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JVC entwickelt Technik für Beamer mit 17facher HD-Auflösung

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Der japanische Konzern JVC entwickelt ein Mikrodisplay mit LCoS-Technik, welches Auflösungen von bis zu 32 Megapixel ermöglichen soll. Die genaue Auflösung beträgt 8192 x 4320 Pixel bei einem Seitenverhältnis von 17:9 und nennt sich "Super Hi-Vision 8K4K". Die einzelnen Pixel liegen bei einem Durchmesser von 1,75 Zoll (etwa 44,45 mm) nur 0,24 Mikrometer voneinander entfernt. Dennoch beziffert JVC den Kontrast mit 20.000:1 und die Reaktionszeit mit 4,5 Millisekunden. Die Füllrate der Sensoroberfläche liegt bei 90 Prozent. Erst im Juni letzten Jahres präsentierte das gleiche Unternehmen ein 1,27 Zoll großes Mikrodisplay mit einer Auflösung von 3840 x 2048 Pixel und brachte die Technik im Februar 2008 in Form des Beamers "DLA-SH4K" auf den Markt. Um diese kleinen Displays zu realisieren setzt JVC auf LCoS-Technik, welche unter dem Namen "D-ILA" (Direct-Drive Image Light Amplifier) vermarktet wird.Bei dieser leuchtet das Licht nicht durch das Display, sondern wird mittels eines speziellen Spiegels auf das LCoS-Display reflektiert. Je nachdem welche Spannung anliegt, richten sich die einzelnen Kristalle aus und reflektieren das Licht unterschiedlich stark. Hierbei entsteht keinerlei Helligkeitsverlust. Im Gegensatz zu anderen LCD-Projektoren bei denen das Licht durch das Display geleuchtet wird, entsteht kein Raster durch die notwendigen Leiterbahnen.

Wann ein Projektor mit dem neuen Mikrodisplay auf dem Markt erscheint ist unbekannt. Ein möglicher Anwendungsfall wäre beispielsweise ein digitales Kino.





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