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Dienstleistung hilft beim Finden von Geräten

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Handys und Laptops werden immer kleiner und können gleichzeitig immer mehr an Daten speichern, deren emotionaler Wert den Wert des Gerätes an sich übersteigen kann. Genau vor diesem Problem saß Chua Si Zhen, als sie ihr Nokia N70 in einem Cafe vergaß. Zu ihrem Glück brachte der Finder ihr das Gerät nach einer Stunde zurück, ehrlich war er allerdings nicht. Denn zuerst hatte er versucht das Gerät zu stehlen, doch nachdem er seine eigene SIM-Karte in das Gerät steckte startete sich eine Software, welche den Familienmitgliedern von Chua eine Textnachricht schickte, zusammen mit anderen wichtigen Informationen die der Polizei helfen könnten. Nach einem Anruf des wütenden Ehemannes von Chua auf das "neue" Handy des Diebes erklärte sich dieser bereit das Handy zurückzugeben. Die Software, die Chua installiert hatte, nennt sich PhoneBak und wird von einem singapurischen Startup Unternehmens namens Bak2u vertrieben.Als das Unternehmen vor gut eineinhalb Jahren erste Dienstleistungen anbot, beschränkte es sich noch auf Etiketten, die auf das Handy geklebt werden konnten und auf denen eine einmalige Nummer sowie eine Telefonnummer stand. Ehrliche Finder konnten so dort anrufen und Bak2u fungiert als Mittelsmann, Finder und Eigentümer bleiben anonym. Andere Dienstleister werben mit einer Quote von 75 Prozent. Das Problem dieser Etiketten ist jedoch, dass der Finder ehrlich sein muss und genau hier greift die Software ein. Im Juni 2006 bot Bak2u erstmals eine entsprechende Software für PDAs an, ein halbes Jahr später auch für normale Mobiltelefone und die Software hat sich als deutlich beliebter herausgestellt als die Etiketten. Derzeit verkauft man 7.500 Kopien der Software jeden Monat in die gesamte Welt. Im Mai kam dann erstmals auch Software für MacBooks hinzu. Wenn das Gerät gestohlen wird schickt die Software die IP Adresse und sonstige gesammelte Daten per Email, sobald das Gerät wieder ins Internet geht. Mithilfe der integrierten Kamera wird dabei sogar ein Video von dem Dieb aufgezeichnet und mitgeschickt.

Quelle: CNN

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