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Der Hardwareluxx-Weihnachtsguide 2013

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Seite 2: Die Mainboard- und RAM-Empfehlungen

Mit der Einführung der Haswell-Prozessoren haben sich auch zahlreiche, passende Sockel 1150-Mainboards mit Intels Z87-Chipsatz angesammelt. Von Mainstream bis High-End war erneut alles vertreten. Dabei gab es von Modell zu Modell unterschiedliche Ausstattungsmerkmale und teilweise spezielle Gimmicks. Wir haben ein paar Mainboards herausgesucht, die wir bereits gründlich auf Herz und Nieren geprüft haben und für die wir eine Empfehlung für das diesjährige Weihnachtsfest aussprechen können.

Die Gaming-Referenz - MSI Z87-GD65 GAMING

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Das Z87-GD65 GAMING konnte in unserem Test ganzer Linie überzeugen. Nicht ohne Grund, denn für den Großteil der Anwender bietet die Platine eine ausreichende Anzahl an Anschlussmöglichkeiten. Dazu zählen drei PCIe-3.0-x16-Slots, die auch bei einem Multi-GPU-Gespann nicht den Dienst verweigern werden. Aber auch mit den weiteren Anschlüssen, wie sechs USB-3.0-, acht USB-2.0- und acht SATA-6G-Schnittstellen wird der Käufer nicht im Regen stehen gelassen. Die Besonderheiten liegen beim Netzwerkcontroller, der aus dem Killer E2205 besteht und für besonders niedrige Latenzen sorgen soll. In Sachen Sound gibt es den Realtek ALC1150 inkl. OPA1652 auf die Ohren. Preislich ist das Board für etwa 165 Euro zu ergattern.

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Der professionelle Unterbau - ASRock Z87 Professional

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Das etwas teurere ASRock Z87 Professional aus der Fatal1ty-Serie ist auch eine gute Wahl, um dem Haswell-Prozessor einen Unterbau zu spendieren. Ausstattungstechnisch hat es demnach etwas mehr zu bieten: Drei PCIe-3.0-x16-Slots, jeweils acht USB-3.0- und USB-2.0-Anschlüsse sowie zehn SATA-6G-Ports. Auch dieses Board ist bereits für Multi-GPU vorbereitet. Statt nur einem LAN-Port, der meistens ausreichend ist, stellt die Platine gleich zwei LAN-Ports zur Verfügung. Anders als auf vielen anderen aktuellen Mainboards packt ASRock hier jedoch den Creative Core3D-Chip drauf. Der Preis für das ASRock Z87 Professional liegt bei rund 180 Euro.

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Der Klassenprimus - ASUS Maximus VI Extreme

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Wer etwas extravagantes unter den Weihnachtsbaum legen möchte, könnte sich das ASUS Maximus VI Extreme anschauen. Zum Vorgänger haben die Taiwaner das Extreme-Modell aus der Republic of Gamers-Serie die sechste Version mit Detailverbesserungen ausgestattet. Insgesamt können bis zu vier dedizierte Grafikkarten Platz nehmen, die zu einem Multi-GPU-Gespann zusammengeschaltet werden können. Abseits davon wartet das teuerste ROG-Mainboard für den Sockel 1150 mit jeweils acht USB-3.0- und USB-2.0-Anschlüssen und im Storage-Bereich mit zehn SATA-6G-Buchsen auf. Dazu gehören spezielle Beigaben, wie die Combo II-Karte, die bereits mit einem WLAN(802.11a/b/g/n/ac)/Bluetooth 4.0-Modul belegt ist und einen weiteren NGFF-Slot bereithält. Als besonderes Gadget wird das OC-Panel mitgeliefert. Insgesamt müssen für das ASUS Maximus VI Extreme ca. 335 Euro locker gemacht werden.

