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Erpressung als neues Geschäftsmodell?

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In den USA gilt das Start-Up VDA-Labs, welches Fehler in Webanwendungen sucht, als Synonym für ein neues zweifelhaftes Geschäftsmodell. Wenn das im April von Jared DeMott gegründete Unternehmen einen Fehler aufspürt, wird der Betreiber benachrichtigt. Der Stein des Anstoßes ist allerdings, dass genauere Informationen erst nach einer Gebühr oder dem Abschluss eines Beratungsauftrages weitergegeben werden. Sollte der Betreiber zu keins von beidem bereit sein, droht VDA-Labs damit, die Informationen an Dritte weiter zu verkaufen oder öffentlich aufzudecken. DeMott sagte dazu: "Unser Business-Modell hat schon ein paar Ecken und Kanten." Die meisten anderen Unternehmen und insbesondere die betroffenen Betreiber sehen es eher als Erpressung. DeMott verteidigt dieses Modell dennoch und hält daran fest, dass dieses Verfahren das Ziel hat, die Firmen zu einer Reaktion zu bewegen, da diese oftmals nur auf von privaten Nutzern aufgedeckte Fehler reagieren."Wir haben mit unserem Geschäftsmodell durchaus Erfolg. In den vergangen vier Monaten hat die Hälfte der angesprochenen Firmen für die Beseitigung der Bugs gezahlt.", fügte DeMott hinzu. Größere Firmen wie Microsoft bezahlen allerdings grundsätzlich nicht für aufgedeckte Bugs und sehen diese Geschäftspraktiken als reine Erpressung an.

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