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EHA: Virtual-Reality-Hardware erweckt Kaufinteresse

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Keine Messe der vergangenen Monate kommt ohne die Nennung des Themas "Virtual Reality" daher. Mit der aktuell vorhandenen und bald gebotenen Möglichkeit sich eine Oculus Rift oder HTC Vive kaufen zu können, hat dieser Hype nun den ersten Gipfel erklommen und viele Unternehmen, aber auch wir als Redaktion oder unsere Leser stellen sich die Frage, ob hier nun wirklich ein völlig neuer Markt entsteht oder nur eine Blase aufgebaut wird, die in Kürze wieder zusammenfallen könnte.

Daher hatten wir im Rahmen der European Hardware Association eine Umfrage gestartet, welche die Trends für das Jahr 2016 beleuchten sollte. Dabei wurde aber nicht nur das theoretische Interesse beurteilt, sondern daran auch gleich eine Frage gekoppelt, ob daraus ein echtes Kaufinteresse entsteht. Auf der Distree EMEA wurden die Ergebnisse dieser Umfrage aus 10.000 Einsendungen nun veröffentlicht und zeigen ein klares Bild.

Präsentation der EAH auf der Distree in Monaco
Präsentation der eha auf der Distree in Monaco

Demnach sehen die meisten Teilnehmer VR nicht nur als interessante Technologie, sondern planen teilweise bereits im aktuellen Jahr eine entsprechende Anschaffung. Auf den Plätzen zwei und drei landen die Themen Smart Home sowie Connected Audio. Etwas mehr als 1.000 Euro sollen für Neuanschaffungen in diesem Bereich ausgegeben werden, wobei ein Großteil sicherlich auf die VR-Hardware fällt.

Koen Crijns, Gründungsmitglied der eha und Hardware Info in den Niederlanden dazu: "Die Umfrage zeigt den Unterschied zwischen 'was Leute interessant finden' und 'für was sie am Ende auch wirklich Geld ausgeben wollen'. Virtual Reality ist in beiden Fällen an der Spitze der Umfrage zu finden und damit sicherlich ein großes Thema in diesem Jahr."

Präsentation der EAH auf der Distree in Monaco
Präsentation der eha auf der Distree in Monaco

Dennis Bode, ebenfalls Gründungsmitglied der eha und CEO von Hardwareluxx: "Wir konnten mit der Umfrage sehr schön in Erfahrung bringen, wo unsere Leser in diesem Jahr ihr Geld ausgeben wollen. Der Anteil des Online-Handels wächst von Jahr zu Jahr und inzwischen beläuft sich dieser auf 90 % des Gesamtumsatzes."

Andrzej Bania von KitGuru in England und eha-Gründungsmitglied: "Interessant sind sicherlich auch die Angaben zum einzelnen Budget, dass sich jeder setzt und zeigt auch klar, in welchen Bereichen eine Berichterstattung in News und Artikeln einen Fokus setzen kann – zumal in Technologiesektor europaweit mehr als 22 Milliarden Euro ausgegeben werden sollen."