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Neues Video-On-Demand System in den USA

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In den USA wird ab Juni ein neues Video-On-Demand Angebot starten, welches ähnlich wie Maxdome auf eine Settop-Box setzt. Entscheidend ist hier allerdings, dass das "Vudu" genannte Produkt nicht auf Server zurückgreift, sondern die Filme über Peer-to-Peer verteilt werden. Auch will man die teilweise notwendigen Wartezeiten für den Download verkürzen, indem man bereits ab Werk die ersten Minuten der Filme auf die integrierte Festplatte speichert. Besonders macht dieses Angebot allerdings auch noch, dass man eigenen Angaben zufolge Filme von den Hollywood-Studios Disney, Twentieth Century Fox, Lionsgate, Paramount Pictures, Universal, New Line Cinema und Warner Bros sowie 15 kleineren Studios anbieten wird. Zum Start will man über 5000 Filme anbieten können. Was wohl auf entsprechende Kontakte und dem Versprechen, dass System und damit die Filme vor Zugriffen des Nutzers zu schützen, der erst im Jahre 2004 gegründeten Firma Vudu Inc. zurückgeht.Zu den 41 Mitarbeitern gehören einige Ex-Mitarbeiter bekannter Firmen der Video- und Internet-TV-Branche an. Vorstandsvorsitzender ist Alain Rossman, welcher seine Karriere bei Apple begann und seitdem einige Firmen mitgegründet hat. Dennoch bleiben einige Fragen unbeantwortet, beispielsweise wie groß die Festplatte angesichts der Datenmenge sein wird, um die Anfänge aller Filme darauf zu speichern. Wenn man eine entsprechende Qualität und Dauer voraussetzt ist dies nicht wenig. Vudu gab bekannt, dass man bei beliebteren Titeln und Neuerscheinungen dementsprechend mehr Videomaterial auf der Festplatte speichern will. Hier stellt sich die Frage, ob dies angesichts der Peer-To-Peer Verbindungen nicht kontraproduktiv ist und somit nicht so beliebte Filme problematisch sein werden.

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