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HD-DVD-Ausstieg kommt Toshiba teuer zu stehen

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Seit einigen Wochen ist es nun endlich da, das heiß ersehnte Ende des Formatkriegs zwischen HD-DVD und Blu-ray. Das Toshiba als unterlegene Kraft finanziell nicht ungeschoren aus diesem Kampf hervorgeht, war abzusehen. Nun werden langsam erste Zahlen darüber bekannt, was Toshiba das HD-DVD-Abenteuer wirklich gekostet hat. Nach ersten Schätzungen beträgt der Verlust, den Toshiba seinem HD-Medium zu verdanken hat rund 630 Millionen Euro (100 Milliarden Yen). Belastet wird dadurch aber in erster Linie das letzte Geschäftsjahr, denn Toshiba möchte alle Summen, auf das Geschäftsjahr 2007 buchen (es ist davon auszugehen, dass die Umrüstung bestehender Fertigungsanlagen alleine 50 Milliarden Yen kosten wird).Dass Toshiba mit diesem Schlag allem Anschein nach einigermaßen gut leben kann, zeigt ein Blick auf den operativen Konzerngewinn. So fällt dieser 250 Milliarden Yen nur unwesentlich geringer aus als im Vorjahr (258,3 Milliarden Yen) - anders wird es vermutlich beim Nettogewinn aussehen, der die angepeilten 180 Milliarden Yen sicherlich nicht erreichen wird. Hierfür trägt aber nicht allein die HD-DVD die Schuld - der immer härter werdende Wettbewerb im LCD- und Flash-Markt ist hier nicht ganz unschuldig.

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