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Die Hardwareluxx-Weihnachtsempfehlungen 2015

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Seite 9: Kühler-Empfehlungen

Nach wie vor unschlagbar: Der Arctic Freezer 7 Pro Rev. 2

Der Arctic Freezer 7 Pro Rev. 2 - Einstieg in die Welt der CPU-Kühler für knapp über 10 Euro

Auch in diesem Jahr lautet unsere Empfehlung für den möglichst günstigen Einstieg in die Kühlerwelt: Arctic Freezer 7 Pro Rev. 2. Sucht man, sei es aufgrund der schwachen Kühlleistung oder des Geräuschpegels des Boxed-Kühlers, nach Ersatz für eben diesen und möchte gleichzeitig nicht viel mehr als 10 Euro dafür ausgeben, dann ist die Auswahl an vernünftigen Kühlern nicht wirklich groß. Viele Kühler in diesem Preissegment ähneln nicht nur hinsichtlich ihrer Architektur, sondern auch in Punkte Preis und Geräuschpegel dem jeweiligen Boxed-Kühler der beiden CPU-Hersteller. Der Arctic Freezer 7 Pro Rev. 2 ist dagegen eine gelungene Abwechslung, denn erbietet er mit 15,75 Euro eine 15-20 °C bessere Leistung als die meisten Intel-Boxed-Kühler und geht dabei auch noch ein gutes Stück leiser zu Werke. Angesichts des 90 mm kleinen Lüfters dürfen natürlich in Bezug auf die Kühlleistung keine Wunder erwartet werden und auch Silent-Fetischisten werden nicht unbedingt in vollem Umfang auf ihre Kosten kommen, dennoch geht die gebotene Leistung für den dafür aufgerufenen Preis unserer Meinung nach völlig in Ordnung.

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Preis-Leistungs-Knaller: Scythe Ashura

EVGA GeForce GTX 980 Classified
Für knapp über 35 Euro leistet der Scythe Ashura sehr viel für sein Geld.

Dass der Kühlermarkt sehr beständig ist zeigt unsere zweite Empfehlung: Der Scythe Ashura. Auch ihm attestierten wir bereits im Vorjahr ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis - und daran hat sich bis zum heutigen Tage nichts geändert. Fällt das Budget für den Kühlerkauf überschaubar aus, aber wird gleichzeitig deutlich mehr Leistung gewünscht, so steht man als Käufer vor der Qual der Wahl. Soll der Kostenfaktor dennoch deutlich unter 50 Euro bleiben ist der Scythe Ashura für 36,80 Euro eine sehr gute Wahl. Er glänzte in unserem Test mit einer sehr guten Kühlleistung, die fast an diverse Twin-Tower Modelle heranreichte, die nicht nur deutlich größer, sondern auch deutlich teurer sind. Darüber hinaus wird der Scythe Ashura auch mit einem sehr leisen und dennoch leistungsfähigen Serienlüfter ausgeliefert. Der im Vorjahr noch erwähnte, durch sein komplett in Schwarz gehaltenes Design auffallende, Scythe Ashura Shadow wird allerdings nicht mehr hergestellt und konnte sich somit nicht durchsetzen. Scheinbar spielt das Aussehen und Design des Kühlers für die Käufer in dieser Preisklasse keinerlei Rolle.

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Für Wohnzimmer-PCs oder ITX-Systeme: Thermalright AXP-200 Muscle

Ein immer noch sehr guter Low-Profile Kühler für HTPC- oder ITX-Systeme: Der Thermalright AXP-200 Muscle

Soll ein HTPC oder ITX-System mit leistungsstarken Komponenten zusammengestellt werden, so ist die Kühlung oft ein problematischer Aspekt. Der Platz in solchen kleineren Gehäusen ist oft sehr beschränkt und oft staut sich die Hitze im Bereich um den CPU-Sockel herum regelrecht, da es den kleineren Kühlern oft nicht gelingt die Abwärme der CPUs zuverlässig abzutransportieren. Solche Sorgen sind mit dem Thermalright AXP-200 Muscle für 39,89 Euro ein für alle Mal passé, denn dieser ist nicht nur ein leistungsstarker, sondern auch ein flüsterleiser Partner für ITX-Systeme und hielt in unserem Test auch unseren Achtkerner Intel Xeon E5 2687W stets ausreichend kühl.

