> > > > Die Hardwareluxx-Weihnachtsempfehlungen 2015

Die Hardwareluxx-Weihnachtsempfehlungen 2015

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 7: Monitor-Empfehlungen

Im Monitor-Segment gab es in den letzten zwölf Monaten zwei Entwicklungen zu beobachten. Gibt es sowohl hochauflösende Panels als auch die G-Sync- bzw. Freesync-Technik schon länger, kommen beide Phänomene doch immer weiter in der breiten Masse an. Zu tun hat das natürlich mit einer immer ausgereifteren Technik, aber auch mit der Tatsache, dass die Preise sinken.

Gleichzeitig propagieren wir aber auch in diesem Jahr wieder, dass es gerade bei Monitoren durchaus sinnvoll sein kann, einige zusätzliche Euro zu investieren, denn Displays sind in der Regel treue Begleiter, die viele Jahre auf dem Schreibtisch stehen und so manche Hardwarekonfiguration problemlos überstehen.

 

ASUS ROG PG279Q:

schenker u505-7
ASUS ROG PG279Q

ASUS bietet mit dem ROG PG279Q aktuell eines der interessantesten Gaming-Displays für Besitzer einer GeForce-Grafikkarte, das konnte unser Test, der erst vor ein paar Tagen online ging, eindrucksvoll untermauern. Kurz und knapp: ASUS tauscht gegenüber dem Vorgänger die Panel-Technologie und bietet nun ein hochwertiges IPS-Panel, während der Monitor gleichzeitig auf maximal 165 MHz übertaktet werden kann. Zusammen mit der G-Sync-Technik führt das zu einem enorm flüssigen Spielevergnügen ohne störende Tearing-Effekte.

Aber auch darüber hinaus bietet der 27-Zöller, der klassisch mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten auflöst, eine Menge. Das Display ist hell und kontrastreich, die Farbdarstellung fällt sehr angenehm aus, zudem integriert ASUS mehrere Presets. Sollten einmal mehrere Personen vor dem Monitor sitzen, ist das aufgrund der IPS-Technik ebenfalls kein Problem.

Überzeugen kann auch das Gehäuse, das eine schicke Optik, aber kein übertriebenes Gaming-Styling besitzt. Die Verarbeitung ist hochwertig, die ergonomischen Einstellmöglichkeiten befinden sich auf einem sehr guten Niveau. Gleiches gilt auch für das Bedienkonzept.

Abschreckend könnte am ROG PG279Q einzig der Preis sein, die aktuell aufgerufenen 850 Euro erscheinen für den gebotenen Gegenwert aber fair.

Weitere Links:

 

LG 34UM67:

schenker u505-7
LG 34UM67

Das 34-Zoll-Format erfreut sich aktuell größter Beliebtheit – und das ganz zurecht. Die nicht übertrieben hohe Pixelanzahl sorgt einerseits dafür, dass sich die Anforderungen gegenüber 4K-Displays noch in Grenzen halten, die breite Seitenverhältnis von 21:9 dafür, dass sich der Anwender noch direkter in das Geschehen hineinversetzt fühlt.

Anwender, die auf der Suche nach einem möglichst hochwertigen Spielepartner für ihre neue AMD-Grafikkarte sind, sollten einen genaueren Blick auf den LG 34UM67 werfen, der nicht nur ein großes IPS-Panel im 34-Zoll-Format besitzt, sondern noch dazu mit der FreeSync-Technik ausgestattet wurde. Der 34-Zöller hat eine Auflösung von 2.560 x 1.080 Bildpunkten – eine High-End-Grafikkarte muss also nicht zwangsweise im System zu finden sein. Den LG 34UM67 hatten wir auch kürzlich in einem Test.

Rein optisch macht das XXL-Display nicht nur aufgrund seiner schieren Abmessungen einiges her, dank eines Standfußes aus Plexiglas wirkt es so, als würde der Monitor frei schweben. Auch LG setzt auf eine praktische Bedienung und integriert zentral unter dem Logo einen Joystick, der ein schnelles und sicheres Handling erlaubt. Durch die niedrigere Auflösung wird nicht nur die Grafikkarte geschont, auch der Geldbeutel wird entlastet: Aktuell müssen rund 520 Euro eingeplant werden.

