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Apple lädt Aktionäre nach Cupertino

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Am gestrigen Tage lud Apple seine Aktionäre und einige ausgewählte Journalisten nach Cupertino ein, um an der alljährlichen Hauptversammelung teilzunehmen. Steve Jobs und seine Führungsregie standen dabei den Fragen der Anteilseigner dabei Rede und Antwort. Damit nicht genug wagte Jobs auch einen kleinen Blick in die nähere Zukunft des Unternehmens und gab zu Protokoll, dass er dieses Jahr besonders in den asiatischen Märkten wachsen will. Stand das letztjährige Aktionärstreffen unter dem Schatten des Aktienoptionskandals und der negativen Presse rund um Apples „Umweltsünden“, war die Stimmung in diesem Jahr nahezu ausgelassen.Zwar zeigten sich Jobs und sein Team betont offenherzig, doch hielt man sich mit Aussagen bezüglich der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens eher bedeckt - dennoch konnten den Cupertinern einige interessante Statements entlockt werden. Auf die Frage hin, warum sich Apple nicht stärker im Markt für Computerspiele engagiere, erklärte Jobs, dass man die Spieleentwicklung auf dem Mac zwar ernst nehme, aber nicht zu Microsoft aufschließen werde. Über den Macintosh hinaus werde aber das für morgen erwartete iPhone-SDK neue Möglichkeiten für Spielentwickler eröffnen.

Auch zur Zukunft von .Mac äußerte sich Jobs und stellte neue Applikationen sowie Dienste in Aussicht, die noch in diesem Jahr erscheinen und das iPhone umfassen sollen. Um was es sich dabei aber genau handelt, ließ der Apple-Chef aber offen. Ebenfalls Stellung bezog Jobs zu den fehlenden Mietfilmen im iTunes-Store. Anstatt der versprochenen 1000 Filme bis Ende Februar finden sich dort nur derer 600. Die Gründe hierfür sollen in noch ungeklärten Rechtsfragen liegen, da viele Filme zwar auf DVD vertrieben werden dürfen, aber noch nicht als Downlaods.

Zu neuen Produkten äußerten sich die Apple-Obersten nicht, nur einmal schien Jobs nach Meinung der Kollegen von AppleInsider etwas aus dem Konzept geraten zu sein. Grund hierfür war die Frage nach einem Xserve für den Heimeinsatz in Anlehnung an Microsofts Windows Home Server. Nach einer kurzen gedanklichen Pause erklärte Jobs aber dann, dass er noch nicht angekündigte Produkte nicht kommentieren werde.

Zu guter letzt musste dann auch noch die unvermeidliche Frage nach dem designierten Nachfolger von Steve Jobs kommen, auf welche der Apple-Chef selbstironisch meinte: sollte er jemals von einem Bus überfahren werden, so hätte der Aufsichtsrate eine Vielzahl von Optionen als Nahfolge für die Konzernleitung. Trotz guter Zahlen und einer prall gefüllten Kriegskasse wird es keine Dividende in diesem Jahr geben.

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