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Studie: Unnötige Emails vergeuden 3,5 Jahre Lebenszeit

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Eine Studie des Henley Management College im Auftrag von Plantronics kam zu dem Ergebnis, dass Büroangestellte 3,5 Jahre ihres Lebens mit Spam-Mails verbringen. Bei der Studie wurden 180 Manager aus Deutschland, Großbritannien, Dänemark und Schweden befragt, welche sich bis zu 2h täglich mit Emails beschäftigten. Dies ist ungefähr ein Viertel eines typischen Arbeitstages. Wenn man dies auf die Lebensarbeitszeit von 40 Jahren hochrechnet verbringen die Manager 10 Jahre mit dem Schreiben und Lesen von Emails. Dabei bezeichnen die Manager 32 Prozent der Emails als unnötig und als Zeitfresser. Dies ergibt dann 3,5 Jahre, die diese mit unnötigen Mails verbringen. Ein weiteres Ergebnis der Studie war, dass jede Mail vier bis sechs Antworten nach sich zieht und die Befragten stehen der Email als Ersatz für das Telefon daher kritisch gegenüber. Ganz uneigennützig war die Studie von Plantronics natürlich nicht, denn in der Pressemitteilung heißt es ebenfalls, dass schnurlose Headsets die Arbeitsproduktivität um 23 Prozent steigern könnten, da die Hände für weitere Tätigkeiten frei bleiben. Außerdem sind die Befragten überzeugt, dass Telefone eine höhere Effektivität haben, obwohl viele Angestellte nur den elektronischen Weg nutzen um Sachverhalte darzustellen. Dabei gaben 43 Prozent an, dass nur jede 10. Email den Sachverhalt klar und deutlich darstellt. Hinzu kommen mobile Geräte, die zum Schreiben und Empfangen von Emails genutzt werden und somit die Flut an diesen noch vergrößert. Die Studie fügte außerdem hinzu, dass durch die Emails der Teamgeist geschädigt würde, da der soziale Kontakt, der sonst durch Telefongespräche zustande kam, komplett fehlt. Peter Thomson, seines Zeichens Direktor des "The Future Work Forum" am Henley Management College sagte zu dem Ergebnis der Studie: "Unsere Untersuchungen haben ergeben, dass die E-Mailnutzung außer Kontrolle geraten ist. In vielen Büros reden die Kollegen nicht mehr miteinander, sondern schreiben lieber E-Mails. Dabei kann die verstärkte Nutzung des Telefons, idealerweise kombiniert mit einem Headset, das Problem auflösen. E-Mails sollten dann nur noch eingesetzt werden, um die Ergebnisse aus einem Telefonat für alle zu dokumentieren."

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