Für preisbewusstere Käufer gibt es außerdem eine preisgünstigere Variante aus Thermalrights "Value" Serie, den Thermalright AXP-200 Muscle für 31,02 Euro. Der AXP-200 Muscle ist eine überarbeitete Variante unserer letztjährigen Empfehlung - des ursprünglichen AXP-200. Dank des Verzichts auf die kostenintensiven veredelten Heatpipe-Kappen und den Montagerahmen für 150-mm-Lüfter, die der Kühlleistung aber keinen Abbruch tun sollen, konnte der Preis etwas gesenkt werden. Der Wegfall der Backplate reduziert den Montageaufwand darüber hinaus etwas. Sollte der Platz im Gehäuse für den AXP-200 Muscle nicht ausreichen und ein kleinerer Kühler erforderlich sein, empfehlen wir einen Blick auf den kleineren AXP-100 Muscle für 35,99 Euro.

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Leistungsfähiger Debütant: Cryorig R1 Ultimate

Nicht nur ein interessantes Design sondern auch überzeugende Leistungswerte zeichnen den Cryorig R1 Ultimate aus

Twin-Tower-Kühler stehen seit langer Zeit - und dies zurecht - sehr hoch in der Gunst vieler User. Sie bieten, dank des sehr großen und schweren Kühlkörpers, eine sehr hohe Kühlleistung und gehen dabei dank moderater Drehzahl der Serienlüfter, die sich jeweils nur um einen Kühlturm kümmern müssen, relativ leise und zurückhaltend zu Werke. Umso erfreulicher, dass Anfang des Jahres mit dem Cryorig R1 Ultimate ein Team aus ehemaligen Thermalright-, Prolimatech- und Phanteks-Mitarbeitern ein gelungenes Debut mit einem eben solchem Kühler feiern konnte. Der Cryorig R1 Ultimate konnte nicht nur in Hinblick auf sein futuristisches und gleichzeitig interessantes Design überzeugen - auch, dass die interessanten Kühlkonzepte des noch jungen Herstellers in der Praxis tatsächlich aufgingen bewies unser Test. Der Cryorig R1 Ultimate platzierte sich durchgehend sehr gut und konnte in den Testszenarien mit nicht übertakteter CPU fast die gesamte Konkurrenz hinter sich lassen. Doch auch mit übertakteter CPU schlug sich der R1 Ultimate noch sehr gut und platzierte sich stets unter den fünf besten von uns bisher getesteten Kühlern. Die Serienlüfter waren als relativ leise zu beschreiben und dank der speziellen Form des Kühlers ist eine hohe Kompatibilität zu diversen Gehäusen und Ram-Kits gewährleistet. Mit einem Preis von 69,90 Euro ist der Cryorig R1 Ultimate darüber hinaus für einen Twin-Tower-Kühler vergleichsweise günstig und auch knapp 15 Euro billiger als unsere letztjährige Empfehlung, der Noctua NH-D15.

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Eine sorgenfreier Einsteig in die Welt der Wasserkühlung: Corsair H110i GT

Die Corsair H110i GT ist ein gelungener Vertreter der pflegeleichten All-in-One Wasserkühlungen

Sollte die Kühlleistung eines großen und leistungsstarken Twin-Tower-Kühler nicht ausreichen, oder der benötigte Platz dafür schlicht fehlen, dann gibt es meist - zumindest, wenn auf die entsprechende Kühlleistung nicht verzichtet werden kann - nur noch eine logische Alternative: Eine Wasserkühlung. Viele Nutzer schreckt dabei aber der, zugegebenermaßen zu Beginn etwas furchteinflößend wirkende Zusammenbau und auch die davor nötige Zusammenstellung einer solchen Kühlung etwas ab. Doch seit Jahren bieten diverse Hersteller, wie auch Corsair, wartungsfreie und vorbefüllte Komplettsysteme an, die den Nutzern diese Last und Berührungsängste abnehmen sollen. Ein Beispiel für eine solche Kühlung ist auch unsere heutige Empfehlung, die Corsair H110i GT. Sie besitzt alle Vorteile eines vorbefüllten und wartungsfreien All-in-One Systems und besitzt dennoch eine bemerkenswerte Kühlleistung, die sich vor einer vergleichbaren selbstgebauten Wasserkühlung kaum verstecken braucht. Ein Novum ist der erstmalige Einsatz von Komponenten aus dem Hause CoolIT (die Corsair H110i GTX, die parallel zur GT vertrieben wird, bietet eine ähnliche Leistung mit Asetek Bauteilen). Mit einem Preis von 129,75 Euro ist die Corsair H110i GT allerdings auch ein kleines Stück teurer als vergleichbare Twin-Tower-Kühler und passt mit dem 280 mm großem Radiator sicherlich auch nicht in jedes Gehäuse. Eine Alternative im 240 mm Format wäre die ebenfalls sehr gute und unlängst von uns getestete Corsair H105 für 122,17 Euro.