Weitere Links:

 

Dell U3415W:

schenker u505-7
Dell U3415W

Auch Dell hat einen äußerst empfehlenswerten 34-Zoll-Monitor im Programm, verzichtet aber auf die beiden Gaming-Technologien. Im Gegenzug bieten die Amerikaner jedoch eine geschwungene Oberfläche, die in Kombination mit der großen Diagonale dazu beiträgt, dass sich Nutzer noch direkter in das Geschehen hineinversetzt fühlen.

Bei der Auflösung geht man eine Stufe höher als LG beim 34UM67 und bietet 3.440 x 1.440 Pixel, was für noch mehr Platz auf dem Desktop sorgt, die Grafikkarte aber stärker belastet. Die Bildqualität des U3415W ist über jeden Zweifel erhaben, denn das zum Einsatz kommende IPS-Panel ist hell und kontrastreich, die Blickwinkel großzügig. Wer häufig Bilder bearbeitet, kann sich ebenso freuen, denn Dell liefert seinen 34-Zöller ab Werk kalibriert aus. Dass sich dies positiv auf die Praxis auswirkt, konnten unsere Messungen durch die Bank bestätigen.

Überzeugend fällt aber auch das Gehäuse aus, das optisch sehr ansprechend auftritt und mit einer schicken Edge-to-Edge-Front aufwarten kann. Die Bedienelemente setzen auf die Touch-Technik und überzeugen, solange es nicht allzu hektisch wird. Das Anschlusspanel fällt enorm umfangreich aus und bietet alles, was das Herz begehrt, einzig die seitlichen USB-Anschlüsse sind, wie bei aktuell fast allen Monitoren, nicht optimal positioniert.

Für das Gesamtpaket ruft Dell mir rund 800 Euro einen fairen Preis auf, oftmals sind hochauflösende 34-Zöller noch einmal deutlich teurer.

Weitere Links:

 

Eizo FlexScan EV2455:

schenker u505-7
Eizo Flexscan EV2455

Es müssen nicht immer XXL-Monitore sein. Wer das 16:10-Format über die Jahre lieb gewonnen hat, der sollte einen genaueren Blick auf den Eizo FlexScan EV2455 werfen. Der bietet ein extrem schickes Gehäuse, das eine moderne Edge-to-Edge-Gestaltung mit der für Eizo typischen industriellen Formensprache kombiniert. In Kombination mit seinem sehr schmalen Rand sorgt das dafür, dass der 24-Zöller auch in einigen Jahren noch gut aussieht. Erstklassig fallen die Ergonomie-Optionen aus. Das Display bietet großzügige Einstellbereiche, sodass der 24-Zöller genau auf den eigenen Geschmack angepasst werden kann – ein ermüdungsfreies Arbeiten ist damit problemlos möglich. 

Nicht außer Acht lässt Eizo auch die Eco-Features. Der Monitor besitzt einen integrierten Anwesenheitssensor und schaltet sich automatisch aus, wenn niemand mehr vor dem Display sitzt. Als noch praktischer erweist sich aber der Helligkeitssensor. Der erkennt die Helligkeit im Raum und passt die Helligkeit anhand von Kriterien, die der Nutzer bestimmen kann, automatisch an. Das funktioniert in der Praxis hervorragend.

Nicht viele Wort müssen über die Bildqualität verloren werden, denn die ist beim EV2455 exzellent. Der 24-Zöller bietet in jeder Disziplin eine ansprechende Leistung und sorgt damit dafür, dass man auch noch nach vielen Stunden gerne vor dem Monitor sitzt.

Aktuell ist der Eizo FlexScan EV2455 für rund 450 Euro zu haben. Auch das ist für einen 24-Zöller nicht gerade wenig, dafür bietet Eizo aber ein extrem rundes Paket.

Weitere Links:

 

 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 5

Tags

es liegen noch keine Tags vor.

