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Halbleitersparte von Sanyo steht zum Verkauf

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Der japanische Elektronik-Konzern Sanyo bietet derzeit die bereits vor einem Jahr ausgegliederte Chip-Sparte des Unternehmens zum Verkauf an. Laut der "Financial Times" haben die Finanzberater von Goldman Sachs Finanzinvestoren und andere Halbleiterfirmen um Gebote gebeten. Unter diesen befinden sich unter anderem die Investoren Blackstone, Carlyle, Cerverus, Kohlberg Kravis Roberts, Permira sowie die bisherigen Halbleiter-Konkurrenten Elpida, Renesas, Rohm, Hynix und Infineon. Damit zieht der finanziell angeschlagene Konzern der im Jahre 2005 durch eine Finanzspritze von Banken vor dem sicheren Bankrott gerettet wurde den Schlussstrich unter dem langjährigen Verlustgeschäft. Ob dies allerdings ausreicht um aus den Negativschlagzeilen zu kommen ist fraglich, sorgte Sanyo in letzter Zeit eher durch defekte Akkus und den Rücktritt der Firmenchefin Tomoyo Nonaka für Schlagzeilen. Das das Unternehmen im Verdacht steht seine Bilanzen zu fälschen fällt ebenfalls nicht auf die Halbleitersparte zurück. Die Zukunft wird zeigen ob sich Sanyo dadurch nur etwas Zeit erkauft hat oder ob man wieder auf einen grünen Zweig kommt.

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