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AACS-Schlüssel erneut geknackt

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Erst vor kurzem hat das für die Vergabe von AACS-Schlüsseln verantwortliche Konsortium AACS LA die Abspielsoftware WinDVD, bei der der Schlüssel von Hackern ausgelesen wurde, und dessen Schlüssel auf die sogenannte "Schwarze Liste" gesetzt. Dies führt dazu, dass Kunden die diese Version von WinDVD nutzen keine neuen Filme mehr abspielen können, auf denen der Schlüssel auf der Liste auftaucht. Kunden müssen demnach die Software Updaten beziehungsweise Patchen um wieder Filme abspielen zu können. Laut einem Beitrag in dem Forum "doom9" hat ein Hacker namens "xt5" es geschafft die zur Entschlüsselung notwendige "Volume ID" mithilfe eines nicht modifizierten Toshiba HD-DVD Laufwerks für die Xbox 360 auszulesen. Anders als die bisherigen "Title-" und "Private-Keys" lassen sich mit diesem einen Schlüssel alle weiteren zum Abspielen notwendigen auslesen.Das Konsortium könnte diese Lücke schließen, indem sie das Laufwerk auf die sogenannte "Revokation List" setzen würde. Doch könnten dann die Nutzer keine HD-DVD Filme mehr abspielen, während die Hacker munter weiterhin Filme kopieren könnten. Auch über ein Firmware-Update ließe sich dieses Problem lösen, Laufwerke ohne dieses Update würden auf der Liste landen und welche mit dem Update könnten weiterhin Filme schauen. Allerdings hatten Hacker schon des öfteren ihr Geschick bewiesen indem sie die Firmware von Laufwerken modifizierten und dann die "Volume IDs" auslesen konnten. Bei Blu-Ray Laufwerken wurde bis jetzt noch keine solche Sicherheitslücke gefunden, da man dort allerdings ebenfalls auf den AACS-Kopierschutz setzt, wissen die Hacker zumindest schon wonach sie suchen müssen.

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