> > > > Der Hardwareluxx-Weihnachtsguide 2012

Der Hardwareluxx-Weihnachtsguide 2012

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 5: Grafikkarten

Das Grafikkartenjahr 2012 war ein spannendes. Während zum Jahreswechsel die ersten 3D-Beschleuniger der Radeon-HD-7000-Familie das Licht der Welt erblickten und in den darauffolgenden Wochen weitere Mitglieder hinzukamen, schaffte es NVIDIA erst zum Ende des ersten Quartals, entsprechende Grafikkarten entgegenzusetzen – fast ein halbes Jahr lagen die Kalifornier zurück. Dafür konnte man mit der GeForce GTX 690 und der GeForce GTX 680 zwei richtig flotte Modelle in den Handel loslassen, die obendrein mit einer guten Energieeffizienz und einem leisen Kühlsystem aufwarten konnten. Doch nicht jede Preisklasse gehört dem grünen Lager.

PowerColor Radeon HD 7990 Devil 13:

PowerColor Devil 13 HD7990
PowerColor Devil 13 HD7990

Wer die schnellste Grafikkarte sein Eigen nennen möchte, der kommt derzeit noch immer nicht um die GeForce GTX 690 (Zum Test) herum. Einen Hauch langsamer, dafür aber deutlich exklusiver ist die PowerColor Radeon HD 7990 Devil 13. Mit ihren beiden „Tahiti XT“-Chips und dem insgesamt 6 GB großen GDDR5-Videospeicher (2x 3072 MB) sorgt sie für ein Kampfgewicht von fast zwei Kilogramm und für eine brachiale 3D-Leistung, deren Muskeln noch nicht so schnell aufgeben sollten. Bis ins Jahr 2015 sollte man es allemal schaffen. Dass es dabei auch noch erfreulich leise zugange geht, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Der mächtige Triple-Slot-Kühler agiert selbst unter Volllast nicht lauter als der einer einzelnen Radeon HD 7970. Wer den teuren Unterhalt des Stromfressers und die hohen Anschaffungskosten von knapp unter 1000 Euro nicht scheut, kann sich über eine sehr exklusive Grafikkarte freuen. Die PowerColor Radeon HD 7970 Devil 13 bleibt unsere Empfehlung #1 im Jahr 2012.

Weitere Links:

 

EVGA GeForce GTX 680 Classified:

EVGA GeForce GTX 680 Classified
EVGA GeForce GTX 680 Classified

Fast die Hälfte kostet unsere nächste Empfehlung: Die EVGA GeForce GTX 680 Classified. Mit ihr hat EVGA bewiesen, dass auch ambitionierte Overclocker mit Luftkühlung Großes erreichen können. Die Featureliste der Classified-Edition fällt riesig aus. Hierzu zählen hochwertige Bauteile direkt auf der Platine, eine aufgemöbelte Strom- und Spannungsversorgung, leicht abzugreifende Spannungsmesspunkte und eine Software, mit der man kräftig an den Taktraten und Spannungen drehen kann. Trotzdem ist auch der verbaute Dual-Slot-Kühler nicht von schlechten Eltern, bleibt er doch vor allem im Leerlauf angenehm leise. Einziger Wermutstrophen: Aufgrund strenger Bestimmungen seitens NVIDIA darf EVGA das EVBot-Feature nicht mehr bewerben und seinen Classified-Karten nicht mehr beilegen. Trotzdem können wir die EVGA GeForce GTX 680 Classified noch immer uneingeschränkt empfehlen. Kostenpunkt: Runde 555 Euro.

