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Infineon blickt in die Zukunft

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In der Mittwochsausgabe des Handelsblattes äußerte sich Wolfgang Ziebart, der Chef des Münchener Halbleiterherstellers [url=http://www.infineon.com]Infineon[/url], zu den Zukunftsplänen des Unternehmens. Demnach sucht der Konzern seine Umsatzverluste nach der Abtrennung der Speichersparte möglichst schnell wieder auszugleichen. Diese wurde im August des Jahres unter dem Kunstnamen Quimonda an die Börse gebracht. Durch die Ausgründung verlor der Konzern etwa die Hälfte seines Umsatzes. Um weiterhin in der Liga der großen Chiphersteller mitspielen zu können möchte Infineon nun in den verbleibenden Geschäftszweigen kräftig wachsen. Ziebart setzt hierbei vor allem auf das Geschäft mit Microchips zur Steuerung der Stromversorgung elektronischer Geräte. In diesem Bereich erwirtschaftet Infineon bereits jährlich rund 800 Mio. Euro. Bis 2010 soll der Spatenumsatz, getrieben durch die weltweit steigenden Strompreise, auf 1.6 Mrd. Euro anwachsen.Infineon ist im Bereich der Leistungshalbleiter, die als Stromsparfunktion in diversen elektronischen Geräten Einsatz finden, bereits Marktführer. Durch ein neues Werk in Malaysia soll diese Position nun weiter ausgebaut werden. Für die Standortentscheidung des 800 Mio. Euro Projektes seien vor allem die hohen Lohnkosten in Europa verantwortlich gewesen. So beziffert Infineon die Personalkosten in den europäischen Werken auf ein Viertel der Gesamtkosten.

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