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Forscher erreichen im Labor achtfache Laufzeit mit Lithium-Akkus

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Forscherteams der südkoreanischen Universität Hanyang haben unter Laborbedingungen Lithium-Ionen-Akkus hergestellt, die bei gleichem Gewicht die achtfache Kapazität gegenüber aktuellen Akkus besitzen sollen. Möglich wurde dies durch Verwendung von einem neuen Elektrolyt und Graphit als negative Elektrode, an der sich sehr feine Siliziumverbindungen anlagern und die somit die Oberfläche erheblich vergrößern. Um die Elektronenbeweglichkeit im Rahmen zu halten, setzten die Forscher als Elektrolyt eine Kombination aus den üblichen Lithium-Salzen und Polyethylen-Oxid (PEO) ein. Im Normalfall ist PEO nur unter Hitzeeinwirkung flüssig, wodurch es für die Anwendung als Elektrolyt unbrauchbar ist. Durch die richtige Vermischung mit den Lithium-Salzen soll es laut den Forschern auch bei Raumtemperatur flüssig genug bleiben, um als Elektrolyt eingesetzt werden zu können. Bisher konnten diese Akkus nur im Labor hergestellt werden, ob der kommerzielle Einsatz überhaupt möglich ist gaben die Forscher nicht bekannt.



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