Weitere Links:

 

MSI Radeon HD 7950 TwinFrozr III

EVGA GeForce GTX 680 Classified
MSI Radeon HD 7950 TwinFrozr III

Für nochmals knapp die Hälfte des Geldes gibt es die Radeon HD 7950. Sie gehört aktuell zu den Grafikkarten mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis, denn für knapp 250 Euro erhält man einen 3D-Beschleuniger, der auch noch 2013 ausreichend Leistung für die beste Bildqualität mitbringen sollte und obendrauf in zahlreichen verschiedenen Versionen mit höheren Taktraten oder eigenen Kühlsystemen erhältlich ist. Stellvertretend herausgegriffen haben wir uns hier die MSI Radeon HD 7950 TwinFrozr III. Zwar ließ sich unser damaliges Testmuster nicht ganz so gut übertakten, doch konnte vor allem die Leistung des MSI-eigenen Kühlsystems überzeugen. Selbst unter Volllast blieben die beiden 80-mm-Rotoren der magischen 50,0-dB(A)-Marke weit entfernt. Die MSI Radeon HD 7950 TwinFrozr III zählt zu den leisesten Grafikkarten am Markt. Aktuell müssen rund 280 Euro für sie hingeblättert werden.

Weitere Links:

 

KFA² GeForce GTX 660 Ti EX OC

kfa2-gtx-660ti-ex-oc-test-pic-01
KFA² GeForce GTX 660 Ti EX OC

Ein gutes Gegenstück für NVIDIA-Fans ist da die KFA² GeForce GTX 660 Ti EX OC. Auch sie gehört zu den laufruhigsten Grafikkarten ihrer Art, kann dafür aber mit einem gewaltigen Overclocking-Potential und der doppelten Speichermenge, als es NVIDIA mindestens vorschreibt, aufwarten. Rund 40 Euro mehr sollte man für sie aber auf der hohen Kante haben.

Weitere Links:

 

XFX Radeon HD 7770 Black Edition:

xfx-radeon-hd-7770-black-edition-pic3
XFX Radeon HD 7770 Black Edition

Für 120 Euro gab es 2012 ebenfalls eine sehr gute Grafikkarte zu kaufen: Die XFX Radeon HD 7770 Black Edition. Im Vergleich zur AMD-Vorlage macht der „Cape Verde“-Ableger allerdings mit deutlich höheren Taktraten auf sich aufmerksam und kann mit einem sehr guten Kühlsystem punkten. Die beiden Axiallüfter leisten zusammen mit den zahlreichen Aluminiumfinnen und den dicken Kupfer-Heatpipes beste Dienste. Die 640 Streamprozessoren und der 1024 MB große GDDR5-Videospeicher, welcher noch über einen 128 Bit breiten Datenbus angebunden ist, sorgen für ausreichend hohe Frameraten, wenngleich bei einigen Spieletiteln schon an der Bildqualität gespart werden muss. Alles damit spielen dürfte man aber auch im nächsten Jahr noch können. Belohnt wird man zudem mit einem hohen Overclocking-Potential und einer sehr niedrigen Geräuschkulisse.

Weitere Links:

 

SPARKLE GeForce GTX 650 OC Dragon Cyclone:

test-sparkle-geforce-gtx660-dragon-cyclone-oc-kepler-bild1
SPARKLE GeForce GTX 650 OC Dragon Cyclone

Für etwa 20 Euro weniger gibt es die SPARKLE GeForce GTX 650 OC Dragon Cyclone. Sie leistet Ähnliches und besitzt ein innovatives Kühlsystem: Der Rotor lässt sich ganz einfach austauschen und so die Leistung verbessern oder aber die Lautstärke geringer halten. Drei entsprechende Lüfter finden sich hierfür im Lieferumfang der Grafikkarte.

Weitere Links:

 

Wer zocken will, sollte allerdings nicht noch weniger für seine Grafikkarte ausgeben. Sparen lohnt sich mehr als eine langwierige Diashow! ;-)

Eine gute und vor allem komplett lautlose Multimedia-Karte ist die ZOTAC GeForce GT 640 Zone Edition. Sie erledigt sparsam die nötigsten 3D- und Compute-Aufgaben. Gelegenheitsspieler dürfen allerdings nicht viel erwarten - mehr als die integrierte Grafiklösung ist aber allemal drin.

Weitere Links: