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Update des LGA775-Artikels : i875P / AGP und Athlon 64 3800+ Benchmarks

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In unserem Review zum LGA775 und den neuen i925x und i915P/G-Chipsätzen fehlten uns noch zwei entscheidende Details: Zum einen der Vergleich zum bisherigen Intel-Spitzenchipsatz i875P und somit ein Vergleich zu DDR-400 und AGP8x, weiterhin Benchmarks aktueller AMD-Prozessoren. Grund für das Fehlen war eine nicht verfügbare GeForce 6800GT-Grafikkarte auf AGP-Basis, die nun endlich bei uns eingetrudelt ist. Nun haben wir die Benchmarks des Reviews entsprechend runderneuert - und finden einige interessante Dinge vor.

Der i875P schlägt sich dabei vor allen Dingen in Spielen recht gut, während der i925x/i915P bei Benchmarks wie Cinebench, SpecViewPerf, Kribi, Xmpeg, TMPGenc, WinRAR und WinAce Vorteile zu besitzen scheint. Wir vermuten allerdings eher, dass der PCI-Express-Treiber der 6800 GT noch nicht in derselben Liga spielt wie der AGP-Treiber.Das erkennt man hauptsächlich an der guten Spieleleistung des i875P-Chipsatzes. Wir verwendeten als Basis einen Pentium 4 3.2 Ghz (Prescott), der eigentlich auf dem Niveau eines gleichgetakteten Penium 4 540 liegen sollte. Teilweise kann er sich aber in nicht CPU-lastigen Spielen deutlich vor die PCI-Express-Konfiguration setzen. Wenn die Grafikkarte also gefordert wird, liegt das AGP-System vorne, teilweise sogar auf dem Niveau eines P4 550 oder 560.

Aus diesem Grund ist zu schlußfolgern, dass NVIDIA noch an den Treibern der PCI-Express-Karten arbeiten muß - wir nehmen an, das hier noch irgendwo leichte Nachteile für die i915P/i925x-Chipsätze bestehen.

In einem zweiten Test schickten wir den Athlon 64 3800+ in identischer Konfiguration wie in unserem Review zu den neuen AMD Sockel 939-Prozessoren ins Rennen. Auch hier setzen wir auf die GeForce 6800 GT mit AGP-Schnittstelle. Deutlich wird, dass AMD mit dem 2.4 Ghz getakteten Prozessor sehr gute Performance erreichen kann - in einstigen Domänen der P4-Prozessoren wie XMpeg, CDex/LAME, WinRar und Winace führt nun der AMD-Prozessor. Nur Spec, Kribi, TMPGenc und einige Hyperthreading-Benchmarks sind noch fest in Intels Hand.

Mit dem Pentium 4 Extreme Edition liefert sich der AMD Athlon 64 3800+ vor allen Dingen in den Game-Benchmarks ein heisses Rennen. Der AMD Athlon 64 3800+ kann die meisten Benchmarks deutlich für sich entscheiden, allerdings hat der Pentium 4 Extreme Edition auch mit zwei Nachteilen zu kämpfen :
  • Da er auf PCI-Express als Schnittstelle setzt, bremst der frühe NVIDIA Treiber gerade die Spieleleistungen aus.
  • Der i925x-Chipsatz war in unserem Test etwas langsamer als der i915P, weshalb auch hier in den Spiele-Tests der Extreme Edition leichte Nachteile hat.
Im Endeffekt kann man also sagen, dass hier der Pentium 4 in unserem Test leicht benachteiligt ist - es würde schneller gehen. Das soll jedoch die sehr gute Leistung der AMD-Plattform nicht schmälern.

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