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Overclocking für Enthusiasten - MSI Z87 MPower MAX

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Tendiert das Interessengebiet dagegen mehr in Richtung Overclocking, der kann es mit dem Z87 MPower MAX von MSI ordentlich krachen lassen. Vor allem auffallend sind die insgesamt 20 hochwertigen Phasen, die allesamt zu der CPU-Spannungsversorgung beitragen. Darüber hinaus stellt es aber auch noch drei PCIe-3.0-x16-Slots bereit, mit denen sich zwei NVIDIA- oder drei AMD-Grafikkarten zusammenschalten lassen. Daneben kann der Besitzer auf satte zehn USB-3.0- und weitere sechs USB-2.0-Anschlüsse sowie auf acht SATA-6G-Ports vertrauen. Netzwerktechnisch steht einem entweder die kabelgebundene Verbindung über den Killer E2205-Netzwerkcontroller oder kabellos per WLAN802.11b/g/n frei zur Wahl. Für einen Betrag von etwa 210 Euro ist das MSI Z87 MPower MAX zu haben.

Weitere Links:

Es lassen sich weitere Mainboardtests im Artikel-Bereich finden. Sind weitere oder andere Fragen offen, steht unsere Community im Mainboard-Unterforum gern zur Verfügung.

 

Passend zu aktuellen Mainboards  haben wir auch zwei Speicherempfehlungen im Programm:

 

Großes Volumen, hohe Leistung - G.Skill Trident X

G.Skill setzt bei seinem 16 GB-Kit der TridentX-Serie auf ein auffälliges Heatspreader-Design, das sicherlich der Hingucker in jedem PC mit Window ist. Die insgesamt vier Module konnten in unserem Test mit einem sauber programmierten SPD aufwarten und verfügen ab Werk mit CL 7-8-8-24 über ausgesprochen scharfe Timings – die Command Rate wird dafür aber nur mit 2T ausgeführt. Kleinere Abstriche müssen beim Overclocking akzeptiert werden, wer seinen Rechner mit 16 GB bestückt, wird aber in erster Linie auf den anspruchsvollen Produktiveinsatz schielen und nicht in erster Linie Overclocking-Rekorde im Auge haben.

Auffälliger Heatspreader kombiniert mit einer guten Leistung.

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Luxus-Speicher der Extraklasse - Corsair Dominator Platinum

Wer auf der Suche nach aktuellem Luxus-RAM ist, der sollte sich in Corsairs Dominator-Platinum-Serie umschauen. Dort bekommt man aufwendig gestaltete Heatspreader, die noch dazu mit einer Beleuchtung aufwarten können und ebenso aktiv gekühlt werden können. Noch dazu können die Module in das Link-Programm eingebunden werden – es wird das volle Programm geboten, das das Herz eines jeden Übertakters höher schlagen lässt. Aktuell reicht das Leistungsspektrum der Dominator-Platinum-Modelle bei 8 GB bis 2933 MHz und bei 16 GB bis 2800 MHz – entsprechende Kits belasten jedoch massiv den Geldbeutel.

Für etwas vernünftigere User, die aber nicht auf das Flair der Dominator-Platinum-Reihe verzichten wollen, haben wir uns in diesem Jahr das 16-GB-Kit mit 2133 MHz angeschaut, das preislich deutlich erschwinglicher ist – aber noch immer dem Luxussegment zugeordnet werden muss. In unserem Test konnte nicht nur das Äußere überzeugen, sondern auch die inneren Werte stimmten. Der Leistungswerte waren hervorragend, und noch dazu kamen die verbauten Chips auch erstklassig mit niedrigeren Spannungen zurecht.

Luxus in Reinform: Corsair Dominator Platinum

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Kommentare (17)

#8
Registriert seit: 02.07.2013

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Zitat Novastar;21508632
Ist bestimmt sehr logisch, zwar AMD-Prozessoren zu empfehlen, aber ausschließlich Intel-Mainboards...


Ach was, da nimmst du ein bischen Draht und verdatest die Pins des Intelmainboards mit den Pins der AMD CPU, da das Intelboard sogar mehr Pins hat, kann man da sogar noch welche abbrechen ;).
#9
Registriert seit: 05.03.2009

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Beiträge: 88
WeihnachtsKaumempfehlungen beim Untertitel und WirtschaftskriEse bei den Grafikkarten. :D
#10
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BIOS Bernhard
Lutz
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Zitat Nekronata;21509410
Ach was, da nimmst du ein bischen Draht und verdatest die Pins des Intelmainboards mit den Pins der AMD CPU, da das Intelboard sogar mehr Pins hat, kann man da sogar noch welche abbrechen ;).


ach das verdrahten kannst dir sparen: AMD cpu in den Intel Sockel legen und den CPU Kühler mit schmackes festschrauben. Die Pins suchen sich schon die Verbindung.
#11
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Registriert seit: 29.05.2001
Dortmund
Flottillenadmiral
Beiträge: 4530
AMD A10-6800K empfehlen, obwohl die etwas günstigere Kombi aus Pentium G3220 und Radeon R7 250 deutlich mehr Leistung bietet?

