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Übernahme von Qimonda durch Micron wahrscheinlich

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Das deutsche Unternehmen Qimonda mit Firmensitz in München, das nach der Ausgliederung der Speichersparte von Infineon entstand, konnte bisher nicht in die schwarzen Zahlen kommen und auch wenn bisher alle HD-4870-Grafikkarten von AMD mit GDDR5-Chips von Qimonda bestückt sind, wird dies nicht viel helfen. Wie heise-online mit Berufung auf ein Interview des Marktforschers Doug Freedman von "American Technology Research" mit DigiTimes berichtet, ist das US-amerikanische Unternehmen Micron nun der wahrscheinlichste Kandidat für eine Übernahme. Hauptgrund für die Übernahme soll Microns Interesse an Qimondas Fertigungsstätten in Taiwan sein, die einem von Infineon und Nanya gegründeten Joint-Venture gehören. Laut dem Marktforscher könnten für die Übernahme 350 Millionen US-Dollar genügen, die Integration der Fertigungsstätten soll mit weiteren 100 Millionen US-Dollar zu Buche schlagen.Laut Freedman könne Micron damit zu einem der wenigen Speicherhersteller weltweit gehören, die über genügend eigene Produktionskapazitäten und geistiges Eigentum verfügen, um auch auf lange Sicht existieren zu können. Mit Nanya hat Micron bereits im April dieses Jahres ein Joint-Venture gegründet, um in einem gemeinsamen Werk DRAM-Chips zu produzieren.



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