Kommentare (13)

#4
Registriert seit: 06.06.2009
Westküste Geiseltalsee
Stabsgefreiter
Beiträge: 281
Hey,das ist eine Weihnachtsempfehlung...ihr sollt das euch nicht kaufen,sondern schenken lassen.
#5
Registriert seit: 10.03.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 845
meine empfehlung ist dann, seid lieb zueinander. konsumiert am besten nichts aus dieser liste, weihnachten ist sicher kein guter zeitpunkt elektronik zu kaufen, siehe ces und alle weiteren messen die anfang des jahres stattfinden auf denen dann immer das neue zeug rauskommt.

aber hier sollen sowieso nur nochmal klicks für die eigenen tests generiert werden
#6
customavatars/avatar26488_1.gif
Registriert seit: 21.08.2005

Kapitänleutnant
Beiträge: 1883
*lol* bei den Monitoren ist nichtmal der Dell U2515H dabei. Lächerlich.
#7
customavatars/avatar16192_1.gif
Registriert seit: 09.12.2004

Hauptgefreiter
Beiträge: 255
Bezugsquelle: MSI GeForce GTX 970 Gaming 4G im Hardwareluxx-Preisvergleich
Link führt auf die Sapphire 290x
#8
customavatars/avatar123657_1.gif
Registriert seit: 20.11.2009
Mark Brandenburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1363
Der gleiche Schwachsinn wie schon bei euren PC-Empfehlungen, die eben keine waren. Aber scheint ja trotz der Kritik in den Kommentaren für die Redakteure in Ordnung zu sein.
#9
customavatars/avatar22571_1.gif
Registriert seit: 06.05.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 2829
Wie kann man im Jahr 2015 noch einen QuadCore für 460€ empfehlen?! Vielleicht sollte man einmal darauf hinweisen, dass Sockel 2011 seit Monaten die bessere Alternative ist. Nicht nur, dass [U]Intels kleinster 6-Kerner 60€ günstiger[/U] ist sondern hier auch deutlich mehr CPU-Leistung bietet. Zudem ist der Sockel 2011 kein fauler Kompromiss, sondern wirkliches High-End. Wer sich einmal näher mit den Boards beschäftigt hat wird feststellen, dass bei allen 1151 Board die Lanes, wenn überhaupt nur mehrfach durch Zusatzchips "geshared" werden.
#10
Registriert seit: 14.08.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1906
460€ ?!?
Als ich die Tage geguckt habe, war er zumindest mit dem 5820k auf einem Level. Wer sich da noch den Vierkerner holt, der hat entweder keine Ahnung oder hat keine Ahnung. Die Mainboards für den 2011-3 sind nicht einmal wesentlich billiger.
#11
Registriert seit: 04.05.2015

Obergefreiter
Beiträge: 121
Finds immernoch dreist von einem Geheimtipp zu reden, wenn es allgemein bekannt ist. GEHEIMTIPP: Smartphones kann man mit WLAN Hotspots verbinden und hat dann Internet auf dem Handy!
#12
customavatars/avatar30239_1.gif
Registriert seit: 24.11.2005

Großadmiral
Beiträge: 14878
Was alle über den 6700k lästern...
Fakt ist nunmal das der mehr takt in den allermeisten spielen deutlich mehr bringt als die 2 kerne mehr des 5820k, sofern man nicht ocen will.

#13
Registriert seit: 20.06.2011
Magdeburg
Hauptgefreiter
Beiträge: 237
Zitat
[h=3]Noch immer der Geheimtipp: Intel Xeon E3-1230 v3[/h] Erst war er ein Geheimtipp, später ein wohl bekanntes öffentliches Geheimnis, der Xeon E3-1230 v3. Beim ihm verzichtet Intel auf die integrierte Grafiklösung der Core-Modelle, die von unseren Lesern aber vermutlich ohnehin niemand wirklich benötigt. Dafür wird auch beim mit rund 250 Euro vergleichsweise günstigen 4-Kerner ein offener Multiplikator geboten, wie ihn ansonsten nur die teuren K-Modelle mitbringen.



Seit wann hat der Xeon einen offenen Multi?
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!