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BenQ Mobile: weitere Verhandlungen

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Wie die Kollegen von heise online berichten, beschäftigt die Insolvenz von BenQ Mobile noch immer die Justiz. Das Mobilfunkunternehmen bekam 2005 die Handy-Sparte des Elektrokonzerns Siemens. Da das Mutterunternehmen aber keine Zahlungen mehr an BenQ Mobile leistete, musste der Handy-Ableger nach nur einem Jahr Insolvenz anmelden. Kein Investor fand sich für die Handy-Fertigung. Vor dem Landgericht München soll gestern über eine Rückzahl-Forderung der damaligen BenQ Corp. für einen Kredit in Höhe von 70 Millionen Euro verhandelt worden sein. Dieses Geld soll im August 2006 an die europäische Konzerntochter geflossen sein. Kurze Zeit später habe BenQ Mobile Insolvenz angemeldet und den Kredit somit nicht zurückgezahlt. Geprüft wird jetzt, ob dem Mobilfunkunternehmen die Fälligkeit des Darlehns klar war. Das geflossene Geld wäre dann als Eigenkapitalersatz zu verbuchen gewesen und laut Insolvenzrecht nachrangig. Die Entscheidung des Gerichts wird am 29. September erwartet.
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