Die günstigste Mainboard Empfehlung für 165€?

Die mit Abstand besten P/L Kühler Thermalright HR-02 Macho und Raijintek EreBoss nichtmal erwähnt?

BQ E9 oder S7 unbekannt?


:stupid:


Aber habe ich um ehrlich zu sein auch nicht anders erwartet...
Die Seite nimmt vom Niveau in den letzten Monaten stark ab, es wird nur noch der übliche Einheitsbrei getestet und dann vollkommen irrwitzige Empfehlungen/Awards vergeben.
Eigentlich schade, früher war das echt mal ein gute Seite mit guten Artikeln, heute ist eigentlich nur noch das Forum brauchbar.
#12
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Registriert seit: 17.02.2009
Sachsen, Brandis b. Leipzig
Admiral
Beiträge: 16801
Das der Pentium overall mehr Leistung bietet ist ja mal der Witz des Tages. :vrizz:


Aber beim Rest stimme ich zu, der Guide ist etwas... fail. :hmm:

Lg Marti (gesendet von unterwegs)
#13
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Registriert seit: 29.05.2001
Dortmund
Flottillenadmiral
Beiträge: 4530
Das magst du gerne als Witz des Tages empfinden, ich hab keine Lust an dieser Stelle die Diskussion darüber zu führen.

EDIT:
Da ich grade etwas Zeit habe:

http://www.gamestar.de/hardware/prozessoren/amd-a10-6800k/test/a10_6800k,699,3024713.html
Hier liegt die CPU Leistung des A10-6800k in jedem Benchmark unter der des FX4170 (Zambezi mit 4,2 GHz)

http://pclab.pl/art54829-3.html
Hier (und auf den folgenden Seiten) liegt die CPU Leistung des G3220 manchmal unter und manchmal über einem FX4350 (Vishera mit 4,2GHz)... im Mittel würde ich sagen in etwas gleiches Niveau.

Dass der Vishera mit 4,2GHz immer mindestens gleichschnell, meistens eher schneller als der gleiche getaktete Zambezi brauchen wir glaube ich nicht zu disktuieren, oder?
Dass eine dedizierte R7 250/HD7750/HD7770GHz um Längen schneller ist als die integrierte HD 8670D hoffentlich ebensowenig...
#14
Registriert seit: 02.07.2013

Banned
Beiträge: 888
@highwind: Aber bei der AMD ADPU brauchst du ein paar Watt weniger und hier gibt es genug Leute, die wegen 5 Watt weniger gerne 600 € mehr ausgeben ;) (ich nicht, muss Heizkosten sparen *G*).
#15
Registriert seit: 09.03.2008
Schweinfurt
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 434
Jaja Pentium und externe Graka mit dem 6800K verleichen. Man man man, setzt mal deine Fernrohr ab. Schonmal Kosten richtig angeschaut? Stromverbrauch? Lautstärke? Netzteil? Und sonstige Hardware und Platz was zusätzlich benötigt wird? Ich sehe weder bei deiner Auflisten noch bei 2 Gedanken weiter irgendeinen Vorteil. Versandkosten beachtet? ACH!
Wer sich einen Pentium kauft hat den Schuss nicht gehört. Mal davon abgesehen das gleich beides schon beim Kauf veraltet und schwach auf der Brust ist.
#16
Registriert seit: 06.07.2011
BW
Hauptgefreiter
Beiträge: 234
Wie hier schon gesagt wurde, Das günstige Mainboard fehlt in der Liste (165€ betrachte ich nicht als günstig, bei einer CPU unter 100€). Sowie, das es kein Board für die AMD CPU-Empfehlung gibt.
#17
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Registriert seit: 14.02.2005
Raccoon City
Vizeadmiral
Beiträge: 7152
Die Eingabegeräte Empfehlungen finde ich gut! Kann ich nur so unterschreiben, Zowie FK und Corsair K70 ist ne geile Kombi.
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