6)

#1
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3311
Google macht genau das was jeder andere der ein Monopol hat auch machen würde.
#2
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Registriert seit: 18.06.2003
Görwihl
Admiral
Beiträge: 17101
Das würden nicht nur Monopolisten so machen, sondern alle ...
#3
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Registriert seit: 11.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4592
Weil es halt irgendwie der Sinn des Internets ist, möglichst alle Informationen die man sucht möglichst ungefiltert zu finden. Dieses Wettbewerbsgelaber in mMn in diesem Zusammenhang völlig fehl am Platz.

Da kann man nur hoffen, dass Google sich denkt "scheiß auf die deutschen Idioten da", klingt hart, ist aber leider so.
#4
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Registriert seit: 22.08.2011
Oelsnitz, Sachsen
Stabsgefreiter
Beiträge: 271
Wenn Google einfach mal das bessere Angebot hat, sollte sich da keine Kommission einmischen. Ich würd auch nie auf t-online gehen um nach einer Seite zu suchen. Ich brauch auf einer Seite nur die Suchbar und nicht irgendwelche Promie-News und was weiß ich für Werbung. Google bietet diese minimalistische Suche, wieso also zu t-online gehen? Zumal Google eh die Standard Suchmaschine für Chrome und FF ist.

Das nächste Hindernis ist ja, dass die Seite damit auch unnötig lange lädt. Gerade auf dem Land ist das ein deutlicher Unterschied ob du nur die Suchbar hast, ober noch noch 50 bilder und flash animationen geladen werden müssen. Wenn die Telekom auch mal ihr Netz auch auf dem Land ausbauen würde, wäre das schon weniger das Problem.
#5
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Registriert seit: 21.07.2003

Hauptgefreiter
Beiträge: 209
"Open Internet Project" und dann die üblichen Verlage aus Jammertal am Start, sicher nur Zufall.
#6
Registriert seit: 25.09.2013

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 487
Ich weiß nciht was die da alle so einen hype drum machen. Auf meiner Seite würde ich ja auch meine eigenen Produkte hervorheben.
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