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Nach Milliardenverlust baut Micron stellen ab und schließt Fabriken

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Wie heise online berichtet, plant der US-amerikanische Speicherhersteller Micron nach Milliardenverlusten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 2700 Stellen abzubauen und eine NAND-Flash-Fabrik, die noch auf 200-mm-Wafern fertigt, zu schließen. Micron ist derzeit sowohl der viertgrößte DRAM-Hersteller, als auch viergrößter Flash-Produzent. Als Gründe für die Verluste sind die aufgrund von Überproduktion drastisch gesunkenen Preise bei DDR2- und Flash-Chips ausgemacht worden. Um dem zu entgegnen, stellten einige Hersteller auf größere 300-mm-Wafer und kleinere Strukturen um, doch der Preisverfall konnte damit nicht gestoppt werden. Als weitere Maßnahme wurden einige ältere Chip-Fabriken, die noch auf 200-mm-Wafern fertigten, früher als geplant geschlossen, beziehungsweise nicht wie bisher üblich neu ausgerüstet. Das Marktforschungs-Unternehmen Gartner schätzt, dass im laufenden Jahr die Investitionen in neue Chip-Fertigungstechnologien um 26 Prozent und im nächsten Jahr um 13 Prozent schrumpfen werden.Auf lange Sicht müssen sich Kunden also wieder auf steigende Preise bei RAM-Speichern und SSD-Massenspeichern einstellen. Im nächsten Jahr will sich Micron verstärkt auf DDR3 konzentrieren. Dieser Speicher ist vom Preisverfall nicht so stark betroffen und verspricht daher höheren Umsatz. Zudem soll zu Beginn nächsten Jahres AMD seine Plattform auf DDR3-Speicher umstellen.



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