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Flüssiglinsen finden den Weg in Webcams

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Gestern haben wir noch über 3D-Webcams berichtet, nun regt sich wieder etwas auf diesem Markt. Shenzen Akkord Electronics hat in diesen Tagen zwei Webcams mit gänzlich neuer Technik auf den Markt gebracht. So werden die neuen Kameras mit Flüssiglinsen ausgeliefert - das gab es bislang nicht. Das Funktionsprinzip ist eigentlich recht simpel: So wird die Linse von zwei Glasscheiben begrenzt, zwischen welchen sich Wasser- und Ölschichten befinden. Diese wiederum werden von zwei Elektroden umgeben, von denen eine konisch geformt ist und somit die Grenzfläche der Flüssigkeiten umringt. Durch Anlegen einer Spannung an die Elektrode wird negative Ladung an der Innenseite der konischen Elektrode erzeugt, was dazu führt, dass die Grenzfläche, die im Ursprungszustand konvex ist, immer mehr konkav wird und dadurch die Brechung der Linse verändert. Per Kontrastermittlung wird die jeweils richtige Spannung für die richtige Schärfe eines Bildes eingestellt - das geschieht in weniger als 500 Millisekunden. Die sogenannte SnakeCam gibt es als 1,3 und 2-Megapixel-Version für 22 bzw. 24 Dollar. Eine Version für Handys ist laut Hersteller ebenfalls geplant.Weiterführende Links:

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