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Kommentare (13)

#4
Registriert seit: 06.06.2009
Westküste Geiseltalsee
Stabsgefreiter
Beiträge: 281
Hey,das ist eine Weihnachtsempfehlung...ihr sollt das euch nicht kaufen,sondern schenken lassen.
#5
Registriert seit: 10.03.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 846
meine empfehlung ist dann, seid lieb zueinander. konsumiert am besten nichts aus dieser liste, weihnachten ist sicher kein guter zeitpunkt elektronik zu kaufen, siehe ces und alle weiteren messen die anfang des jahres stattfinden auf denen dann immer das neue zeug rauskommt.

aber hier sollen sowieso nur nochmal klicks für die eigenen tests generiert werden
#6
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Registriert seit: 21.08.2005

Kapitänleutnant
Beiträge: 1887
*lol* bei den Monitoren ist nichtmal der Dell U2515H dabei. Lächerlich.
#7
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Registriert seit: 09.12.2004

Hauptgefreiter
Beiträge: 255
Bezugsquelle: MSI GeForce GTX 970 Gaming 4G im Hardwareluxx-Preisvergleich
Link führt auf die Sapphire 290x
#8
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Registriert seit: 20.11.2009
Mark Brandenburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1363
Der gleiche Schwachsinn wie schon bei euren PC-Empfehlungen, die eben keine waren. Aber scheint ja trotz der Kritik in den Kommentaren für die Redakteure in Ordnung zu sein.
#9
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Registriert seit: 06.05.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 2829
Wie kann man im Jahr 2015 noch einen QuadCore für 460€ empfehlen?! Vielleicht sollte man einmal darauf hinweisen, dass Sockel 2011 seit Monaten die bessere Alternative ist. Nicht nur, dass [U]Intels kleinster 6-Kerner 60€ günstiger[/U] ist sondern hier auch deutlich mehr CPU-Leistung bietet. Zudem ist der Sockel 2011 kein fauler Kompromiss, sondern wirkliches High-End. Wer sich einmal näher mit den Boards beschäftigt hat wird feststellen, dass bei allen 1151 Board die Lanes, wenn überhaupt nur mehrfach durch Zusatzchips "geshared" werden.
#10
Registriert seit: 14.08.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1906
460€ ?!?
Als ich die Tage geguckt habe, war er zumindest mit dem 5820k auf einem Level. Wer sich da noch den Vierkerner holt, der hat entweder keine Ahnung oder hat keine Ahnung. Die Mainboards für den 2011-3 sind nicht einmal wesentlich billiger.
#11
Registriert seit: 04.05.2015

Obergefreiter
Beiträge: 121
Finds immernoch dreist von einem Geheimtipp zu reden, wenn es allgemein bekannt ist. GEHEIMTIPP: Smartphones kann man mit WLAN Hotspots verbinden und hat dann Internet auf dem Handy!
#12
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Registriert seit: 24.11.2005

Großadmiral
Beiträge: 14881
Was alle über den 6700k lästern...
Fakt ist nunmal das der mehr takt in den allermeisten spielen deutlich mehr bringt als die 2 kerne mehr des 5820k, sofern man nicht ocen will.

#13
Registriert seit: 20.06.2011
Magdeburg
Hauptgefreiter
Beiträge: 237
Zitat
[h=3]Noch immer der Geheimtipp: Intel Xeon E3-1230 v3[/h] Erst war er ein Geheimtipp, später ein wohl bekanntes öffentliches Geheimnis, der Xeon E3-1230 v3. Beim ihm verzichtet Intel auf die integrierte Grafiklösung der Core-Modelle, die von unseren Lesern aber vermutlich ohnehin niemand wirklich benötigt. Dafür wird auch beim mit rund 250 Euro vergleichsweise günstigen 4-Kerner ein offener Multiplikator geboten, wie ihn ansonsten nur die teuren K-Modelle mitbringen.



Seit wann hat der Xeon einen offenen Multi?
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